Im Waldgebiet unterhalb der Sonnenberg Klinik (Stiftswald/Felsenwege) kam es zu einem Unfall, bei der eine Person einen Hang abgerutscht war und sich dabei Verletzungen zugezogen hatte. Durch Hilferufe machte sich die Person bemerkbar, welche durch Mitarbeiter des Pflegepersonals der nahegelegenen Klinik gehört wurden. Diese setzten umgehend den Notruf ab und machten sich als Einweiser für die anrückenden Einsatzkräfte bemerkbar.
Die Unfallstelle befand sich circa 500 m abseits der Sonnenbergstraße. Über einen Waldweg machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zur verunfallten Person. Der Notarzt übernahm die rettungsdienstliche Erstversorgung des Patienten vor. Der Einsatzleiter ließ den Abtransport vorbereiten. Eine technische Rettung war nicht erforderlich.
Mit Hilfe der Schaufeltrage und „Menpower“ konnte anschließend die Person, durch das zum Teil schwierige Gelände, zum Rettungswagen transportiert werden. Mit diesen ging es dann zur Weiterversorgung in ein Saarbrücker Klinikum.
Wir wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Seniorenheim gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es bei Wartungsarbeiten zur Auslösung der Anlage gekommen ist.
Es wurde trotzdem eine Erkundung durchgeführt und mit dem Techniker gesprochen. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Pflegeleitung übergeben.
Alle Einsatzkräfte rückten wieder ein. Einsatzende!
Heute kam es gegen 11.00Uhr zu einem LKW Unfall im Auffahrtsbereich Globus Güdingen, zur BAB 620 in Fahrtrichtung Saarbrücken. Ein Wechselladerfahrzeug beladen mit einem geschlossenen und mit Sperrgut befülltem Container, kippte in der Rechtskurve zur Autobahn um. Der Fahrer wurde in seiner Kabine leichtverletzt eingeklemmt. Die Autobahn war durch das Hindernis blockiert. Der Rettungsdienst war bei unserer Ankunft an der Einsatzstelle und hatte Kontakt zum Fahrer.
Wir stellten eine Vollsperrung her und sicherten den Brandschutz ab. Parallel wurde eine Geräteablage durch die Einheiten der Berufsfeuerwehr hergestellt. Über die nach oben führende Beifahrertür, konnte ein Erstzugang geschaffen werden, sodass hierüber der Fahrer erstversorgt werden konnte.
Zur Rettung wurde das Dach im Bereich der Dachluke mit Hilfe der Säbelsäge großzügig geöffnet. Während den technischen Arbeiten wurden der Patient und die Inneren Retter abgedeckt und geschützt. Mit Hilfe des Spineboard (Rettungsbrett) konnte der Fahrer nun schonend aus der Kabine befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden.
Glücklicherweise sind keine nennenswerten Mengen an Kraftstoff oder Betriebsstoffen ausgelaufen. Über die Polizei wurde in Absprache mit dem Eigentümer des Unternehmens der Abtransport des Sperrgutes organisiert. Im Anschluss daran wurde der LKW durch ein Abschleppunternehmen geborgen und von der Autobahn geschleppt.
Abschließend musste noch eine geringe Menge an ausgelaufenem Öl aufgenommen werden.Für die Dauer der Maßnahmen blieb die BAB 620 voll gesperrt, was natürlich im Umland für ein erhebliches Verkehrsaufkommen sorgte.
Nach rund drei Stunden Einsatzdauer konnte dieser angeschlossen werden. Alle Einsatzkräfte rückten ein.
Bei unserer Ankunft konnte durch den B-Dienst (Einsatzleiter) am Feuerwehrinformationstableau (FIZ) die Auslösung zweier Rauchmelder im Hauptgebäude abgelesen werden. Bei der weiteren Erkundung im Meldebereich wurde eine Verqualmung in einem der Patientenzimmer festgestellt, die von einer brennenden Matratze verursacht wurde. Die Station selbst war rauchfrei, es waren keine Personen betroffen.
Der Angriffstrupp des HLF 23/46 ging unter Atemschutz vor und verbrachte die Matratze über das Fenster ins freie. Dort wurden die Reste nochmals abgelöscht. Mit Hilfe eines Elektrolüfters vom HLF der Berufsfeuerwehr wurde das Zimmer vom Rauch befreit und belüftet. Danach war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Wir rückten anschließend ein.
Im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Gefahrgutunfall in eine Güdinger Spedition gerufen. Vor Ort berichteten Mitarbeiter, dass ein sogenannter Cryptobehälter (Transportmittel für tiefgekühlte Produkte) umgefallen wäre. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Während der weiteren Erkundung stellte sich schnell heraus, dass es bis auf den tiefgekühlten Aggregatzustand kein Gefahrstoff ausgetreten ist. Dennoch stand ein Trupp unter Atemschutz bereit, um unter Umständen eingreifen zu können. Bei dem Behälter handelte es sich um ein tiefgekühltes Tierprodukt (Rindersperma), was für die industrielle Weiterverarbeitung gebraucht wird. Der Behälter wurde letztlich aufgerichtet und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Es waren keine Maßnahmen für die Feuerwehr zu treffen.
