Einsatzübung – SHG-Klinik Sonnenberg

Einsatzübung – SHG-Klinik Sonnenberg

Güdingen. Am Donnerstagabend, 1. Oktober 2026, stand für die Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Güdingen eine besondere Einsatzübung auf dem Dienstplan: Im Mittelpunkt stand die Brandbekämpfung und Menschenrettung in der SHG-Klinik-Sonnenberg.

Die Klinik ist dem Löschbezirk Güdingen aus zahlreichen Einsätzen bestens bekannt. Regelmäßig wird die Feuerwehr aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen alarmiert. Häufig handelt es sich dabei um Täuschungsalarme. In jüngerer Vergangenheit kam es jedoch auch zu zwei realen und herausfordernden Brandeinsätzen: Bei einem Einsatz brannte ein Patientenzimmer auf einer Station, bei einem weiteren Brandereignis standen Einrichtungsgegenstände in der hauseigenen Kapelle im Kellergeschoss in Brand. Bei beiden Einsätzen war ein Großaufgebot der Feuerwehr Saarbrücken erforderlich.

Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse flossen auch in die Ausbildung des Löschbezirks ein. Aufgrund der anstehenden Sanierung einer Station ergab sich nun die besondere Möglichkeit, unter annähernd realen Bedingungen verschiedene Einsatzmaßnahmen im Klinikkomplex zu trainieren.

Für die Übung wurde ein Brandereignis mit starker Rauchentwicklung auf einer Bettenstation im 2. Obergeschoss angenommen. Im Mittelpunkt standen das taktische Vorgehen bei der Brandbekämpfung, die Einbindung der vorhandenen brandschutztechnischen Einrichtungen sowie die Evakuierung und Rettung von Patienten in die nächstgelegenen sicheren Bereiche.

Auch der Einsatz einer Drehleiter wurde unter den örtlichen Gegebenheiten im Innenhof erprobt. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse über die Anleiterbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten des Hubrettungsfahrzeugs im Klinikbereich gewonnen werden.

Entgegen der regulären Alarm- und Ausrückeordnung waren neben dem Löschbezirk Güdingen auch die Löschbezirke 20 Schafbrücke und 26 Eschringen an der Übung beteiligt. Die Drehleiter wurde durch die Feuer- und Rettungswache 1 gestellt.

Beobachtet und begleitet wurde die Übung durch den Löschabschnittsführer Ost, den dienst-habenden Führungsdienst-C der Berufsfeuerwehr sowie Vertreter der SHG-Klinik.

Ein besonderer Dank gilt dabei den Verantwortlichen der SHG-Klinik, die diese Übung durch ihre Unterstützung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten überhaupt ermöglicht haben. Gerade Übungen unter realitätsnahen Bedingungen sind für die Einsatzkräfte von großer Bedeutung, um sich mit den besonderen Gegebenheiten eines Klinikums vertraut zu machen. Ein weiterer Dank geht an die Kameraden:innen des Löschbezirk 26 Eschringen die Personal als Mimen/ Verletztendarsteller bereitgestellt hatten.

Am Ende der Übung stand für alle Beteiligten fest: Ein Brandeinsatz in einem Krankenhaus stellt die Einsatzkräfte vor besondere taktische und organisatorische Herausforderungen. Die gewonnenen Erkenntnisse können im Ernstfall dazu beitragen, Menschenrettung und Brandbekämpfung noch zielgerichteter und sicherer durchzuführen.

Nach dem Übungsende ließen die Einsatzkräfte den Abend am Feuerwehrgerätehaus Güdingen bei Feinem vom Grill und kalten Getränken gemeinsam ausklingen. Die Übungsleitung, unter der Federführung des Löschbezirksführer Jörg Lergon, war mit der Übung sehr zufrieden.

