Person in Wohnung

Heute Morgen wurden wir zu einer hilflosen Person in Wohnung über Hausnotruf alarmiert. Eine in unmittelbarer Nachbarschaft wohnende Einsatzkraft machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Person konnte die Tür, doch entgegen der ersten Meldung selbstständig öffnen.

Die Patientin war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen.

Nachdem das HLF an der Einsatzstelle antraf, wurde die Person bis zum Eintreffen des Rettungswagens medizinisch erstversorgt und betreut. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr brachen die Einsatzfahrt ab. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Besatzung des Rettungswagens und der Polizei übergeben.

Einsatzende, wir rückten von der Einsatzstelle ab.

PKW Brand

PKW Brand

Bei unserer Ankunft stand ein abgemeldeter Audi, am Heck mit offener Flamme brennend, auf dem dortigen Parkplatz.

Da sich keine Personen bemerkbar machten und Rauch den verschlossenen Innenraum gefüllt hatte, wurden parallel zum Löschangriff die Scheiben eingeschlagen. Der Fahrgastraum wurde auf seine unklare Personenlage hin kontrolliert, welche glücklicherweise negativ ausfiel.

Das offene Feuer konnte rasch mit dem Druckschlauch S, durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht werden. Mit dem Spreizer wurde für die Nachlöscharbeiten die Heckklappe geöffnet. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle für die Polizei ausgeleuchtet. Kurz darauf konnte der Einsatz beendet werden.

Im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestell

Verkehrsunfall, Öl auf Fahrbahn

Verkehrsunfall, Öl auf Fahrbahn

In den frühen Morgenstunden kam es in der Großblittersdorfer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW die dortige Verkehrsinsel überfahren hat. Dabei kam es zum Austritt von Betriebsmitteln und der Verunreinigung der Verkehrsfläche. Erst nachdem das Fahrzeug abgeschleppt war, ist der Polizei der Ölfilm aufgefallen, was dann zu unserer Alarmierung führte.

Nach unserer Ankunft wurde die Straße halbseitig für den Verkehr gesperrt, sodass die Einsatzkräfte sicher ihre Arbeit durchführen konnten. Mit Terraperl wurde der Ölfilm abgestreut und aufgenommen.

Die Maßnahmen waren schnell beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Wir rückten kurz darauf ein.

Ölspur – 600 m Länge

Ölspur – 600 m Länge

Wir wurden von der Leitstelle der Feuerwehr Saarbrücken zum Einsatzleitwagen (C-Dienst) hinzu alarmiert. Dieser war zuvor zur Erkundung in die Bergstraße gerufen worden. Hier wurde ein Ölspur gemeldet. Diese bestätigte sich und erstreckte sich über eine Länge von circa 600m. Da der GW-Öl bei einem anderen Einsatz ausser Betrieb genommen werden musste, wurden wir zur Beseitigung alarmiert.

Nach einer kurzen Einweisung übergab uns der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr (C-Dienst) die Einsatzstelle.

Wir begannen an Ende der Straße, die Bergstraße hinab abzustreuen. Wir teilten uns in zwei Abschnitte auf. Je ein Löschfahrzeug übernahm eine größere Wegstrecke. In beiden Abschnitten wurde die Einsatzstelle halbseitig für den Verkehr gesperrt und die arbeitenden Einsatzkräfte mit den Fahrzeuge nach hinten abgesichert.

Die Dieselspur wurde mit Terraperl abgestreut und von Hand eingekehrt. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer konnte die Fahrbahn durch den hinzugerufen C-Dienst wieder für den Verkehr freigegeben w

erden.Das aufgenommene Terraperl wurde der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Im Gerätehaus wurden die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 20.00 Uhr ein und beendeten somit den Einsatz.

 

LKW Unfall – Person klemmt

LKW Unfall – Person klemmt

Heute kam es gegen 11.00Uhr zu einem LKW Unfall im Auffahrtsbereich Globus Güdingen, zur BAB 620 in Fahrtrichtung Saarbrücken. Ein Wechselladerfahrzeug beladen mit einem geschlossenen und mit Sperrgut befülltem Container, kippte in der Rechtskurve zur Autobahn um. Der Fahrer wurde in seiner Kabine leichtverletzt eingeklemmt. Die Autobahn war durch das Hindernis blockiert. Der Rettungsdienst war bei unserer Ankunft an der Einsatzstelle und hatte Kontakt zum Fahrer.

