Datum: 21. September 2026 um 19:24 Uhr
Alarmierungsart: Funkmelder
Dauer: 1 Stunde 26 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz > Wohnungs-/ Zimmerbrand
Einsatzort: Brebach, Saarbrücker Straße
Einsatzleiter: B-Dienst
Mannschaftsstärke: 1/20
Einheiten und Fahrzeuge:
- Berufsfeuerwehr Saarbrücken
- LAF-OST
- LB 19 Scheidt
- LB13 St. Johann
- LB18 Dudweiler
- Rettungswache 1/1 BFS
- Rettungswache 1/6 – ASB
- Wehrführung FFSB
- HLF 23/46-1, HLF 23/46-2, GW-M 23/60-1
Einsatzbericht:
Am Montagabend, 21. September2026 meldeten gegen 19:15 Uhr mehrere Mitteiler einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Saarbrücker Straße im Stadtteil Brebach.
Umgehend alarmierte der Leitstelle der Feuerwehr Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort. Aufgrund weiterer Notrufe, wurden bereits während der Anfahrt der Kräfte zusätzliche Einheiten nachalarmiert.

Vor Ort bestätigte sich ein Feuer im Erdgeschoss. Das Treppenhaus war bereits verraucht. Anfangs war nicht klar, ob sich noch Personen in der Brandwohnung befinden bzw. wie viele Personen sich noch im restlichen Gebäude befinden. Nachbarn hatten bereits versucht, Löschmaßnahmen einzuleiten, mussten diese jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen.
Die Feuerwehr setzte daher gleich mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung ein. Parallel wurde das verrauchte Treppenhaus mit einem Lüfter entraucht, um den Flucht- und Rettungsweg wieder zu sichern. Eine Drehleiter ging zudem am Objekt in Stellung.
Aus den Obergeschossen wurden zwei Personen durch die Feuerwehr gerettet. In der Brandwohnung konnte glücklicherweise keine Person vorgefunden werden.

Das Feuer war rasch unter Kontrolle.
Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache.
Im Einsatz befanden sich 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschbezirke Güdingen und St. Johann der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken. Darüber hinaus waren zwei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug sowie mehrere Kommandos der Polizei im Einsatz.