Objektbegehung Sonnenberg Klinikum

Objektbegehung Sonnenberg Klinikum

Güdingen. Der Klinikbrand am 03. Oktober 2025 auf dem Sonnenberg hat deutlich gemacht, welche besonderen Herausforderungen Einsätze in einem komplexen Klinikobjekt für die Feuerwehr mit sich bringen können. Neben der eigentlichen Gefahrenabwehr kommt dabei insbesondere der Kenntnis des Objektes, seiner baulichen und technischen Besonderheiten sowie der vorhandenen Einsatzmöglichkeiten eine entscheidende Bedeutung zu.

Aus diesem Ereignis heraus ist die Erkenntnis gewachsen, die vorhandenen Objektkenntnisse des Klinikums Sonnenberg stärker in die Breite der Feuerwehren zu tragen und damit nicht nur einzelnen Führungskräften oder Einsatzkräften des örtlichen Löschbezirk zugänglich zu machen.

Gemeinsam mit den Brandschutzbeauftragten des Klinikums haben auf Initiative unseres LB23, Führungskräfte der Löschbezirke des Löschabschnitts Ost und des Nachbarlöschbezirk 14 St. Arnual, das Angebot zu Besichtigung wahrgenommen.

Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere:

  • die bauliche Struktur und Gliederung des Klinikums,
  • besondere Brand- und Gefahrenbereiche,
  • die Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen,
  • Zugänge und Angriffswege für die Einsatzkräfte,
  • Feuerwehrschlüsseldepots und weitere Zugangsmöglichkeiten,
  • Brandmelde- und Feuerwehreinrichtungen,
  • Wandhydranten, Steigleitungen und sonstige Löschwassereinrichtungen,
  • Rauch- und Brandschutzabschnitte,
  • Flucht- und Rettungswege,
  • besondere Bereiche mit erhöhtem Gefährdungspotenzial,
  • Möglichkeiten und Grenzen der Räumung bzw. Evakuierung von Patienten,
  • sowie die für die Einsatzleitung relevanten Besonderheiten des Objektes.

Ein besonderer Schwerpunkt der praktischen Begehung ist es, den Führungskräften und Multiplikatoren der Löschbezirke die örtlichen Gegebenheiten unmittelbar vor Ort zu vermitteln und ein gemeinsames Verständnis für die einsatztaktischen Möglichkeiten und Herausforderungen zu schaffen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend innerhalb der jeweiligen Löschbezirke weitergegeben und in die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte einfließen.

Damit soll erreicht werden, dass bei zukünftigen Einsatzlagen nicht nur einzelne Einsatzkräfte über detaillierte Objektkenntnisse verfügen, sondern diese Informationen möglichst vielen Feuerwehreinsatzkräften und insbesondere den Führungskräften des Löschabschnitts zur Verfügung stehen.

Fazit: Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz!  Wir versuchen aus den Erfahrungen zu lernen, vorhandenes Wissen zu bündeln und die Einsatzfähigkeit aller beteiligten Einheiten am Objekt weiter zu stärken.

Herzlichen Dank an das SHG-Klinikum Sonnenberg für die Möglichkeit der Begehung.

Übung – Intensivausbildung Technische Hilfe – VU

Übung – Intensivausbildung Technische Hilfe – VU

🚒 DREI DONNERSTAGE – INTENSIVAUSBILDUNG TECHNISCHE HILFELEISTUNG 🚒

Güdingen. In den vergangenen drei Wochen stand beim Löschbezirk 23 Güdingen die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt des Übungsdienstes. An drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen wurden verschiedene Einsatz- und Rettungsszenarien intensiv trainiert. Im Fokus stand insbesondere der sichere Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie die strukturierte Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst. Den Abschluss bildete eine realitätsnahe Einsatzübung in der Straße – Am Langfeld, parallel zur BAB 6.

