Ehrungen im Löschbezirk 23

Am vergangenen Freitagabend waren verschiedene Kameraden mit ihren Lebenspartnern ins Rathaus geladen worden, um für die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken geehrt zu werden. Sie wurden von der Löschbezirksführung begleitet.

Nach den obligatorischen Begrüßungsreden des Oberbürgermeisters Uwe Conradt, dem Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Stefan König und unserem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Björn Weichel, die alle samt die Arbeit und Bereitschaft der Einsatzkräfte würdigten.

Danach folgte der Programmpunkt der Ehrungen. Für den Löschbezirk wurden folgende Kameraden geehrt,

für 20-jährige Zugehörigkeit

  • OFM Sebastian Bruch

für 25-jährige Zugehörigkeit

  • HFM Markus Katczynski
  • BM Gaetano Vella

für 35-jährige Zugehörigkeit

  • BM Kai-Peter Vinzent

für 40-jährige Zugehörigkeit

  • OBM Hansjörg Bruch
  • HLM Jörg Jung

Beide wurden zudem durch den saarländischen Feuerwehrverband mit dem Ehrenzeichen AEZ 40 geehrt.

Bild: Hansjörg Bruch und Jörg Jung erhalten das AEZ für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr.

Im Anschluss daran ging es in den gemütlich, geselligen Teil über. Leider war dieser für unsere Geehrten sehr kurz, denn unsere Funkmeldeempfänger schrillten auf und riefen uns zu einem Dachstuhlbrand nach Brebach. Dort verrichteten wir mit gewohnten Ehrgeiz und Motivation die an uns gestellten Aufgaben.

Dennoch möchten wir an diese Stelle unseren Kameraden für ihre langjährige Bereitschaft danken und Ihnen für die verdiente Ehrungen gratulieren.

Ehrungen im Ratskeller der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken

JF Güdingen bekommt Leistungsspange

Am Samstag, den 02.Oktober 2021, fand für uns, die langersehnte Abnahme der Leistungsspange statt.
Allerdings eine ganz besondere…

Nachdem im letzten Jahr die geplante Abnahme Corona zum Opfer fiel, und diese auf das Jahr 2021 verschoben wurde, entschied man sich in allen Landkreisen im Saarland und dem Regionalverband Saarbrücken bereits im März 2021 auch dieses Jahr die Abnahme abzusagen. Das war für uns und vor allem die Jugendlichen, die bereits ein Jahr warteten, eine große Enttäuschung.

Austragungsort der Leistungsspangeabnahme

So entstand die Idee, in einem anderen Bundesland an einer Abnahme teilzunehmen. Aufgrund unserer Freundschaft mit der Feuerwehr aus Herbolzheim, die seit nunmehr 50 Jahren besteht, lag die Idee nah, in Baden-Württemberg Landkreis Emmendingen nachzufragen. Ein Anruf bei Martin Hämmerle, dem Gesamtwehrkommandanten in Herbolzheim,  genügte und die Bereitschaft uns zu unterstützen war da. Jetzt galt es nur noch mit den Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr zu sprechen.

Auch hier wurden Corona bedingt Abnahmen abgesagt, sodass die Landkreise Emmendingen, Breisgau Hochschwarzwald und die Stadt Freiburg die Abnahme gemeinsam an einem Tag durchführten. Der Austragungsort wurde in Freiburg-Tiengen fixiert. Nachdem die grundsätzliche Zusage aus Baden-Württemberg da war, musste unsererseits geklärt werden, ob eine Teilnahme genehmigt wird. Auch diese Hürde wurde geschafft, sodass aus Saarbrücken die Löschbezirke Güdingen und Dudweiler mit jeweils einer Gruppe an der Abnahme teilnehmen konnten. Ursprünglich war noch eine gemischte Gruppe aus den Löschbezirken Scheidt, Schafbrücke und Bübingen gemeldet, doch diese musste aufgrund diverser Ausfälle leider ihre Teilnahme absagen.

