Beförderungen im LB 23

Beförderungen im LB 23

Neben den organisatorischen Aufgaben und der Durchführung des Kameradschaftsabends standen an diesem Abend auch einige Kameradinnen und Kameraden aus unseren eigenen Reihen besonders im Mittelpunkt.

Nach erfolgreicher Teilnahme an verschiedenen Lehrgängen und dem damit verbundenen Engagement konnten sie sich über ihre verdienten Beförderungen freuen.

Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen:

  • Zur Feuerwehrfrauanwärterin: Hermine Röser
  • Zum Feuerwehrmannanwärter: Ardavon Negmatov
  • Zum Oberfeuerwehrmann: Damian Meyer, Dennis Prüm und Luca Marsili
  • Zum Brandmeister: David Nagel

Einige Beförderungen konnten aufgrund persönlicher Verhinderungen nicht direkt am Kameradschaftsabend ausgesprochen werden. Diese wurden im Rahmen des gestrigen Übungsdienstes nachgeholt.

Wir gratulieren allen Beförderten ganz herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg, Freude und stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen und Übungen!

Herzlichen Glückwunsch! 🚒

Hinter den Kulissen des Kameradschaftsabend

Hinter den Kulissen des Kameradschaftsabend

Güdingen/Ensheim. Am vergangenen Samstag, 24. Oktober 2026, fand der Kameradschaftsabend des Löschabschnitts Ost in der Mehrzweckhalle Ensheim statt. Der Löschbezirk 23 Güdingen hatte sich bereit erklärt, die Ausrichtung der Veranstaltung zu übernehmen und den Abend für rund 240 Feuerwehrangehörige und ihre Partnerinnen und Partner zu gestalten.

Was für die Gäste ein geselliger und rundum gelungener Abend war, bedeutete für die Organisatoren im Hintergrund wochenlange Planung und zahlreiche Vorbereitungen. Bereits im März 2026 wurde beim zuständigen Sportamt der Mietvertrag für die Nutzung der Mehrzweckhalle abgeschlossen. Darüber hinaus fanden frühzeitig Abstimmungen mit dem örtlichen Löschbezirk 27 Ensheim statt, der bereits über Erfahrungen als Ausrichter des Kameradschaftsabends verfügte.

Unser Anspruch war klar: Wir wollten unseren Kameradinnen und Kameraden einen unvergesslichen Abend bieten. Dabei galt es, zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Eine der größten war sicherlich die Verpflegung der rund 240 Gäste. Das Essen sollte nicht nur schmecken und ausreichend sein, sondern auch möglichst schnell und vor allem warm auf den Tischen stehen.

Hierfür erklärte sich Thomas aus den eigenen Reihen verantwortlich. Als gelernter Koch übernahm er die Organisation und Zubereitung der Speisen. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Arbeitgebers, den wir ebenfalls für das Vorhaben gewinnen konnten, war die Verpflegung sichergestellt. Der Transport erfolgte in entsprechenden Warmhaltebehältern und wurde logistisch durch Kameraden des LB 27 Ensheim unterstützt. In einem Nebenraum der Halle wurden die Speisen portioniert und anschließend mit Etagenwagen mehrfach in den Saal gebracht. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Innerhalb von gerade einmal 23 Minuten waren alle 240 Essen verteilt.

Auch bei der Gestaltung der Halle und der Bühne wurde nichts dem Zufall überlassen. Mit Christoph hatten wir einen echten Fachmann aus den eigenen Reihen an Bord. Als gelernter Meister für Veranstaltungstechnik kümmerte er sich um die Beschallung und die professionelle Ausleuchtung der Halle. Ein besonderes Highlight war das eigens für diesen Abend produzierte Feuerwehr-Saarbrücken-Logo „112“ als Lichtinstallation. Zusammen mit den weiteren Lichteffekten entstand eine beeindruckende Atmosphäre, die der Veranstaltung einen besonderen Rahmen verlieh.

Für die fotografische Begleitung und die Dokumentation des Abends sorgte Nicole. Sie betreute die eigens eingerichtete Fotobox, an der vor einer Fotowand zahlreiche Gruppenbilder, Porträts und natürlich auch das ein oder andere Spaßfoto entstanden.

