Einsatzübung – Brand Traktorengespann

Gestern Abend konnten wir auf einem bereits abgeernteten Rapsfeld der Familie Maurer(Hofladen Maurer), einem Güdinger Landwirtschaftsbetrieb, eine Flächenbrandübung durchspielen.

Angenommene Lage war eine in Brand geratene Erntemaschine , dessen Flammen auf das Feld übergriff.Das Übungsziel war es, das einsatztaktische Verhalten zu trainieren, da solche Brände bei falscher Herangehensweise schnell gefährlich werden können.

So wurden unsere beiden Löschfahrzeuge getrennt voneinander und aus unterschiedlichen Richtung für den Löschangriff eingesetzt. Es galt zum einen den brennenden Traktor zu löschen und die Ausbreitung des Flächenbrandes zu unterbinden. Dabei muss man ständig die Windrichtung und das Brandverhalten beobachten und seine Einsatztaktik anpassen.Hinzu kamen die sommerlichen Temperaturen sowie die Gegebenheiten des unwegsamen Geländes, welche die Löscharbeiten anstrengend machen.

Dennoch konnten alle beteiligten Einsatzkräfte Erfahrungen sammeln, für einen hoffentlich nicht so schnell eintretenden Realeinsatz.

Wir danken der Familie Maurer (Hofladen Maurer), die uns mit der Bereitstellung ihres Ackerlands und Traktorengespanns die Übung ermöglichte.

Bilder Einsatzübung Flächenbrand

Es geht bald wieder los !

Die Corona-Lage machte es notwendig, mit Verordnungen, Richtlinien und Maßnahmen, zur Eindämmung der Ausbreitung, der Pandemie zu begegnen.

So wurde bei den Hilfsorganisationen, die als systemrelevante Einheiten gelten, frühzeitig mit einem „Verbot“ zur Durchführung von Präsenzausbildung reagiert. Hintergrund dazu war die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und anderen Organisationen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Mittlerweile kann man sagen, dass die Pandemie und deren Ausbreitung unter Kontrolle gebracht, jedoch noch lange nicht besiegt, ist.

Ab dem 15.06.2020 ist es den Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken möglich, mit Einschränkungen, ihren Übungsdienst wieder aufzunehmen.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten weiterer Hygieneetiketten sind dabei die Grundlagen eines sicheren Ausbildungsbetriebes.

Dass sich unsere Einsatzfähigkeit durch die Corona-Pause nicht verschlechtert hatte, zeigen die erfolgreich bewältigten Einsätze seit Beginn der verschärften Pandemie-Maßnahmen.

Dennoch sind wir froh endlich wieder, wenn auch nur in kleinen Gruppen, Ausbildung betreiben zu dürfen.

TLF 16 – Status 6

Im Rahmen einer turnusgemäßen Inspektion, in der Kfz-Werkstatt auf der Feuer- und Rettungswache 1, wurde an unserem Tanklöschfahrzeug ein massiver Schaden festgestellt, welche die sofortige und vorübergehende Ausserdienststellung, mit längerem Werkstattaufenthalt nach sich zieht.

Neben dem festgestellten Schaden sind noch weitere Wehwehchen an dem mittlerweile 36 jährigen Löschfahrzeug, welches 1984 als Tanklöschfahrzeug bei Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt wurde, zu finden. In seiner Dienstzeit leistete diese Fahrzeug treue Dienste und trug seine technischen Möglichkeiten zu mancher Menschenrettung bei.

Die Wehrführung als auch die technische Abteilung im Amt für Brand- und Katastrophenschutz reagierten sehr schnell, sodass uns ein sogenanntes „Poolfahrzeug“ rasch bereitgestellt werden konnte.
Dieses Löschfahrzeug, ein LF 8/6 TH, wird vorübergehend die Lücke in der Einsatzbereitschaft unseres Löschbezirks schließen.

Wie es mit unserem TLF weitergeht, wird in kürze bewertet und entschieden. Die Einsatzbereitschaft unseres Löschbezirks ist nicht gefährdet, im Gegenteil greifen Reserven bei der Fahrzeugvorhaltung, eine ausgeklügelte Alarm- und Ausrückeordnung, um solch einen „Worst-Case“ zu verhindern.