Ankunft der JF Leistungsspangengruppen 23 , samt Anhang in Tiengen.

Da wir seit zwei Jahren zu keiner Veranstaltung mehr in Herbolzheim waren, haben wir uns einen Reisebus angemietet und sind gemeinsam mit einigen Aktiven und Eltern der Jugendfeuerwehr nach Freiburg gefahren. Die Gruppe aus Dudweiler ist mit zwei MTF´s angereist. Die komplette Veranstaltung unterlag der 3G-Regel und war in unterschiedlichen Startzeiten gegliedert. Um 8:00 Uhr begann die Abnahme mit den ersten fünf Gruppen. In einem perfekt gegliederten Zeitplan absolvierten die Gruppen ihre Disziplinen und bekamen anschließend in kleiner Runde die Leistungsspange überreicht. Eine gemeinsame Siegerehrung aller teilnehmenden Gruppen im offiziellen Rahmen gab es nicht.

Um 10:20 Uhr begann die Abnahme für die nächsten vier Gruppen. Wir waren mit Dudweiler und Herbolzheim ab 12:00 Uhr an der Reihe.

Unsere erste Disziplin war der Löschangriff. Hier konnte unsere Gruppe zeigen, was sie in ihrer Jugendfeuerwehrzeit und ganz speziell in den letzten Wochen gelernt hat. Der Löschangriff wurde fehlerfrei durchgeführt, sodass wir hier volle Punktzahl (vier Punkte) erreichten.

Der Gruppenführer meldet die Gruppe 23 beim Wertungsrichter an.

Als nächstes gingen wir zur Schnelligkeitsübung, die auch mit sehr guter Leistung absolviert wurde. In einer Zeit von 58 Sekunden ohne Umdrehungen in der Schlauchleitung konnten wir uns hier drei Punkte sichern.

Als nächstes ging es zum Kugelstoßen. Während der Vorbereitung übten wir das Kugelstoßen mit einer 5,5kg Kugel. Dies ist die leichteste Kugel, die wir im Löschbezirk haben. Bei der Abnahme der Leistungsspange bekommen die männlichen Teilnehmer eine 4kg Kugel und die weiblichen Teilnehmer eine 3kg Kugel. Die mindestens geforderte Gesamtlänge von 55 Meter wurde mit 65,50 Meter um über zehn Meter übertroffen und bescherte uns auch hier drei Punkte.

Vom Kugelstoßen ging es zum theoretischen Teil, der Fragenbeantwortung. Hier wurde ein lockeres Gespräch zwischen Wertungsrichter und der Gruppe geführt, in dem die Gruppenmitglieder verschiedene Fragen zum Thema Feuerwehr und mehr beantworten mussten. Auch hier erreichten wir die volle Punktzahl.

Nach den Fragen hüpften wir in Sportkleidung, um der letzten und gefürchtetsten Disziplin, dem Staffellauf entgegen zu treten. Der Staffellauf war in der Vorbereitungszeit immer eine knappe Sache. Doch das Anfeuern der Eltern und Aktiven entlang der Laufstrecke zeigte Wirkung. Jeder Läufer unserer Gruppe hatte noch eine „Schippe“ draufgelegt und so haben wir für die 1500 Meter eine Zeit von 3:58 Min geschafft und einen Punkt kassiert.

Die Erleichterung nach dieser Disziplin konnte man jedem Teilnehmer ansehen.

Nachdem die Auswertung erfolgte, konnte den Gruppen aus Herbolzheim, Dudweiler und Güdingen die Leistungsspange verliehen werden.

Geschafft, Herbolzheim, Dudweiler und Güdingen haben alle Station mit Bravour bestanden.