Nach dem offiziellen Programm wurde die Schlauchboot-Bar zum geselligen Treffpunkt. Bei Discomusik, guter Stimmung und vielen Gesprächen konnten die Gäste den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Eine solche Veranstaltung ist niemals die Leistung Einzelner. Sie lebt vom Zusammenhalt, vom Engagement und von der Bereitschaft vieler, gemeinsam anzupacken. Danke an Hansjörg und sein Team bei der Essensverteilung, Jessica für die Tischdeko und Timo mit seinem Team beim Getränkeausschank. Ein besonderer Dank geht an alle Lebenspartnerinnen die mit angepackt hatten.

Für uns als Löschbezirksführung war es beeindruckend zu sehen, mit wie viel Einsatz und Herzblut sich unsere Kameradinnen und Kameraden an den unterschiedlichsten Stationen eingebracht haben.

Es war ein echter Kraftakt, der sich am Ende mehr als gelohnt hat. Wir sind stolz auf unsere Mannschaft und auf das, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer sowie an die Unterstützer, die diesen Abend möglich gemacht haben.

LB 23 Güdingen – eine starke Mannschaft, auch hinter den Kulissen!

Geräteprüfung im LB23

Geräteprüfung im LB23

Sicherheit beginnt bei funktionierendem Gerät! 🚒

Einmal jährlich steht die umfassende Geräteprüfung (….nach der DGUV Vorschrift 49 – Feuerwehren: Unfallverhütungsvorschrift sowie nach dem DGUV Grundsatz 305-002 – Prüfgrundsätze für Ausrüstungen und Geräte der Feuerwehr: Grundlage für Art und Umfang der jeweiligen Prüfungen) auf dem Dienstplan.

Unsere Gerätewarte Matthieu und Marc haben gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern sämtliche Gerätschaften der drei Einsatzfahrzeuge gemäß den geltenden Prüfrichtlinien kontrolliert.

Von der Sichtprüfung über die Funktionskontrolle bis hin zur Beseitigung festgestellter Mängel wurde jedes Gerät genau unter die Lupe genommen. Kleinere Defekte konnten, sofern möglich, direkt vor Ort behoben werden. Nicht mehr einsatztaugliche Geräte wurden ausgesondert.

Weitergehende Reparaturen sowie notwendige Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen werden in Zusammenarbeit mit der Fachwerkstatt des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz auf den Feuerwachen 1 und 2 abgewickelt. ⏱️ Von 9 bis 16 Uhr waren unsere Gerätewarte und Helferinnen und Helfer mit dieser wichtigen Aufgabe beschäftigt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Unterstützung! 💪

Die regelmäßige Prüfung und Wartung unserer Ausrüstung ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit unserer Einsatzkräfte und stellt sicher, dass unsere Geräte im Ernstfall zuverlässig und bestimmungsgemäß funktionieren.

Wir machen’s mit Sicherheit! 🚒

Atemschutznotfall: Intensive Ausbildung im LB23

Atemschutznotfall: Intensive Ausbildung im LB23

Güdingen. Beim gestrigen Übungsdienst am Donnerstagabend stand für die Atemschutzgeräteträger des Löschbezirks 23 Güdingen das anspruchsvolle Thema Atemschutznotfall auf dem Ausbildungsplan. Sechs Atemschutzgeräteträger (AGT) stellten sich einer intensiven Übungseinheit, bei der sowohl theoretisches Wissen als auch das praktische Vorgehen im Notfall gefordert waren.

Zum Auftakt fand ein gemeinsames theoretisches Ausbildungsgespräch statt. Ziel war es, das Wissen auf einen einheitlichen Stand zu bringen, Abläufe abzustimmen und die Grundlagen für ein sicheres und strukturiertes Vorgehen bei einem Atemschutznotfall zu schaffen.

Vom Theoriegespräch in die praktische Übung
Als Übungsobjekt diente eine ehemalige Lkw-Grube, die für die Ausbildung als Übungskeller genutzt wurde. Das angenommene Szenario: Bei einem Atemschutzeinsatz war der Rückzugsweg eines Trupps eingestürzt. Ein Atemschutzgeräteträger wurde dabei verletzt und konnte den Gefahrenbereich nicht mehr selbstständig verlassen.

Der Sicherheitstrupp musste daraufhin über ein Kellerfenster in den Übungsbereich einsteigen, den verunfallten Kameraden auffinden und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen einleiten. Dabei galt es zunächst, die Atemluftversorgung sicherzustellen und den Verletzten für die Rettung vorzubereiten.