Das Übungsszenario hatte es in sich:
🚗🚙 Zwei Pkw waren nach einem Verkehrsunfall verunfallt, eines der Fahrzeuge lag auf dem Dach. In allen Fahrzeugen befanden sich eingeklemmte Personen. Parallel dazu musste eine weitere Person aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands reanimiert werden. Hier kam auch die Reanimationspuppe des Fördervereins zum Einsatz, wodurch die Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen die Reanimationsmaßnahmen trainieren konnten. Weitere Szenarien waren die Verkehrsabsicherung und das Ausleuchten der Unfallstelle mit zunehmender Dämmerung.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Malteser-Hilfsdienstes Saarbrücken wurden die Patientenversorgung, die technische Rettung und die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst geübt. Dabei kamen verschiedene hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz und unterschiedliche Rettungsmethoden wurden angewandt.

Ein besonderer Dank gilt Boels Rental, Reifen Hertel und der Firma GuSaar sowie die Firma Schneider Schrottlogistik für die Unterstützung und Bereitstellung der Übungsressourcen. Ebenso bedanken wir uns bei den Maltesern Saarbrücken für die Unterstützung mit dem Rettungswagen. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie schaffen Routine im Umgang mit komplexen Einsatzlagen und helfen dabei, im Ernstfall sicher und strukturiert handeln zu können.

💪 Drei intensive Ausbildungsabende – realitätsnah, anspruchsvoll und mit vielen wichtigen Erkenntnissen für den Einsatz.

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Personenrettung aus einer Tunnelröhre

Personenrettung aus einer Tunnelröhre

Im Rahmen der vergangenen Dienstplanübung wurde die Rettung einer verletzten Person aus einer Tunnelröhre, durch die die Saarbach fließt, realitätsnah geübt. Als Übungsszenario wurde angenommen, dass eine Person beim Magnetfischen in der Tunnelröhre verletzt wurde und anschließend durch die Feuerwehr gerettet werden musste. Eine der ersten Herausforderungen bestand darin, sicher zur verletzten Person hinabzusteigen. Hierfür musste eine Höhendifferenz von etwa vier bis fünf Metern mithilfe tragbarer Leitern überwunden werden.

Nach dem Erreichen der Person erfolgte zunächst die medizinische Versorgung, anschließend wurde sie für den weiteren Transport gesichert und vorbereitet. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten entschied sich die Einsatzleitung für den Einsatz eines Schlauchbootes. Im teilweise kniehoch stehenden Wasser des Flussbettes konnte die verletzte Person damit sicher bis zum vorgesehenen Leiterpunkt transportiert werden. Dort erfolgte die eigentliche Rettung aus der Tunnelröhre. Die Person wurde in einer Korbtrage gesichert und über die tragbaren Leitern mittels einer sogenannten schiefen Ebene nach oben gebracht. Anschließend konnte sie an den Rettungsdienst übergeben werden.

Neben der eigentlichen Personenrettung standen bei der Übung zahlreiche weitere Ausbildungsinhalte im Mittelpunkt. Die Führungskräfte mussten sich untereinander abstimmen, Einsatzabschnitte bilden und die einzelnen Maßnahmen koordinieren. Gleichzeitig wurden die technischen Fähigkeiten der Einsatzkräfte gefordert und trainiert. Dazu gehörten unter anderem der sichere Umgang mit verschiedenen Rettungsmitteln, das Anwenden von Stichen und Knoten sowie das Einrichten und Nutzen geeigneter Haltepunkte. Weiterhin musste die Örtlichkeit gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden.

Auch wenn es sich auf den ersten Blick um eine kleine Übung handelte, stellte das Szenario die Einsatzkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Die beengten örtlichen Verhältnisse, die Höhenrettung, das Arbeiten im Wasser sowie die notwendige Koordination aller Beteiligten erforderten ein konzentriertes und abgestimmtes Vorgehen.

Alles in allem eine kleine, aber anspruchsvolle Übung, bei der die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen und wichtige Handgriffe sowie die Zusammenarbeit für den Ernstfall trainieren konnten.