An dieser Stelle möchten wir allen Gruppen zur Abnahme der Leistungsspange ganz herzlich gratulieren. Alle angetretenen Gruppen haben das Ziel erreicht. Ihr habt für euer Ziel viel trainiert und wurdet nun dafür belohnt. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß in der Feuerwehr und für diejenigen, die nun in den aktiven Dienst übergehen, viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die neuen Aufgaben, die euch bevorstehen!

Nach der Abnahme der Leistungsspange machten wir noch einen Zwischenstopp in Herbolzheim. Unsere Partner-Feuerwehr hat uns eingeladen, um mit ihnen noch gemeinsam etwas Zeit zu verbringen. Bei kühlen Getränken wurde die Veranstaltung begonnen. Nun erfolgte unsere eigene Verleihung der Leistungsspange, die wir bei der Abnahme in einem Umschlag überreicht bekamen. Martin Hämmerle eröffnete als Gastgeber und gratulierte den Jugendlichen zum Bestehen der Leistungsspange. Er erzählte den Anwesenden, wie es zu diesem besonderen Ereignis kam, dass Saarbrücker Gruppen nach Baden-Würrtemberg zur Abnahme der Leistungsspange kommen und beendete mit den Worten, dass das wahre, gelebte Freundschaft sei. Angetreten am neuen HLF 20 der Feuerwehr Herbolzheim bekam nun jeder Teilnehmer seine Spange verliehen. Da die Jugendfeuerwehr Herbolzheim in diesem Jahr, im sehr kleinen Rahmen, ihr 40-jähriges Bestehen feierte, nahmen wir diesen Tag zum Anlass, ihnen zum Jubiläum zu gratulieren und ein Geschenk zu überreichen. Unser Löschbezirksführer, Jörg Lergon, ließ die jahrelange Freundschaft Revue passieren und erzählte die eine oder andere Anekdote.

Stolz wie „Schmitz-Katz“ 🙂 Herzlichen Glückwunsch.

Danach konnten die Anwesenden das HLF 20 der Feuerwehr Herbolzheim, das erst vor einem Jahr in den Dienst gestellt wurde, inspizieren. Währenddessen wurde im Hof der Grill aufgestellt und für das leibliche Wohl gesorgt. Bei Grillsteaks und Würsten konnten wir uns für die Heimreise stärken und nette Gespräche führen, die wir alle sehr vermisst hatten.

Doch um 18:00 Uhr mussten wir die Heimreise antreten, denn unser Busfahrer musste für den Folgetag seine Ruhezeit einzuhalten. Also verabschiedeten und bedankten wir uns für alles, mit der Hoffnung, uns bald wieder zu sehen.

Wir möchten es nicht versäumen uns bei ALLEN Beteiligten von Herzen zu bedanken, dass uns diese Abnahme ermöglicht wurde.

Es war eine ganz besondere Abnahme in besonderen Zeiten. Eine gemeinsame Abnahme der Leistungsspange einer Herbolzheimer und einer Güdinger Gruppe gab es in dieser jahrzehntelangen Freundschaft noch nicht. Wir schreiben ein weiteres Stück Geschichte…und leben die Freundschaft weiter!

Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr!

Gaetano Vella
Jugendwart des Löschbezirk 23 Güdingen

Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen

Endlich wieder eine 23er Feuerwehrhochzeit

Dass Corona so ziemlich jeder Veranstaltung in den letzten Monaten förmlich einen Strich durch die Rechnung machte, ist ja hinreichend bekannt oder musste man am eigenen Leib erfahren. Dennoch wagten unser Feuerwehrkamerad Philipp und seine Jacqueline, unter strengen nicht gerade feierfreudigen Auflagen, den Weg zum Standesamt und gaben sich dort das JAWORT.

Auch Phillipp’s Arbeitskollegen vom Grundausbildungslehrgang 2021 der BF waren zur Gratulation anwesend.

