Während dem laufenden Einsatz am Burbacher Waldweiher, kam eine Anfrage nach Betriebsstoffen für die dort eingesetzten Tragkraftspritzen (Pumpen). Aus unseren Reihen konnten die erforderlichen Schmierstoffe organisiert werden.
Die besagten Materialien wurden zur Einsatzstelle verbracht und den Kräften vor Ort übergeben. Danach war für uns Einsatzende, während die Kameraden*innen vor Ort die restliche Nacht noch mit Pumpen beschäftigt waren.
Während unserem Festaufbau wurden wir durch die Leitstelle zu einem laufenden Flächenbrandeinsatz nach Fechingen alarmiert.
Bei dem Einsatz wurden wir gemeinsam über die Autobahn zur Brandbekämpfung eingesetzt. Wir verschafften uns einen Zugang zur unmittelbar befindliche Brandstelle. Mit Hilfe einer Kettensäge wurde eine Schneise geschnitten und ein Löschangriff aufgebaut. Mit zwei Rohren starteten wir die Brandbekämpfung. Die beiden HLF der Berufsfeuerwehr stellten mit ihren Löschwasserbehälter die Wasserversorgung sicher.
Mit vereinten Kräften konnte das Feuer gestoppt werden.
Die Besatzung des HLF´s und GW-M wurden dem Einsatzabschnitt Ehrenfriedhof zur Wasserversorgung sowie der Versorgung von Einsatzgetränken.
Die Nachlöscharbeiten übernahmen die Kameraden*innen aus Fechingen, Eschringen und Ensheim.
Im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge hergestellt.
Am frühen Mittwochabend wurden wir zu einem Tierrettungseinsatz alarmiert. Eine Verkehrsteilnehmerin teilte der Leitstelle mit, dass auf der Großblittersdorfer Straße eine angefahrene „Stockente“ am Straßenrand sitzt würde und augenscheinlich verletzt wäre.
Nun ja, es kommt nicht alle Tage vor, dass wir angefahrene Enten versorgen müssen. Aber wir wären nicht die Feuerwehr, wenn wir auch hier keine Lösung hätten. Wir versorgten die sichtlich verletzte Ente in einem mit Wasser befüllten Wanne. Über die Leitstelle verständigten wir den Tiernotruf Saar e.V., der sich wiederum dem Tier annehmen wird.
Bis zum Eintreffen transportierten wir das Tier zu unserem Feuerwehrgerätehaus und übergaben sie anschließend zur weiteren Versorgung an die Tierretter des Vereins.
Die Tierrettung zählt wie die Rettung von Menschen zu einen der hoheitlichen Aufgaben der Feuerwehr. Bei diesem Einsatz konnten wir, bis auf die Nachforderung der Tierrettung und etwas Fürsorge vor Ort, wenig für die Ente tun. Dennoch hatten wir bei unseren Maßnahmen ein gutes Gefühl, das Richtige zu tun.
Erneut wurde die Feuerwehr zu einer Polizeilage hinzugezogen, wonach der Absturz einer Person nicht auszuschließen war. Wir gingen gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr vor dem Anwesen in einen bereitstellungsraum.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr nahm Kontakt zur Polizei auf, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Kurz darauf konnte die Person von der Polizei gesichert und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Gegen 22:48 Uhr schrillten zum 8. Mal in der Woche unsere Funkmeldeempfänger und alarmierten uns zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder nach Bübingen. Aufgrund eines größeren Einsatzes in der Innenstadt, waren beide Löschzüge Berufsfeuerwehr gebunden, sodass die Alarm- und Ausrückeordnung angepasst wurde.
Bei unsere Ankunft machten Nachbarn auf den piependen Warnton aufmerksam. Auf klingeln und klopfen machten die Bewohner des Anwesens nicht auf. Wir bereiteten einen Löschangriff mit Bereitstellung vor, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können.
Im Zuge der Erkundung, konnte ein Schlüssel über einen weiteren Nachbar organisiert werden. Nachdem wir die Wohnung im Beisein der Polizei betreten konnten, wurde der Rauchwarnmelder lokalisiert und abgestellt. Die Ursache lag wohl bei einem technischen Defekt, da keine Anzeichen für ein Feuer oder eine Rauchentwicklung vorgefunden werden konnten.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben, die sich mit den Eigentümern in Kontakt setzen wird. Wir rückten kurz darauf wieder ein.
Am späten Freitagabend, gegen 22:23Uhr wurden wir zu einem Kellerbrand in die Bühlerstraße alarmiert. Bei unserer Ankunft drang Rauch aus einer offen stehenden Zugangstür einer ehemaligen Schreinerei mit darüber liegendem Wohnhaus, welches in einem Hang gebaut war. Der 82 jährige Bewohner wurde durch die Nachbarn bereits aus dem Anwesen gerettet und war unverletzt. In einer Garageneinfahrt wurde er bis zum eintreffen des Rettungsdienstes, der mit einem Rettungswagen vor Ort war, betreut.
Ein Trupp unter Atemschutz, ging sofort mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer war in der Verlängerung des Eingangsbereiches, in einem abgetrennten Raum sichtbar und konnte direkt bekämpft werden. Parallel startete ein weiterer Trupp einen Innenangriff in das Wohngebäude um die Verrauchung zu erkunden und einen Brandausbreitung vom Kellergeschoss in den Wohnbereich zu verhindern.