Jugendfeuerwehr begeistert bei Übung

Jugendfeuerwehr begeistert bei Übung

Güdingen. Spannende Einblicke in die Arbeit der Jugendfeuerwehr gab es am Samstag beim Tag der offenen Tür des Löschbezirks 23 Güdingen. Auf dem Gelände der Maschinenhalle des Bauernhofs der Familie Maurer zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute eindrucksvoll, was sie in ihren regelmäßigen Übungen gelernt haben.

Angenommen wurde ein Brand in der Maschinenhalle. Insgesamt 16 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr rückten zur Übung an und gingen gemeinsam gegen das angenommene Schadenfeuer vor. Mit mehreren Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Gleichzeitig galt es, eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die Halle und angrenzende Bereiche zu verhindern.

Hand in Hand arbeiteten die jungen Feuerwehrleute ihre Aufgaben ab. Schläuche wurden verlegt, Strahlrohre vorgenommen und die Brandbekämpfung koordiniert. Dabei zeigten die Jugendlichen nicht nur ihr feuerwehrtechnisches Können, sondern auch, wie wichtig Teamarbeit, Disziplin und gegenseitige Unterstützung im Einsatz sind.

Rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Übung. Besonders viele Kinder waren gekommen – und natürlich zahlreiche stolze Eltern und Angehörige, die gespannt beobachteten, wie ihre Nachwuchsfeuerwehrleute die Übung meisterten.

Nach dem offiziellen Ende der Vorführung war aber noch lange nicht Schluss. Die kleinen Besucherinnen und Besucher durften selbst einmal Feuerwehrluft schnuppern: Unter Anleitung der Jugendfeuerwehr konnten sie die Strahlrohre in die Hand nehmen und selbst Wasser abgeben. Mit großer Begeisterung und leuchtenden Augen wurde ausprobiert, wie viel Kraft hinter einem Feuerwehrstrahlrohr steckt.

Für viele Kinder war dies sicherlich ein ganz besonderer Moment – vielleicht sogar der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Feuerwehrkarriere.

Der Löschbezirk 23 Güdingen bedankt sich herzlich bei der Familie Maurer für die Möglichkeit, die Übung auf dem Hofgelände durchführen zu können, sowie bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern für das große Interesse und die Unterstützung.

Die Jugendfeuerwehr ist die Zukunft der Feuerwehr. Die Übung in Güdingen hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel Engagement, Begeisterung und Teamgeist die nächste Generation bei der Sache ist.

Unser „Ulli“ wurde 60

Unser „Ulli“ wurde 60

Am gestrigen Donnerstagabend verlief das Antreten einmal nicht wie gewohnt zu Beginn der Übung. Alle Kameraden waren einheitlich gekleidet, standen geschniegelt in Reih und Glied und aus dem Hintergrund erklangen die Klänge des „Steigerliedes – Glück auf“. Anlass hierfür war ein besonderer Geburtstag in den Reihen unserer Einsatzmannschaft.

Unser Kamerad Ullrich H. feierte vor wenigen Wochen seinen 60. Geburtstag. Grund genug, ihm im Kreise unserer Feuerwehrfamilie gebührend zu gratulieren. Insgesamt 23 Kameraden waren vor dem Feuerwehrgerätehaus angetreten, während unser Löschbezirksführer Jörg Lergon in einer kleinen Laudatio auf das Leben und Wirken von „Ulli“, wie wir ihn alle nennen, zurückblickte.

Ulli kam im Alter von 33 Jahren als Quereinsteiger zu unserer Feuerwehr, nachdem er in Güdingen ein Haus erworben und seinen Lebensmittelpunkt in unseren schönen Stadtteil verlegt hatte. Der damalige Löschbezirksführer Eugen Towae, zugleich sein direkter Nachbar, erkannte schnell das Potenzial, das Ulli als Bergmann von Natur aus mitbrachte. Ausreden ließ Eugen nicht gelten – und so nahm alles seinen Lauf.