Wie damals bereits berichtet, haben wir unsere Präsenz für den zweiten kirchlichen Akt aufgehoben und sind wie versprochen mit Pauken und Trompeten aufgeschlagen. Nun, am Freitag 25. September 2021 – 14 Uhr war es soweit , die Kirchenglocken läuteten die Trauung ein, scheinbar zu laut, dass sie unsere Funkmelder auslösten, die wiederum uns zu einem Einsatz alarmierten. Keine Bange, der Bräutigam war bereits in der Kirche und blieb bei seiner Frau ;.-). Nur das spätere Hochzeitsauto musste erstmal zum Einsatz abrücken, der glücklicherweise schnell beendet war.

Während das Brautpaar sich den Segen geben ließen, wurde vor der Kirche in 23er Manier alles für das nun frisch „kirchlich“ getraute Ehepaar, vorbereitet. Da sich Phillipp nun auch beruflich zur Feuerwehr orientierte und bei der Berufsfeuerwehr arbeitet, kamen seine Kameraden, mit denen er die dortige Grundausbildung durchlaufen hat, ebenfalls als Ehrenspalier zur Kirche. Es war wahrlich eine Feuerwehrhochzeit.

Vor der Tür empfing unser Löschbezirksführer Jörg Lergon die Beiden und verlaß die traditionellen Regeln einer 23er Feuerwehrehe und verpflichte Phillipp und Jacqueline diese zukünftig einzuhalten. Anschließend galt es natürlich auch die praktische Aufnahmeprüfung in die Feuerwehrehe zu bestehen. Es war nicht anders zu erwarten, alle Aufgaben wurden mit Bravour bestanden.

Anschließend traf man sich auf einen kleinen Umtrunk, in unserem nahegelegenen Feuerwehrgerätehaus, bevor es dann für das Brautpaar mit dem Hochzeitsauto, unserem Tanklöschfahrzeug, zur Abendveranstaltung ging.

Wir wünschen Jacqueline und Phillipp nochmals alles erdenkliche Gute, dass sie die Feuerwehrregeln beherzigen 😉 und eine glückliche und lange Ehe führen werden.


Auch bei unserem Feuerwehrkamerad Carsten und seiner Frau Katja waren die Voraussetzungen einer 23er Feuerwehrhochzeit in 2020 durch Corona nicht gegeben. Daher nutzten wir diesen Tag, bei dem alles nach unserem Ansinnen hergerichtet war, um auch Ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Eheversprechen vor unserem Löschbezirksführer nochmal zu wiederholen.

Carsten und Katja erhalten auch den Feuerwehrsegen.


Wer hätte es gedacht, alle Antworten mit JA und somit bestanden. Wir wünschen auch hier, Katja und Carsten alles erdenklich Gute, dass sie die Feuerwehrregeln beherzigen 😉 und eine glückliche und lange Ehe führen werden.

Hochzeit Phillipp und Jacqueline

LB 23 plus vier :-)

Am gestrigen Donnerstagabend konnte unser Löschbezirksführer Jörg Lergon, beim Antreten der Einsatzmannschaft, eine für den Löschbezirk 23 Güdingen freudige Ankündigung machen. LB 23 plus vier ……

Ab sofort werden vier neue Mitglieder, Sascha, Jan, Hanna und Luca, unsere Einsatzmannschaft verstärken. Sie sind für uns kein unbekannten Gesichter, denn sie kommen alle aus unserer Jugendfeuerwehr und haben das Eintrittsalter für den aktiven Einsatzdienst erreicht.

Wir sind sehr stolz, die Früchte eine überragenden Jugendarbeit bei unserer Jugendfeuerwehr unseres Betreuerteams um Gaetano Vella herum, nun ernten zu dürfen.

Die Mannschaft hieß die vier herzlich willkommen. Sie durften gleich der ersten Übung beiwohnen, zwar noch als Zuschauer. Sie zeigten vollen Einsatz, als es während der Übung zu einem Realeinsatz kam, wobei Sie direkt anpackten und halfen die Fahrzeuge einsatzbereit aufzurüsten.