Nachdem wir die Einsatzstelle „PKW Brand“ zuvor verlassen hatten, übernahm ein Abschleppunternehmen die Entsorgung des ausgebrannten PKW´s. Dabei traten mehr Betriebsstoffe aus, wie der Abschlepper beseitigen konnte. Die Polizei forderte uns nochmal an die Einsatzstelle um die Ölspur entsprechend zu beseitigen.
Die Einsatzstelle wurde erneut gegen den fließenden Verkehr voll gesperrt und ausgeleuchtet. Durch auftragen von Ölbindemittel konnte die Ölspur aufgenommen und beseitigt werden. NAchdem die Polizei die Fahrbahn wieder freigegeben hatte, konnten wir den Einsatz beenden und an die Polizei übergeben.
Im Feierabendverkehr kam es in der Ausfahrt Güdingen, von der Autobahn 620 in Richtung Mannheim kommend zu einem PKW Brand. Bei Ankunft stand das Fahrzeug bereits im Motorraum in Vollbrand und drohte in den Innenraum überzugreifen. Die Fahrerin befand sich außerhalb der Fahrzeugs und blieb unverletzt.
Aufgrund der Verkehrssituation starteten wir unseren Löschangriff von der parallel verlaufenden Auffahrt zur Autobahn 6. Der Angriffstrupp nahm unter Atemschutz den Druckschlauch S vor und bekämpfte das Feuer. Die Auffahrt sowie die Einsatzstelle wurde wurde für den Verkehr voll gesperrt.
Das Feuer war schnell unter Kontrolle, jedoch gestalteten sich die Nachlöscharbeiten als schwierig, da sich unter dem PKW Glutnester befanden.
Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurde der PKW so angehoben, dass letztlich die Glutnester abgelöscht werden konnten.
Nachdem „Feuer aus“ gemeldet wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei für weitere Maßnahmen übergeben werden. Das HLF rückte anschließend ein und stellte die Einsatzbereitschaft her.
Die Polizei forderte die Feuerwehr zu einer vermutlichen medizinischen Notlage, einer vermissten Person an. Bei Ankunft wurden wir durch die Beamten der Polizei eingewiesen.
Über eine tragbare Leiter wurde durch ein Fenster die Wohnung erkundet, wobei sich der Verdacht bestätigte und eine scheinbar leblose Person entdeckt wurde. Parallel dazu verschafften sich weitere Einsatzkräfte umgehend Zugang zur Wohnung, sodass der Rettungsdienst an die hilfeersuchende Person herankam. Leider kam jede Hilfe zu spät.
Wir sicherten die Wohnung ab und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.
Heute wurden wir zum dritten Einsatz diese Woche, zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der SHG-Klinik alarmiert. Das umgehend ausrückende HLF 20 erreichte, zeitgleich mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, die Einsatzstelle. Ausgelöst hatte ein Rauchmelder im 4. Obergeschoss, in einem der zahlreichen Gebäuden. Weitere Einsatzkräfte bezogen zugewiesene Bereitstellungsräume.
Gemeinsam mit dem Einsatzleiter ging ein Trupp zur Erkundung in den gemeldeten Bereich vor. Glücklicherweise handelte es sich bei der Auslösung des Alarms um Bauarbeiten. Der Einsatz konnte abgebrochen werden, da keine Maßnahmen durch die Feuerwehr zu treffen waren.
Der Einsatzleiter stellte die Brandmeldeanlage wieder zurück und die Einsatzkräfte rückten von der Einsatzstelle ab.
In den frühen Abendstunden wurden wir zu einem brennenden Fahrzeug gerufen. Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs brannte der PKW bereits ausgiebig im Motorraum und drohte in ein Vollbrand überzugehen. Der Fahrzeugführer stand in sicherer Entfernung zu seinem brennenden Fahrzeug.
Der Einsatzleiter befahl zur Brandbekämpfung, die Vornahme der Schnellangriffeinrichtung unter Atemschutz. Die schnelle Wasserabgabe verhinderte die Ausbreitung auf den gesamten PKW, der dennoch den Flammen größtenteils zum Opfer fiel. Der Totalschaden war nicht vermeidbar.
Mit zunehmender Dunkelheit wurde die Einsatzstelle mit dem Lichtmast ausgeleuchtet, um ausreichend Sichtverhältnisse bei den Nachlöscharbeiten zu haben.
Nachdem die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und das Feuer aus war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei bzw. den Besitzer übergeben.
Im Anschluss wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
(Die Bilder wurden uns freundlicherweise durch den Eigentümer des PKW´s zur Verfügung gestellt !)