Wir stellten eine Vollsperrung her und sicherten den Brandschutz ab. Parallel wurde eine Geräteablage durch die Einheiten der Berufsfeuerwehr hergestellt. Über die nach oben führende Beifahrertür, konnte ein Erstzugang geschaffen werden, sodass hierüber der Fahrer erstversorgt werden konnte.

Zur Rettung wurde das Dach im Bereich der Dachluke mit Hilfe der Säbelsäge großzügig geöffnet. Während den technischen Arbeiten wurden der Patient und die Inneren Retter abgedeckt und geschützt. Mit Hilfe des Spineboard (Rettungsbrett) konnte der Fahrer nun schonend aus der Kabine befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden.

Glücklicherweise sind keine nennenswerten Mengen an Kraftstoff oder Betriebsstoffen ausgelaufen. Über die Polizei wurde in Absprache mit dem Eigentümer des Unternehmens der Abtransport des Sperrgutes organisiert. Im Anschluss daran wurde der LKW durch ein Abschleppunternehmen geborgen und von der Autobahn geschleppt.

Abschließend musste noch eine geringe Menge an ausgelaufenem Öl aufgenommen werden.Für die Dauer der Maßnahmen blieb die BAB 620 voll gesperrt, was natürlich im Umland für ein erhebliches Verkehrsaufkommen sorgte.

Nach rund drei Stunden Einsatzdauer konnte dieser angeschlossen werden. Alle Einsatzkräfte rückten ein.

BMA – brennende Matratze

BMA – brennende Matratze

Bei unserer Ankunft konnte durch den B-Dienst (Einsatzleiter) am Feuerwehrinformationstableau (FIZ) die Auslösung zweier Rauchmelder im Hauptgebäude abgelesen werden. Bei der weiteren Erkundung im Meldebereich wurde eine Verqualmung in einem der Patientenzimmer festgestellt, die von einer brennenden Matratze verursacht wurde. Die Station selbst war rauchfrei, es waren keine Personen betroffen.

Der Angriffstrupp des HLF 23/46 ging unter Atemschutz vor und verbrachte die Matratze über das Fenster ins freie. Dort wurden die Reste nochmals abgelöscht. Mit Hilfe eines Elektrolüfters vom HLF der Berufsfeuerwehr wurde das Zimmer vom Rauch befreit und belüftet. Danach war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Wir rückten anschließend ein.

Im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Auslaufende Betriebsmittel

Nachdem wir die Einsatzstelle „PKW Brand“ zuvor verlassen hatten, übernahm ein Abschleppunternehmen die Entsorgung des ausgebrannten PKW´s. Dabei traten mehr Betriebsstoffe aus, wie der Abschlepper beseitigen konnte. Die Polizei forderte uns nochmal an die Einsatzstelle um die Ölspur entsprechend zu beseitigen.

Die Einsatzstelle wurde erneut gegen den fließenden Verkehr voll gesperrt und ausgeleuchtet. Durch auftragen von Ölbindemittel konnte die Ölspur aufgenommen und beseitigt werden. NAchdem die Polizei die Fahrbahn wieder freigegeben hatte, konnten wir den Einsatz beenden und an die Polizei übergeben.

Wir rückten wieder ein.

H: Person unter Kehrmaschine

Heute kam er gegen 11 Uhr auf der Autobahn A6 im dortigen abgesperrten Baustellenbereich zu einem schweren Arbeitsunfall. Bei den Arbeiten handelte es sich um Asphaltarbeiten, bei dem der alte Fahrbahnbelag abgefräst und anschließend die Oberfläche, mit einer Kehrmaschine gereinigt wird.  Dabei kam ein Bauarbeiter unter die Kehrmaschine und wurde dabei tödlich verletzt.

Bei unserer Ankunft war der Rettungsdienst bereits vor Ort und hatte uns in die Situation eingewiesen. Unsere Maßnahmen erstreckten sich in erster Linie um die Betreuung der Beteiligten Bauarbeiter und betroffenen Personen. Die Besatzung des HLF 1 der Berufsfeuerwehr übernahm Sichtschutzmaßnahmen, um die Unfallstelle gegen ungewollte Einblicke durch den vorbeifließenden Verkehr zu schützen.