Seitdem ist Ulli ein fester Bestandteil des Löschbezirks 23 Güdingen. Er ist ein Kamerad, der mit jedem gut auskommt und auf den jederzeit Verlass ist. Wenn er nicht gerade für die Feuerwehr unterwegs ist, widmet er sich mit großer Leidenschaft seinem Hobby: seiner Harley-Davidson, mit der er so oft wie möglich auf Tour geht. Ebenso wichtig ist ihm seine Familie. Mit seiner Frau Petra an seiner Seite wurde der Abend zeitweise auch etwas emotional – doch genau solche Momente gehören zu einem besonderen Anlass wie diesem dazu.

Lieber Ulli, wir wünschen dir nochmals von Herzen alles Gute zu deinem 60. Geburtstag, vor allem Gesundheit, Glück und viele schöne Momente im Kreise deiner Familie. Gleichzeitig freuen wir uns auf viele weitere gemeinsame und kameradschaftliche Jahre in der Feuerwehr Güdingen.

Deine Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks 23 Güdingen

Zwei Kameraden des LB23 geehrt

Zwei Kameraden des LB23 geehrt

Am Freitagabend, 05. Juni 2026 lud der Oberbürgermeister Uwe Conradt zur ersten Ehrungsveranstaltung in den Saarbrücker Rathaus-Festsaal ein. Nach den obligatorischen Grußworten der Ehrengäste und Laudatoren wurden zuerst die neuen Jugendfeuerwehrbeauftragten für die Feuerwehren im Regionalverband ernannt. Danach ging es weiter zu den Ehrungen für die Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Saarbrücken.

Unter Ihnen waren auch zwei Güdinger Feuerwehrkameraden.
Für seine 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde OFM Carsten Harig und für 35-jährige Mitgliedschaft wurde OLM Kriebisch Thomas geehrt.

Beide sind aus der Jugendfeuerwehr entsprungen und haben seither (….einmal mit Unterbrechung) kontinuierlich ihren Feuerwehrdienst geleistet.
Im Anschluss ging es noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto, mit allen Geehrten auf die Rathaustreppe. Danach fand der Abend in gemütlicher Runde seinen Ausklang.

Wir danken beiden für ihr ehrenamtliches Engagement im Feuerwehrdienst und gratulieren recht herzlich zu dieser verdienten Ehrung.

Feuerwehr Güdingen besucht die Interschutz2026

Feuerwehr Güdingen besucht die Interschutz2026

Der gestrigen Donnerstag, 04. Juni 2026 hatte es in sich. Etwa 19 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung sowie zwei Kameraden der Alterswehr des Löschbezirk 23, hatten sich sehr früh den Wecker gestellt. Grund war die Anreise mit einem Reisebus zu weltgrößten Leitmesse im Bereich des Feuerwehrwesens in Hannover, der Interschutz 2026 auch „Roter Hahn“ genannt.

Pünktlich um 4 Uhr starteten wir unsere Dienstreise. Mit einer kleinen Pause erreichten wir gegen 10 Uhr das Messegelände in Hannover. In Kleingruppen organisierten sich die Kameraden und besuchten die Messe.

Die Erwartungen wurden übertroffen. Erschlagen von den Angeboten an Neuheiten aus den Bereichen des Feuerwehr- und Rettungsdienstwesen, dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, kam keiner zu kurz. Für circa sechs Stunden konnten sich die Mitfahrenden ausgiebig informieren, die Neuheiten aus dem Feuerwehrwesen bestaunen.

Um 17 Uhr traten wir gesättigt von den Endrücken die Heimreise an und legten in Kassel noch einen Zwischenhalt, mit einem ausgiebigen Abendessen ein. Danach ging es mit vollem Bauch auf die letzte Etappe der Heimreise. Gegen 1 Uhr erreichten wir wieder die Güdinger Ortsmitte.