Eine besondere Herausforderung stellte die beengte Platzsituation dar. Auf engstem Raum musste die Transportfähigkeit des Verunfallten hergestellt werden, bevor die Rettung eingeleitet werden konnte. Schließlich gelang es, den verunfallten Atemschutzgeräteträger mithilfe einer Schleifkorbtrage durch eine Kelleröffnung aus dem Übungsbereich zu retten.

Sicherheit und Motivation im Fokus
Vor Beginn der praktischen Übung wurden das Szenario, die örtlichen Gegebenheiten und die bekannten Gefahrenstellen gemeinsam besprochen. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um eine kontrollierte Übung handelt und niemand tatsächlich zu Schaden kommen soll. Die Sicherheit aller Übungsteilnehmer hatte während der gesamten Ausbildung oberste Priorität.

Die hohe Motivation der sechs Atemschutzgeräteträger zeigte sich sowohl im theoretischen Austausch als auch bei der praktischen Umsetzung. Gerade bei einem Atemschutznotfall müssen Handgriffe sitzen, Abläufe ineinandergreifen und Entscheidungen auch unter schwierigen Bedingungen sicher getroffen werden.

Wir machen’s mit Sicherheit – Löschbezirk 23 Güdingen.

Einsatzübung – SHG-Klinik Sonnenberg

Einsatzübung – SHG-Klinik Sonnenberg

Güdingen. Am Donnerstagabend, 1. Oktober 2026, stand für die Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Güdingen eine besondere Einsatzübung auf dem Dienstplan: Im Mittelpunkt stand die Brandbekämpfung und Menschenrettung in der SHG-Klinik-Sonnenberg.

Die Klinik ist dem Löschbezirk Güdingen aus zahlreichen Einsätzen bestens bekannt. Regelmäßig wird die Feuerwehr aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen alarmiert. Häufig handelt es sich dabei um Täuschungsalarme. In jüngerer Vergangenheit kam es jedoch auch zu zwei realen und herausfordernden Brandeinsätzen: Bei einem Einsatz brannte ein Patientenzimmer auf einer Station, bei einem weiteren Brandereignis standen Einrichtungsgegenstände in der hauseigenen Kapelle im Kellergeschoss in Brand. Bei beiden Einsätzen war ein Großaufgebot der Feuerwehr Saarbrücken erforderlich.

Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse flossen auch in die Ausbildung des Löschbezirks ein. Aufgrund der anstehenden Sanierung einer Station ergab sich nun die besondere Möglichkeit, unter annähernd realen Bedingungen verschiedene Einsatzmaßnahmen im Klinikkomplex zu trainieren.

Für die Übung wurde ein Brandereignis mit starker Rauchentwicklung auf einer Bettenstation im 2. Obergeschoss angenommen. Im Mittelpunkt standen das taktische Vorgehen bei der Brandbekämpfung, die Einbindung der vorhandenen brandschutztechnischen Einrichtungen sowie die Evakuierung und Rettung von Patienten in die nächstgelegenen sicheren Bereiche.

Auch der Einsatz einer Drehleiter wurde unter den örtlichen Gegebenheiten im Innenhof erprobt. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse über die Anleiterbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten des Hubrettungsfahrzeugs im Klinikbereich gewonnen werden.

Entgegen der regulären Alarm- und Ausrückeordnung waren neben dem Löschbezirk Güdingen auch die Löschbezirke 20 Schafbrücke und 26 Eschringen an der Übung beteiligt. Die Drehleiter wurde durch die Feuer- und Rettungswache 1 gestellt.

Beobachtet und begleitet wurde die Übung durch den Löschabschnittsführer Ost, den dienst-habenden Führungsdienst-C der Berufsfeuerwehr sowie Vertreter der SHG-Klinik.

Ein besonderer Dank gilt dabei den Verantwortlichen der SHG-Klinik, die diese Übung durch ihre Unterstützung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten überhaupt ermöglicht haben. Gerade Übungen unter realitätsnahen Bedingungen sind für die Einsatzkräfte von großer Bedeutung, um sich mit den besonderen Gegebenheiten eines Klinikums vertraut zu machen. Ein weiterer Dank geht an die Kameraden:innen des Löschbezirk 26 Eschringen die Personal als Mimen/ Verletztendarsteller bereitgestellt hatten.

Am Ende der Übung stand für alle Beteiligten fest: Ein Brandeinsatz in einem Krankenhaus stellt die Einsatzkräfte vor besondere taktische und organisatorische Herausforderungen. Die gewonnenen Erkenntnisse können im Ernstfall dazu beitragen, Menschenrettung und Brandbekämpfung noch zielgerichteter und sicherer durchzuführen.

Nach dem Übungsende ließen die Einsatzkräfte den Abend am Feuerwehrgerätehaus Güdingen bei Feinem vom Grill und kalten Getränken gemeinsam ausklingen. Die Übungsleitung, unter der Federführung des Löschbezirksführer Jörg Lergon, war mit der Übung sehr zufrieden.

Objektbegehung Sonnenberg Klinikum

Objektbegehung Sonnenberg Klinikum

Güdingen. Der Klinikbrand am 03. Oktober 2025 auf dem Sonnenberg hat deutlich gemacht, welche besonderen Herausforderungen Einsätze in einem komplexen Klinikobjekt für die Feuerwehr mit sich bringen können. Neben der eigentlichen Gefahrenabwehr kommt dabei insbesondere der Kenntnis des Objektes, seiner baulichen und technischen Besonderheiten sowie der vorhandenen Einsatzmöglichkeiten eine entscheidende Bedeutung zu.

Aus diesem Ereignis heraus ist die Erkenntnis gewachsen, die vorhandenen Objektkenntnisse des Klinikums Sonnenberg stärker in die Breite der Feuerwehren zu tragen und damit nicht nur einzelnen Führungskräften oder Einsatzkräften des örtlichen Löschbezirk zugänglich zu machen.

Gemeinsam mit den Brandschutzbeauftragten des Klinikums haben auf Initiative unseres LB23, Führungskräfte der Löschbezirke des Löschabschnitts Ost und des Nachbarlöschbezirk 14 St. Arnual, das Angebot zu Besichtigung wahrgenommen.

Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere:

  • die bauliche Struktur und Gliederung des Klinikums,
  • besondere Brand- und Gefahrenbereiche,
  • die Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen,
  • Zugänge und Angriffswege für die Einsatzkräfte,
  • Feuerwehrschlüsseldepots und weitere Zugangsmöglichkeiten,
  • Brandmelde- und Feuerwehreinrichtungen,
  • Wandhydranten, Steigleitungen und sonstige Löschwassereinrichtungen,
  • Rauch- und Brandschutzabschnitte,
  • Flucht- und Rettungswege,
  • besondere Bereiche mit erhöhtem Gefährdungspotenzial,
  • Möglichkeiten und Grenzen der Räumung bzw. Evakuierung von Patienten,
  • sowie die für die Einsatzleitung relevanten Besonderheiten des Objektes.

Ein besonderer Schwerpunkt der praktischen Begehung ist es, den Führungskräften und Multiplikatoren der Löschbezirke die örtlichen Gegebenheiten unmittelbar vor Ort zu vermitteln und ein gemeinsames Verständnis für die einsatztaktischen Möglichkeiten und Herausforderungen zu schaffen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend innerhalb der jeweiligen Löschbezirke weitergegeben und in die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte einfließen.

Damit soll erreicht werden, dass bei zukünftigen Einsatzlagen nicht nur einzelne Einsatzkräfte über detaillierte Objektkenntnisse verfügen, sondern diese Informationen möglichst vielen Feuerwehreinsatzkräften und insbesondere den Führungskräften des Löschabschnitts zur Verfügung stehen.

Fazit: Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz!  Wir versuchen aus den Erfahrungen zu lernen, vorhandenes Wissen zu bündeln und die Einsatzfähigkeit aller beteiligten Einheiten am Objekt weiter zu stärken.

Herzlichen Dank an das SHG-Klinikum Sonnenberg für die Möglichkeit der Begehung.

Übung – Intensivausbildung Technische Hilfe – VU

Übung – Intensivausbildung Technische Hilfe – VU

🚒 DREI DONNERSTAGE – INTENSIVAUSBILDUNG TECHNISCHE HILFELEISTUNG 🚒

Güdingen. In den vergangenen drei Wochen stand beim Löschbezirk 23 Güdingen die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt des Übungsdienstes. An drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen wurden verschiedene Einsatz- und Rettungsszenarien intensiv trainiert. Im Fokus stand insbesondere der sichere Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie die strukturierte Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst. Den Abschluss bildete eine realitätsnahe Einsatzübung in der Straße – Am Langfeld, parallel zur BAB 6.

Das Übungsszenario hatte es in sich:
🚗🚙 Zwei Pkw waren nach einem Verkehrsunfall verunfallt, eines der Fahrzeuge lag auf dem Dach. In allen Fahrzeugen befanden sich eingeklemmte Personen. Parallel dazu musste eine weitere Person aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands reanimiert werden. Hier kam auch die Reanimationspuppe des Fördervereins zum Einsatz, wodurch die Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen die Reanimationsmaßnahmen trainieren konnten. Weitere Szenarien waren die Verkehrsabsicherung und das Ausleuchten der Unfallstelle mit zunehmender Dämmerung.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Malteser-Hilfsdienstes Saarbrücken wurden die Patientenversorgung, die technische Rettung und die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst geübt. Dabei kamen verschiedene hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz und unterschiedliche Rettungsmethoden wurden angewandt.

Ein besonderer Dank gilt Boels Rental, Reifen Hertel und der Firma GuSaar sowie die Firma Schneider Schrottlogistik für die Unterstützung und Bereitstellung der Übungsressourcen. Ebenso bedanken wir uns bei den Maltesern Saarbrücken für die Unterstützung mit dem Rettungswagen. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie schaffen Routine im Umgang mit komplexen Einsatzlagen und helfen dabei, im Ernstfall sicher und strukturiert handeln zu können.

💪 Drei intensive Ausbildungsabende – realitätsnah, anspruchsvoll und mit vielen wichtigen Erkenntnissen für den Einsatz.

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Personenrettung aus einer Tunnelröhre

Personenrettung aus einer Tunnelröhre

Im Rahmen der vergangenen Dienstplanübung wurde die Rettung einer verletzten Person aus einer Tunnelröhre, durch die die Saarbach fließt, realitätsnah geübt. Als Übungsszenario wurde angenommen, dass eine Person beim Magnetfischen in der Tunnelröhre verletzt wurde und anschließend durch die Feuerwehr gerettet werden musste. Eine der ersten Herausforderungen bestand darin, sicher zur verletzten Person hinabzusteigen. Hierfür musste eine Höhendifferenz von etwa vier bis fünf Metern mithilfe tragbarer Leitern überwunden werden.

Nach dem Erreichen der Person erfolgte zunächst die medizinische Versorgung, anschließend wurde sie für den weiteren Transport gesichert und vorbereitet. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten entschied sich die Einsatzleitung für den Einsatz eines Schlauchbootes. Im teilweise kniehoch stehenden Wasser des Flussbettes konnte die verletzte Person damit sicher bis zum vorgesehenen Leiterpunkt transportiert werden. Dort erfolgte die eigentliche Rettung aus der Tunnelröhre. Die Person wurde in einer Korbtrage gesichert und über die tragbaren Leitern mittels einer sogenannten schiefen Ebene nach oben gebracht. Anschließend konnte sie an den Rettungsdienst übergeben werden.

Neben der eigentlichen Personenrettung standen bei der Übung zahlreiche weitere Ausbildungsinhalte im Mittelpunkt. Die Führungskräfte mussten sich untereinander abstimmen, Einsatzabschnitte bilden und die einzelnen Maßnahmen koordinieren. Gleichzeitig wurden die technischen Fähigkeiten der Einsatzkräfte gefordert und trainiert. Dazu gehörten unter anderem der sichere Umgang mit verschiedenen Rettungsmitteln, das Anwenden von Stichen und Knoten sowie das Einrichten und Nutzen geeigneter Haltepunkte. Weiterhin musste die Örtlichkeit gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden.

Auch wenn es sich auf den ersten Blick um eine kleine Übung handelte, stellte das Szenario die Einsatzkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Die beengten örtlichen Verhältnisse, die Höhenrettung, das Arbeiten im Wasser sowie die notwendige Koordination aller Beteiligten erforderten ein konzentriertes und abgestimmtes Vorgehen.

Alles in allem eine kleine, aber anspruchsvolle Übung, bei der die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen und wichtige Handgriffe sowie die Zusammenarbeit für den Ernstfall trainieren konnten.

Jugendfeuerwehr begeistert bei Übung

Jugendfeuerwehr begeistert bei Übung

Güdingen. Spannende Einblicke in die Arbeit der Jugendfeuerwehr gab es am Samstag beim Tag der offenen Tür des Löschbezirks 23 Güdingen. Auf dem Gelände der Maschinenhalle des Bauernhofs der Familie Maurer zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute eindrucksvoll, was sie in ihren regelmäßigen Übungen gelernt haben.

Angenommen wurde ein Brand in der Maschinenhalle. Insgesamt 16 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr rückten zur Übung an und gingen gemeinsam gegen das angenommene Schadenfeuer vor. Mit mehreren Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Gleichzeitig galt es, eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die Halle und angrenzende Bereiche zu verhindern.

Hand in Hand arbeiteten die jungen Feuerwehrleute ihre Aufgaben ab. Schläuche wurden verlegt, Strahlrohre vorgenommen und die Brandbekämpfung koordiniert. Dabei zeigten die Jugendlichen nicht nur ihr feuerwehrtechnisches Können, sondern auch, wie wichtig Teamarbeit, Disziplin und gegenseitige Unterstützung im Einsatz sind.

Rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Übung. Besonders viele Kinder waren gekommen – und natürlich zahlreiche stolze Eltern und Angehörige, die gespannt beobachteten, wie ihre Nachwuchsfeuerwehrleute die Übung meisterten.

Nach dem offiziellen Ende der Vorführung war aber noch lange nicht Schluss. Die kleinen Besucherinnen und Besucher durften selbst einmal Feuerwehrluft schnuppern: Unter Anleitung der Jugendfeuerwehr konnten sie die Strahlrohre in die Hand nehmen und selbst Wasser abgeben. Mit großer Begeisterung und leuchtenden Augen wurde ausprobiert, wie viel Kraft hinter einem Feuerwehrstrahlrohr steckt.

Für viele Kinder war dies sicherlich ein ganz besonderer Moment – vielleicht sogar der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Feuerwehrkarriere.

Der Löschbezirk 23 Güdingen bedankt sich herzlich bei der Familie Maurer für die Möglichkeit, die Übung auf dem Hofgelände durchführen zu können, sowie bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern für das große Interesse und die Unterstützung.

Die Jugendfeuerwehr ist die Zukunft der Feuerwehr. Die Übung in Güdingen hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel Engagement, Begeisterung und Teamgeist die nächste Generation bei der Sache ist.

Unser „Ulli“ wurde 60

Unser „Ulli“ wurde 60

Am gestrigen Donnerstagabend verlief das Antreten einmal nicht wie gewohnt zu Beginn der Übung. Alle Kameraden waren einheitlich gekleidet, standen geschniegelt in Reih und Glied und aus dem Hintergrund erklangen die Klänge des „Steigerliedes – Glück auf“. Anlass hierfür war ein besonderer Geburtstag in den Reihen unserer Einsatzmannschaft.

Unser Kamerad Ullrich H. feierte vor wenigen Wochen seinen 60. Geburtstag. Grund genug, ihm im Kreise unserer Feuerwehrfamilie gebührend zu gratulieren. Insgesamt 23 Kameraden waren vor dem Feuerwehrgerätehaus angetreten, während unser Löschbezirksführer Jörg Lergon in einer kleinen Laudatio auf das Leben und Wirken von „Ulli“, wie wir ihn alle nennen, zurückblickte.

Ulli kam im Alter von 33 Jahren als Quereinsteiger zu unserer Feuerwehr, nachdem er in Güdingen ein Haus erworben und seinen Lebensmittelpunkt in unseren schönen Stadtteil verlegt hatte. Der damalige Löschbezirksführer Eugen Towae, zugleich sein direkter Nachbar, erkannte schnell das Potenzial, das Ulli als Bergmann von Natur aus mitbrachte. Ausreden ließ Eugen nicht gelten – und so nahm alles seinen Lauf.

Seitdem ist Ulli ein fester Bestandteil des Löschbezirks 23 Güdingen. Er ist ein Kamerad, der mit jedem gut auskommt und auf den jederzeit Verlass ist. Wenn er nicht gerade für die Feuerwehr unterwegs ist, widmet er sich mit großer Leidenschaft seinem Hobby: seiner Harley-Davidson, mit der er so oft wie möglich auf Tour geht. Ebenso wichtig ist ihm seine Familie. Mit seiner Frau Petra an seiner Seite wurde der Abend zeitweise auch etwas emotional – doch genau solche Momente gehören zu einem besonderen Anlass wie diesem dazu.

Lieber Ulli, wir wünschen dir nochmals von Herzen alles Gute zu deinem 60. Geburtstag, vor allem Gesundheit, Glück und viele schöne Momente im Kreise deiner Familie. Gleichzeitig freuen wir uns auf viele weitere gemeinsame und kameradschaftliche Jahre in der Feuerwehr Güdingen.

Deine Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks 23 Güdingen