Über die Leitstelle wurden mehrere Notfallseelsorger alarmiert, die zur weiteren intensiven Betreuung hinzugezogen wurden. Mit deren Eintreffen an der Einsatzstelle, brachen wir unseren Einsatz ab und rückten ein. Die Bergungsmaßnahmen wurden durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr durchgeführt.  Seitens der Polizei wird ein Unfallgutachten erstellt , um die genaue Ursache zu ermitteln.

Im Gerätehaus wurde durch den Löschbezirksführer eine Nachbesprechung durchgeführt, um frühzeitig, die belastenden Eindrücke aufzuarbeiten oder herauszufinden wer unter Umständen weiteren Gesprächsbedarf hat.

Einsatzende für Löschbezirk 23.

B: PKW Brand auf Autobahn

B: PKW Brand auf Autobahn

Gegen 19.14 Uhr wurde wir gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zu einem brennende PKW auf die Bundesautobahn alarmiert. Der ELW/C-Dienst erreichte die Einsatzstelle als erstes Fahrzeug und wies uns vor Ort ein. Bei unserer Ankunft brannte der PKW im vorderen Bereich bereits in voller Ausdehnung und hatte auch schon zum Teil auf den Innenraum übergegriffen. Die Insassen waren außerhalb der Fahrzeugs und wurden durch die Polizei sowie von der Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden privaten Krankentransportunternehmen betreut. Der PKW stand auf dem Standstreifen der Autobahn. Vor der Einsatzstelle hatte sich ein kleinerer Rückstau gebildet.

Als erst eintreffendes Löschfahrzeug begannen wir umgehend mit der Brandbekämpfung. Hierfür ging der Angriffstrupp unter Atemschutz mit der Schnellangriffseinrichtung vor. Weiterhin sicherten wir die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab und reduzierten die Fahrbahn auf eine durchgehende Fahrspur. Mit dem Lichtmast des HLF konnte die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden.

Das TLF stellte die Löschwasserreserve sicher und die Besatzung des GW-M übernahm mit Kräften des TLF 23/23 unterstützend die Verkehrssicherung vor. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei später übergeben.

Wir rückten anschließend ins Gerätehaus ein, wo die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde.

Flächenbrand

Flächenbrand

Wir wurden als Unterstützung zu einem laufenden Flächenbrandeinsatz in Brebach alarmiert. Vor Ort brannte auf einem gemähten landwirtschaftlichen Stück Stroh auf einer Fläche von circa 100 x 50 Meter. Leichte Windböen fachten das Feuer bei unserem Eintreffen an, sodass eine Ausbreitung der Flammen zu erwarten war.

Gemeinsam mit den Einheiten des Löschbezirks 22 Brebach und dem Löschzug 1 wurde das Feuer mit dem Wind im Rücken von allen Seiten bekämpft. Die Wasserversorgung wurde im Erstschlag durch sechs Löschfahrzeuge mit insgesamt 15000 Liter sichergestellt. Mehrere Trupps gingen mit insgesamt 8 C-Rohren vor. Zur weiteren Sicherstellung der Wasserversorgung wurden zwei Unterflurhydranten gesetzt.

Der Bauer und Eigentümer der brennenden Fläche kam mit zwei Schleppern an die Einsatzstelle und zog mit einem Anbaugerät eine Schneise und trennte so, das noch trockene Stroh, von der Brandfläche ab. Diese Maßnahmen verhinderte, neben dem Löscheinsatz der Feuerwehr, eine weitere unkontrollierte Ausbreitung. Das Feuer war nach circa 30 Minuten unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich nochmal so lange hin, bis alle Glutnester abgelöscht waren.

Wir lösten uns aus dem Einsatz heraus und rückten ein. Im Gerätehaus wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit hergerichtet. Ein kräftezehrender Einsatz bei hochsommerlichen Temperaturen konnte erfolgreich beendet werden. Es war der bisher größte Flächenbrandeinsatz im Regionalverband Saarbrücken, der in der Folge der anhaltenden Trockenheit ausgebrochen war.

Achtung:
Wir raten zu äußerster Vorsicht und mahnen zugleich an, Zigarettenkippen nicht achtlos wegzuwerfen oder Grillfeuer in einem nicht geeignetem Rahmen zu entzünden. Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Feuer und halten jederzeit Möglichkeiten zum löschen ihrer Grillstelle parat.