Es brannte eine Waschmaschine und Mobilar. Der Trupp konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Im weiteren Verlauf wurden Glutnester aufgedeckt und abgelöscht. Eine Ausbreitung konnte erfolgreich verhindert werden. Mit einem Lüfter wurde das gesamte Gebäude belüftet und vom Brandrauch befreit. Feuer aus!
Für unsere eingesetzten Atemschutzgeräteträger wurde noch vor Ort das Hygienekonzept durchgeführt und die Einsatzkräfte mit frischer Einsatzkleidung versorgt. Im Feuerwehrgerätehaus wurden die Fahrzeuge und Einsatzmittel wieder einsatzbereit hergerichtet.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei und dem Eigentümer übergeben.
Am Nachmittag wurden wir zu einem vermeintlichen Gasgeruch nach Brebach alarmiert. Bei der vor Ort durchgeführten Erkundung, bei der unsere Messtechnik eingesetzt wurde, konnte vorerst nichts festgestellt werden.
Um die Umstände vollends zu klären, wurde die Stadtwerke Gas zur Einsatzstelle geordert, die als zuständiger Netzbetreiber weitere Möglichkeiten hat, defekte festzustellen. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Straße „Mühlenweg“ für den Verkehr komplett gesperrt.
Die Einsatzstelle wurde im weiteren Verlauf an die Stadtwerke übergeben.
Kurz vor Mittag wurden wir zu einem schief stehenden Telefonmast alarmiert, der bedrohlich über einem Fussweg hing. Bei Ankunft wurden wir von den Stadtwerken kurz eingewiesen, da deren Möglichkeiten begrenzt waren.
Tatsächlich war der Holzstamm, in Folge von Fäulnis, am Fundament gebrochen, sodass der Mast mit seinem eigenen Gewicht in der Kabeltrasse der Telefonleitung hing. Ohne die fachliche Beratung des zuständigen Netzbetreibers waren keine Maßnahmen möglich.
Daher wurde der Weg gesperrt und die Gefahrenstelle abgesichert. Wir besorgten uns über den Bauhof Halberg entsprechendes Absperrmaterial. Der Netzbetreiber wurde durch die Leitstelle informiert und angewiesen die Gefahrenstelle umgehend zu beseitigen.
Heute Mittag wurden wir erneut zu einem Flächenbrand auf ein Feld hinter dem Brebacher Rathaus alarmiert. Unser Brandinspekteur im Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, der beruflich im Rathaus Brebach tätig ist, führte bereits eine Erkundung durch und lotste die Einsatzkräfte zur Brandörtlichkeit.
Vor Ort brannte auf einem abgeernteten Ackerland eine Fläche von circa 40 x 80 Meter und drohte sich, auf weitere Flächen auszubreiten. Unser TLF erreichte als erste Löscheinheit die Einsatzstelle und leitete mit zwei C- Rohren umgehend erste Löschmaßnahmen ein. Mit Eintreffen des HLF der Berufsfeuerwehr wurde neben der Wasserversorgung, ein drittes C-Rohr vorgenommen. Unser HLF 23/46 gab ebenfalls Löschwasser an unser TLF ab.
Im weiteren Verlauf wurde ein C-Rohr rückgebaut und durch einen Löschangriff mit 2 kleineren, wendigeren D-Rohren ersetzt. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell ihre Wirkung und das Feuer konnte eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden.
Der Feuersaum (= so nennt man die Kante der abgebrannten Fläche) wurde im Nachgang ordentlich mit Wasser genässt. Mit der Wärmebildkamera wurde nach versteckten Glutnestern gesucht und ebenfalls nochmals nachgelöscht. Während das HLF an einem Hydrant mit Löschwasser aufgetankt wurde, stand das TLF aus Brebach, als weitere Reserve bereit.
Nachdem Feuer aus gemeldet werden konnte, verpflegten sich die Einsatzkräfte erst einmal mit Wasser, um sich etwas vom Hitzestress zu erholen. Danach wurde abgebaut und im Feuerwehrgerätehaus die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht.
Unsere Gerätewarte fuhren, wie bereits tags zuvor zur Schlauchwerkstatt (Feuerwache 2) und tauschten die schmutzigen Schläuche gegen frische um. Die letzte Einsatzkräfte beendeten somit erst gegen 17.30 Uhr den Einsatz.
👉 Feuerwehrführung lotst uns zur Einsatzstelle: Unser stellvertretende Wehrführer Florian Bender in Begleitung des Brandinspekteur im Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, beide beruflich im Rathaus Brebach tätig, führten bereits eine Erkundung durch und lotsten die Einsatzkräfte zur Brandörtlichkeit. DANKE – Gut gemacht ! 🙂
Wir wurden über die Haupteinsatzzentrale zur einer Tierrettung alarmiert. Eine junge Katze hatte sich in einem Kellerschacht eingeschlossen und konnte diesen nicht mehr ohne fremde Hilfe verlassen.
Wir öffneten den Gitterrost, sodass eine Einsatzkraft über eine Steckleiter hinab steigen und das Kätzchen einfangen konnte. Da das Kätzchen der unmittelbaren Wohngegend zuzuordnen war, keine Verletzungen aufwies, konnte es nach einem kräftigen Schluck Wasser in die Nachbarschaft entlassen werden.