In der Zeit unserer Abwesenheit übernahmen die Daheimgebliebenen Kameradinnen und Kameraden die Sicherstellung des Brandschutzes, zudem wurden organisatorische Maßnahmen mit der Haupteinsatzzentrale der Feurwehr Saarbrücken abgestimmt. Die Sicherheit war rund um die Uhr gewährleistet.

Feuerwehr Güdingen besucht die Grundschule

Feuerwehr Güdingen besucht die Grundschule

Am vergangenen Dienstag, 12. Mai 2026 war der Löschbezirk 23 Güdingen zu Besuch in der Grundschule. Im Rahmen eines spannenden und abwechslungsreichen Vormittags drehte sich alles rund um das Thema Feuer und Feuerwehr.

Zum Einstieg wurde gemeinsam die Geschichte „Max, Flocke und die Feuerwehr“ vorgelesen. Anschließend wurde die Geschichte mit den Kindern besprochen und durch viele Fragen aufgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv.

Im weiteren Verlauf wurde erklärt, welche Arten von Feuerwehr es in Deutschland gibt, wie Feuer entsteht und auf welche Weise Brände gelöscht werden können. Auch die verschiedenen Löschmittel wurden vorgestellt. Ein besonderes Highlight war die eindrucksvolle Vorführung einer Fettexplosion, die den Kindern anschaulich zeigte, wie gefährlich brennendes Fett sein kann.

Darüber hinaus wurde die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr vorgestellt und erklärt, wie freiwillige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner alarmiert werden und zum Einsatz kommen.

Natürlich durfte auch die Fahrzeugkunde nicht fehlen: Das HLF 2 wurde den Kindern ausführlich gezeigt und die darauf befindlichen Geräte erklärt. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der Vorführung von Schere und Spreizer.

Zum Abschluss durften die Kinder selbst aktiv werden und mit einem CM-Strahlrohr Wasser über den Schulhof spritzen. So vergingen die rund drei Stunden wie im Flug.

Der Löschbezirk 23 Güdingen bedankt sich bei der Grundschule Güdingen für die Einladung und das große Interesse der Kinder.

Übungsdienst mal anders .. Bowlbar32

Übungsdienst mal anders .. Bowlbar32

Der letzte Tag im April, zugleich ein Übungsabend des Löschbezirks 23, wurde bewusst etwas ruhiger gestaltet. Die Löschbezirksführung lud alle Kameradinnen und Kameraden zu einem entspannten Bowlingabend in die Güdinger Bowlbar32 ein. Bereits im Vorfeld konnten wir mit den Verantwortlichen alles bestens organisieren und durften uns über ein großes Entgegenkommen freuen – dafür nochmals herzlichen Dank.

Auf vier Bahnen verteilt machten wir uns daran, unsere Bowlingfähigkeiten unter Beweis zu stellen … nun ja – das Feuerwehrhandwerk liegt uns dann doch etwas mehr. Dennoch hatten alle einen Riesenspaß und konnten den Abend in vollen Zügen genießen. Diese kleine Auszeit vom regulären Dienstbetrieb tat sichtlich gut.

Natürlich waren wir wie gewohnt jederzeit einsatzbereit. Wobei sich viele sicherlich amüsiert hätten, wenn bei einem Alarm alle in die zahlreichen herumstehenden Feuerwehrstiefel gesprungen wären – nur hätten wohl die wenigsten auf Anhieb sagen können, welche ihre eigenen sind. Beim Bowling werden schließlich spezielle Sportschuhe getragen, sodass unsere Einsatzstiefel vorübergehend ausgetauscht werden mussten.

Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir einen Übungsabend in dieser Form gestaltet haben.

Im Anschluss ging es noch zu den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks 25 Fechingen, wo wir deren „Hexennacht“ besuchten und den Abend gemütlich ausklingen ließen.