Am Sonntagabend wurden wir zu einer brennenden Gartenlaube, zum LB 22 Brebach und der Berufsfeuerwehr, in die dortige Kleingartenanlage nachalarmiert. Vor Ort brannte ein Gartenhaus mit den Ausmaßen von 10×10 Meter in voller Ausdehnung. Weiterhin bestand die Gefahr das sich das Feuer ausbreiten könnte.
Bereitstellungsraum vor der Sporthalle Brebach
Bei unserer Ankunft begannen die Kräfte des Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr und Brebach mit je einem Trupp unter Atemschutz mit den Löschmaßnahmen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Kleingartenanlage fuhr unser Tanklöschfahrzeug als Löschwasserreserve in die Anlage ein, alle weiteren Fahrzeuge blieben auf dem Parkplatz in Bereitschaft.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung legte die Besatzung des HLF eine Wasserversorgung von einem circa 180 Meter entferntem Unterflurhydranten. Mit zwei C-Rohren konnte der Brand rasch eingedämmt und eine Ausbreitung, durch eine Riegelstellung verhindert werden. Die Einsatzstelle wurde für die Nachlöscharbeiten ausgeleuchtet. Insgesamt waren fünf Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Für die Nachlöscharbeiten wurden Wärmebildkameras und die Rettungssäge zur Schaffung einer Öffnung der Gebäudestruktur eingesetzt.
Nach Zuführung des Einsatzstellenhygienekonzeptes, konnten sich alle Einsatzkräfte mit frischer Einsatzkleidung ausstatten und die Fahrzeuge wurden mit ebenfalls neuen Atemschutzgeräte aufgerüstet. Der Einsatzleiter entließ uns kurz darauf aus dem Einsatz. Im Gerätehaus wurden die restlichen Materialien und die Fahrzeuge gereinigt und aufgerüstet. Einsatzende.
Eine Rettungswagenbesatzung forderte zur Unterstützung und Tragehilfe die Feuerwehr an. An der Einsatzstelle saß eine ältere Dame im Keller ihres Hauses in der Zwickmühle. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes war die Frau an den Rollator angewiesen, was es ihr unmöglich machte, die Treppe eingeständig hinaufzusteigen.
Symbolbild aus einem anderen Einsatz in 2022
Weiterhin machten es die räumlichen Gegebenheiten dem Rettungsdienst ebenfalls unmöglich, die mitgeführten Tragehilfen einzusetzen. Nachdem wir uns über die notwendigen Maßnahmen und Alternativen vertraut gemacht hatten, konnte eine zuerst blockierte Kellerausgangstür mit etwas Willen zerstörungsfrei geöffnet werden. Einem Transport mit dem Tragestuhl des Rettungswagens und gemeinsamer Muskelkraft, gelang es die Dame sicher aus dem Keller zu befreien.
Die Dame wurde anschließend durch den Rettungsdienst nochmals untersucht. Wie es zu der Situation kam, spielt für uns keine Rolle. Unser Auftrag konnten wir zu hundert Prozent erledigen.
Wir übergaben die Einsatzstelle dem Rettungsdienst und rückten wieder ein.
Eine Spaziergängerin bemerkte an einem, offensichtlich leerstehenden Gebäude, den Austritt von Wasser an einer Gebäudeaussenwand.
Bei unserer Ankunft konnte der Sachverhalt bestätigt werden. Der Zugang zum Grundstück wurde über ein Steckleiter hergestellt. Das es sich um ein leerstehendes Gebäude handelt, stand erst einmal keine Gefahr in Verzug. Über ein gekipptes Fenster gelang zwar der Zutritt ins Gebäude, jedoch im weiteren Verlauf keine Möglichkeit zur Schadstelle durchzukommen.
Die Polizei kontaktierte nach erfolgreicher Ermittlung des Eigentümers, diesen und forderte diesen auf, die Einsatzstelle abzufahren. Nach 15 Minuten konnte dieser uns den Zutritt verschaffen. Die Schadstelle, eine geplatzte Wasseruhr konnte schnell ausfindig gemacht werden. Die Wasserzufuhr wurde abgestellt. Ein weiteres Eingreifen durch die Feuerwehr war nicht erforderlich, sodass die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben wurde.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag mussten wir gleich morgens zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ausrücken. Im Hauptgebäude der Sonnenberg Klinik löste ein RAuchwarnmelder aus. Der Angriffstrupp ging mit dem Zugführer und dem C-Dienst zur Erkundung ins Gebäude vor.
Symbolbild: FAT – Feuerwehranzeigetableau
Vor Ort stellte sich heraus, dass angebrannte Backwaren, für eine kurzfristige Verrauchung verursachte. Durch eine natürliche Belüftung konnte die Ursache schnell gelöst werden. Die BRandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle dem Klinikpersonal übergeben.