In den kommenden Wochen werden Sie diverse Formalitäten wie Gesundheitscheck, die Einkleidung durchlaufen, danach geht es in die feuerwehrtechnische Ausbildung.

Wir wünschen allen einen guten Start und hoffen, dass Sie mit viel Begeisterung und Motivation dort weitermachen, wo Sie in der Jugendfeuerwehr aufgehört haben.

Einsatzübung – Brand Traktorengespann

Gestern Abend konnten wir auf einem bereits abgeernteten Rapsfeld der Familie Maurer(Hofladen Maurer), einem Güdinger Landwirtschaftsbetrieb, eine Flächenbrandübung durchspielen.

Angenommene Lage war eine in Brand geratene Erntemaschine , dessen Flammen auf das Feld übergriff.Das Übungsziel war es, das einsatztaktische Verhalten zu trainieren, da solche Brände bei falscher Herangehensweise schnell gefährlich werden können.

So wurden unsere beiden Löschfahrzeuge getrennt voneinander und aus unterschiedlichen Richtung für den Löschangriff eingesetzt. Es galt zum einen den brennenden Traktor zu löschen und die Ausbreitung des Flächenbrandes zu unterbinden. Dabei muss man ständig die Windrichtung und das Brandverhalten beobachten und seine Einsatztaktik anpassen.Hinzu kamen die sommerlichen Temperaturen sowie die Gegebenheiten des unwegsamen Geländes, welche die Löscharbeiten anstrengend machen.

Dennoch konnten alle beteiligten Einsatzkräfte Erfahrungen sammeln, für einen hoffentlich nicht so schnell eintretenden Realeinsatz.

Wir danken der Familie Maurer (Hofladen Maurer), die uns mit der Bereitstellung ihres Ackerlands und Traktorengespanns die Übung ermöglichte.

Bilder Einsatzübung Flächenbrand

Kindergarten zu Besuch bei der Feuerwehr

Am gestrigen Mittwochmittag konnten wir bei herrlichem Wetter eine Gruppe des katholischen Kindergartens Heilig Kreuz aus Güdingen bei der Feuerwehr empfangen. Im  Hof der Feuerwehr hatten wir eine kleine Aktionsfläche aufgebaut und uns den Fragen der Kinder gestellt.

Aber auch wir hatten Fragen und versuchten spielerisch den Umgang mit Feuer und Rauch, das Richtige Verhalten und die Nähe zu den Rettern zu vermitteln. Es war das erste Mal seine sehr langer Zeit, dass wir wieder begeisterte Kinderaugen im Feuerwehrgerätehaus hatten. Insgesamt 15 Kinder mit ihren 3 Betreuerinnen hatten sichtlich ihren Spaß bei uns.

Neben den Fragen und Antworten war natürlich auch anfassen erlaubt. So durften die Kinder in unser Löschfahrzeug krabbeln, diverse Feuerwehrgeräte halten und mal einen ausgerüsteten Feuerwehrmann berühren.

Am Ende wurde nochmal ordentlich gelöscht und mit unseren kleinsten Strahlrohren rumgespritzt. Zum Abschluss wurden die Kinder standesgemäß mit dem Löschfahrzeug zum Kindergarten gebracht.

Zwei abenteuerreiche und kurzweilige Stunden gingen wie im Flug vorbei und nicht nur den Kindern hat der Nachmittag gefallen,  sondern auch den Kameraden/ innen unseres Löschbezirks.

Bis zum nächsten Mal.

Unser „Keule“ geht heiraten

Heute war es endlich soweit, eine von zwei diesjährig stattfindenden Hochzeiten innerhalb unserer Einsatzmannschaft stand auf dem Terminplan.

Heute führte Sven (alias „Keule“) wie wir ihn nennen, seine Sandra zum Standesamt. Seine Familie und Freunde hatten die beiden bereits ins Rathaus begleitet. Eine Fraktion fehlte natürlich noch, seine Kameraden und Kameradinnen.

In geheimer Absprache traf man sich am Feuerwehrgerätehaus, um mit einer Abordnung unseren Kameraden nach der Trauung vor dem Rathaus zu empfangen. Während wir uns jedoch vorbereiteten, kam es wie es für eine Feuerwehrhochzeit kommen muss, die „PIEPSER“ schrillten auf ….“Feuermeldung über BMA, Haus Sonnabend“ lautete die Meldung.
Binnen weniger Sekunden gingen die beiden Löschfahrzeuge auf Alarmfahrt und wir arbeiteten den glücklicherweise „Blinden Alarm“ schnell ab. So kamen wir mit 10 minütiger Verspätung bei unserem ursprünglichen Termin an.

Zwischenzeitlich haben sich die beiden (Sven und Sandra) in liebevoller Marnier das JAWORT gegeben. Ein kleines taktisches Ablenkungsmanöver verschaffte uns noch ein zwei Minuten Zeit, unseren Zeitverzug für die Vorbereitungen wieder aufzuholen.

Sie haben sich das JAWORT gegeben.

Nun traten die beiden durch die Rathaustür, standen nun oben auf der Rathaustreppe und staunten nicht schlecht. Denn, wir hatten uns, wie bei allen unseren Hochzeiten, im Spalier aufgestellt.
Der Löschbezirksführer Jörg Lergon empfing die Beiden und hielt die übliche Feuerwehransprache für werdende Ehepaare mit dem besagten Feuerwehrhintergrund. Beide mussten nacheinander Fragen zur Einsatzbereitschaft für Feuerwehr und Familie mit einem eindeutigen JA beantworten. Als kleine Aufgabe und teambildende Maßnahme, in 23 Sekunden ein Herz aus einem Leinentuch herausschneiden und hindurch treten.

Zum Abschluss und damit wir auch etwas zum Anstossen haben, musste mit viel Feingefühl, Koordination und Absprache der Korken einer Sektflasche mit dem Spreizer abgezogen werden. Auch hier bewiesen Sie eindeutig, dass sie als Paar funktionieren.

In bester „Corona-Manier“ gratulierten alle Kameraden und Kameradinnen den Beiden, ein Strauß Blumen für Sandra und ein weiteres gemeinsames Geschenk für das Brautpaar wurden überreicht.

Als Letztes folgte das gemeinsame Gruppenfoto, als Erinnerung für diesen besonderen Tag. „04.08.2020 -Sven&Sandra – just married“

Wir wünschen den beiden eine glückliche, gemeinsame Zukunft und das Sie diese, bei bester Gesundheit genießen werden.

Shortcode

Bildergalerie zum Beitrag

Es geht bald wieder los !

Die Corona-Lage machte es notwendig, mit Verordnungen, Richtlinien und Maßnahmen, zur Eindämmung der Ausbreitung, der Pandemie zu begegnen.

So wurde bei den Hilfsorganisationen, die als systemrelevante Einheiten gelten, frühzeitig mit einem „Verbot“ zur Durchführung von Präsenzausbildung reagiert. Hintergrund dazu war die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und anderen Organisationen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Mittlerweile kann man sagen, dass die Pandemie und deren Ausbreitung unter Kontrolle gebracht, jedoch noch lange nicht besiegt, ist.

Ab dem 15.06.2020 ist es den Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken möglich, mit Einschränkungen, ihren Übungsdienst wieder aufzunehmen.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten weiterer Hygieneetiketten sind dabei die Grundlagen eines sicheren Ausbildungsbetriebes.

Dass sich unsere Einsatzfähigkeit durch die Corona-Pause nicht verschlechtert hatte, zeigen die erfolgreich bewältigten Einsätze seit Beginn der verschärften Pandemie-Maßnahmen.

Dennoch sind wir froh endlich wieder, wenn auch nur in kleinen Gruppen, Ausbildung betreiben zu dürfen.

Feuerwehr Ausmal-Challenge

Seit nun geraumer Zeit herrschen in ganz Deutschland, Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Lage des Corona Virus, eine beschränkte Ausgangssituation, Schulen, Kindergärten wurden geschlossen und das gewohnte öffentliche Leben ist bis auf die Grundversorgung runtergefahren.

Tausende Kinder und Jugendliche in Saarbrücken und darüber hinaus sitzen zu Hause und müssen durch ihre Eltern beschäftigt werden. Der notwendige Lernstoff des ausfallenden Schulunterrichts wird durch die Lehrer per E-Mail zu Verfügung gestellt, sodass zumindest ein minimum an Bildungsmaßnahmen erhalten bleibt.

WAS TUN, WENN MAN SICH NICHT WIE GEWOHNT MIT FREUNDEN TREFFEN KANN/ DARF ?

Was machen die Kids danach, große Unternehmungen mit Freunden sind aktuell Tabu. Das gilt es als Eltern schon ein Händchen zu haben, aufkommende Langeweile zur unterbinden.

Die Feuerwehr Dillingen, Lebach und Saarlouis hatten als eine der erste Feuerwehren die Idee, ihren Fahrzeugpark als „Ausmalvorlage“ Online bereitzustellen. Mittlerweile hat sich diese Aktion mit dem Hashtag #FeuerwehrAusmalChallenge unter der Feuerwehren herumgesprochen und wird von den Eltern begrüßt.

Wir finden diese Aktion sehr kreativ und möchten dem nicht Nachstehen. Sie können sich hier unsere Vorlagen unter dem folgenden Link herunterladen. DOWNLAOD


Es wäre schön wenn Sie uns, das ausgemalte Bild ihres Kindes mit Namen zu senden können. Wir veröffentlichen jedes künstlerisches Ergebnis in einer Bildergalerie unter dem Bericht und auf unserer Facebookseite.

Wenn sich zahlreiche Bilder finden , lassen wir uns noch etwas für die kleinen Künstler als Dankeschön einfallen. Eine „Corona-Vernissage“ vielleicht.

Wir hoffen auf regen Anklang und zahlreiche Bilder.

Folgen Sie weiterhin den Aufforderungen der zuständigen Stellen treu und “ WIR SIND FÜR EUCH DA, BLEIBEN SIE FÜR UNS ZUHAUSE “ .

Ihre Feuerwehr in Güdingen

TLF 16 – Status 6

Im Rahmen einer turnusgemäßen Inspektion, in der Kfz-Werkstatt auf der Feuer- und Rettungswache 1, wurde an unserem Tanklöschfahrzeug ein massiver Schaden festgestellt, welche die sofortige und vorübergehende Ausserdienststellung, mit längerem Werkstattaufenthalt nach sich zieht.

Neben dem festgestellten Schaden sind noch weitere Wehwehchen an dem mittlerweile 36 jährigen Löschfahrzeug, welches 1984 als Tanklöschfahrzeug bei Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt wurde, zu finden. In seiner Dienstzeit leistete diese Fahrzeug treue Dienste und trug seine technischen Möglichkeiten zu mancher Menschenrettung bei.

Die Wehrführung als auch die technische Abteilung im Amt für Brand- und Katastrophenschutz reagierten sehr schnell, sodass uns ein sogenanntes „Poolfahrzeug“ rasch bereitgestellt werden konnte.
Dieses Löschfahrzeug, ein LF 8/6 TH, wird vorübergehend die Lücke in der Einsatzbereitschaft unseres Löschbezirks schließen.

Wie es mit unserem TLF weitergeht, wird in kürze bewertet und entschieden. Die Einsatzbereitschaft unseres Löschbezirks ist nicht gefährdet, im Gegenteil greifen Reserven bei der Fahrzeugvorhaltung, eine ausgeklügelte Alarm- und Ausrückeordnung, um solch einen „Worst-Case“ zu verhindern.