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Einsatzende.
In der Nacht zu Heiligabend wurden wir zu einer, in einem Aufzug festsitzenden Person alarmiert. Auf dem Bahnhofsgelände in Brebach, steckte ein Aufzug fest, der die Fahrgäste barrierefrei vom Bahnsteig zur Unterführung bringt. Bei unserem Eintreffen konnte die Situation bestätigt werden, die Person war ansprechbar.
Der Fahrzeugführer des HLF nahm Kontakt zur Person auf, während der Angriffstrupp, mit speziellem Aufzugswerkzeug, sowohl die Fahrschachttür als auch die Fahrkorbkorbtür öffnete. Die Person konnte kurz darauf ohne weiteres Zutun aus der misslichen Lage befreit werden. Der Aufzug wurde von uns Ausser Betrieb gesetzt und abgesperrt.
Der Einsatzleiter verständigte eine zuständige Person der Bahn, die als Betreiber der Aufzugsanlage verantwortlich sind. Der Aufzug wird nun von einer Wartungsfirma überprüft, bis er wieder für den Personentransport freigegeben werden kann.
Erneut wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Klinikum Sonnenberg alarmiert. Diesmal hatte ein Melder im Haus 1 ausgelöst.
Angriffstrupp und Fahrzeugführer des HLF 23/46 gingen, mit der Laufkarten ausgerüstet zur Erkundung vor. Es konnte kein Auslösegrund festgestellt werden,, kein Feuer und kein Rauch. Die Anlage wurde dem Betreiber zur Überprüfung übergeben. Nachdem die Anlage wieder zurückgestellt war, konnten wir einrücken.
In einer Lagerhalle, die sich zur Zeit in einer Umnutzung befindet, kam es zu einem Rohrbruch an der Hauptwasserleitung. Bei unserer Erkundung konnte ein Überschwemmung von circa 200 qm mit stellenweise 5 cm Wasser festgestellt werden.
Unter Einsatz eines Wassersaugers und weiterer kleineren Maßnahmen konnte der größte Teil des Wasserschadens beseitigt werden. Nach rund einer Stunde Einsatzdauer konnte die Einsatzstelle einem Verantwortlichen übergeben werden. Im Gerätehaus wurden die Einsatzmittel noch gereinigt und die Einsatzbereitschaft hergestellt.
Unter diesem Stichwort verbirgt sich eine menschliche Ausnahmesituation, die ein sofortiges Handeln der Rettungskräfte forderte. Die Polizei konnte die Lage ziemlich schnell unter Kontrolle bringen, sodass ausser unserer Einsatzbereitschaft im Verfügungsraum keine Maßnahmen erforderlich waren.
Am heutigen Sonntagmorgen, dem 4. Advent löste die Brandmeldeanlage in der Sonnenberg Klinik, in der Geriatrie „Haus Ellenruth von Gemmingen“ aus. Bei unserer Erkundung konnte die Nachschau und die ersten Rückmeldungen des Klinikpersonals einen Fehlalarm bestätigen.
Für die Feuerwehr waren keine Maßnahmen erforderlich. Der Einsatzleiter stellte die Anlage wieder zurück, wir rückten ein.
Am frühen Freitagabend kam es im Verlauf des Straße „Im Rosengarten“ in Güdingen zu einem Alleinunfall, wobei ein PKW mit einem Baum kollidierte. Der Fahrer wurde bei dem Aufprall verletzt, nicht eingeklemmt, jedoch konnte er ohne weitere Hilfe das Fahrzeug nicht verlassen.
Das automatisierte E-Call Notrufsystem, welche bei Verkehrsunfällen einen Notruf mit Ortsangabe an die Leitstelle. In diesem Fall hatte die ihren Sitz in Österreich. Der dortige Disponent leitete umgehend den Notruf nach Saarbrücken, wo wiederum die Rettungskette alarmiert wurde.
Patient befreit und an den Rettungsdienst übergeben.
Bei Ankunft der HLF 23/46, war die Notärztin bereits an der Einsatzstelle und bestätigte, dass der Fahrer nicht eingeklemmt sei. In Absprache mit der Notärztin wurde eine achsengerechte Rettung über den Kofferraum vorbereitet. Der PKW wurde gesichert und unterbaut. Parallel wurde der Brandschutz sichergestellt und die Straße wurde durch die Polizei voll gesperrt.
Mit Hilfe unseres Shortboards, in Kombination mit einem Rettungsbrett, konnte der Patient schonend aus dem PKW, über den Kofferraum befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zuvor wurde mit den hydraulischen Schere eine Nackenstütze entfernt. Im Anschluss wurde das Fahrzeug noch stromlos geschaltet. Die Polizei kümmerte sich im Nachgang um Unfallaufnahmen und den Abtransport der PKW´s. Der Patient kam mit dem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik.