Am Freitagabend, 05. Juni 2026 lud der Oberbürgermeister Uwe Conradt zur ersten Ehrungsveranstaltung in den Saarbrücker Rathaus-Festsaal ein. Nach den obligatorischen Grußworten der Ehrengäste und Laudatoren wurden zuerst die neuen Jugendfeuerwehrbeauftragten für die Feuerwehren im Regionalverband ernannt. Danach ging es weiter zu den Ehrungen für die Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Saarbrücken.
Unter Ihnen waren auch zwei Güdinger Feuerwehrkameraden. Für seine 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde OFM Carsten Harig und für 35-jährige Mitgliedschaft wurde OLM Kriebisch Thomas geehrt.
Beide sind aus der Jugendfeuerwehr entsprungen und haben seither (….einmal mit Unterbrechung) kontinuierlich ihren Feuerwehrdienst geleistet. Im Anschluss ging es noch zu einem gemeinsamen Gruppenfoto, mit allen Geehrten auf die Rathaustreppe. Danach fand der Abend in gemütlicher Runde seinen Ausklang.
Wir danken beiden für ihr ehrenamtliches Engagement im Feuerwehrdienst und gratulieren recht herzlich zu dieser verdienten Ehrung.
Der gestrigen Donnerstag, 04. Juni 2026 hatte es in sich. Etwa 19 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung sowie zwei Kameraden der Alterswehr des Löschbezirk 23, hatten sich sehr früh den Wecker gestellt. Grund war die Anreise mit einem Reisebus zu weltgrößten Leitmesse im Bereich des Feuerwehrwesens in Hannover, der Interschutz 2026 auch „Roter Hahn“ genannt.
Pünktlich um 4 Uhr starteten wir unsere Dienstreise. Mit einer kleinen Pause erreichten wir gegen 10 Uhr das Messegelände in Hannover. In Kleingruppen organisierten sich die Kameraden und besuchten die Messe.
Die Erwartungen wurden übertroffen. Erschlagen von den Angeboten an Neuheiten aus den Bereichen des Feuerwehr- und Rettungsdienstwesen, dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, kam keiner zu kurz. Für circa sechs Stunden konnten sich die Mitfahrenden ausgiebig informieren, die Neuheiten aus dem Feuerwehrwesen bestaunen.
Um 17 Uhr traten wir gesättigt von den Endrücken die Heimreise an und legten in Kassel noch einen Zwischenhalt, mit einem ausgiebigen Abendessen ein. Danach ging es mit vollem Bauch auf die letzte Etappe der Heimreise. Gegen 1 Uhr erreichten wir wieder die Güdinger Ortsmitte.
In der Zeit unserer Abwesenheit übernahmen die Daheimgebliebenen Kameradinnen und Kameraden die Sicherstellung des Brandschutzes, zudem wurden organisatorische Maßnahmen mit der Haupteinsatzzentrale der Feurwehr Saarbrücken abgestimmt. Die Sicherheit war rund um die Uhr gewährleistet.
Am vergangenen Dienstag, 12. Mai 2026 war der Löschbezirk 23 Güdingen zu Besuch in der Grundschule. Im Rahmen eines spannenden und abwechslungsreichen Vormittags drehte sich alles rund um das Thema Feuer und Feuerwehr.
Zum Einstieg wurde gemeinsam die Geschichte „Max, Flocke und die Feuerwehr“ vorgelesen. Anschließend wurde die Geschichte mit den Kindern besprochen und durch viele Fragen aufgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv.
Im weiteren Verlauf wurde erklärt, welche Arten von Feuerwehr es in Deutschland gibt, wie Feuer entsteht und auf welche Weise Brände gelöscht werden können. Auch die verschiedenen Löschmittel wurden vorgestellt. Ein besonderes Highlight war die eindrucksvolle Vorführung einer Fettexplosion, die den Kindern anschaulich zeigte, wie gefährlich brennendes Fett sein kann.
Darüber hinaus wurde die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr vorgestellt und erklärt, wie freiwillige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner alarmiert werden und zum Einsatz kommen.
Natürlich durfte auch die Fahrzeugkunde nicht fehlen: Das HLF 2 wurde den Kindern ausführlich gezeigt und die darauf befindlichen Geräte erklärt. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der Vorführung von Schere und Spreizer.
Zum Abschluss durften die Kinder selbst aktiv werden und mit einem CM-Strahlrohr Wasser über den Schulhof spritzen. So vergingen die rund drei Stunden wie im Flug.
Der Löschbezirk 23 Güdingen bedankt sich bei der Grundschule Güdingen für die Einladung und das große Interesse der Kinder.
Der letzte Tag im April, zugleich ein Übungsabend des Löschbezirks 23, wurde bewusst etwas ruhiger gestaltet. Die Löschbezirksführung lud alle Kameradinnen und Kameraden zu einem entspannten Bowlingabend in die Güdinger Bowlbar32 ein. Bereits im Vorfeld konnten wir mit den Verantwortlichen alles bestens organisieren und durften uns über ein großes Entgegenkommen freuen – dafür nochmals herzlichen Dank.
Auf vier Bahnen verteilt machten wir uns daran, unsere Bowlingfähigkeiten unter Beweis zu stellen … nun ja – das Feuerwehrhandwerk liegt uns dann doch etwas mehr. Dennoch hatten alle einen Riesenspaß und konnten den Abend in vollen Zügen genießen. Diese kleine Auszeit vom regulären Dienstbetrieb tat sichtlich gut.
Natürlich waren wir wie gewohnt jederzeit einsatzbereit. Wobei sich viele sicherlich amüsiert hätten, wenn bei einem Alarm alle in die zahlreichen herumstehenden Feuerwehrstiefel gesprungen wären – nur hätten wohl die wenigsten auf Anhieb sagen können, welche ihre eigenen sind. Beim Bowling werden schließlich spezielle Sportschuhe getragen, sodass unsere Einsatzstiefel vorübergehend ausgetauscht werden mussten.
Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir einen Übungsabend in dieser Form gestaltet haben.
Im Anschluss ging es noch zu den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks 25 Fechingen, wo wir deren „Hexennacht“ besuchten und den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Gestern Abend hatten wir wieder die Möglichkeit bekommen, auf dem ehemaligen Gießereigelände von Saint-Gobain eine Einsatzübung „Brand“ durchzuführen. Aufgrund des aktuellen Zustandes der Gebäude, durften wir uns bei dem Übungsszenario bisschen austoben. Als Übungsleitung hatten sich Jessica und Marie einen Brand im ehemaligen Umkleidetrakt ausgedacht, der sich mit einer massiven Rauchentwicklung darstellte. Zu allem Übel waren noch drei Personen vermisst.
Nach und nach trafen alle drei Einsatzfahrzeuge am Übungsort ein. Drei Trupps unter Atemschutz drangen mit zwei C-Rohren in das Gebäude ein und durchsuchten es nach den vermissten Personen. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Diese konnte mit Wasser am Rohr realistisch vorgenommen werden.
Von den Einsatzkräften wurde, aufgrund der hohen Eindringtiefe in das Objekt einiges abverlangt. So konnte gerade das Schlauchmanagement hervorragend geübt werden. Eine Person, wurde mit einer Fluchthaube gerettet. Im Aussenbereich wurde die Wasserversorgung sichergestellt und als Riegelstellung noch ein B-Rohr vorgenommen. Abschließend und nachdem alle Personen gerettet waren, ging es noch ans Belüften des Gebäudes. Auch hier zeigten sich, durch die realistische Übungsdarstellung mit Nebel, Eindrucksvoll die Vor- und Nachteile der Belüftungstechnik.
Nach rund 1 Stunde Übungsdauer wurde die Übung beendet und nachbesprochen. Ehrliche, konstruktive Kritik wurde ausgetauscht, mit dem Ziel die Einsatzfähigkeiten der Mannschaft des Löschbezirk 23 zu stärken und zu festigen.
Vielen Dank an die Übungsleitung und die Verantwortlichen des ehemaligen Hüttenareals für die Bereitschaft die Übung zu ermöglichen. Im Anschluss wurden die Einsatzfahrzeuge nochmals einsatzbereit aufgerüstet und die Atemschutz-Übungsgeräte zur Feuer- und Rettungswache 1 transportiert.
Herbolzheim. Seit Jahren ist bei unserer Partnerwehr im badischen Herbolzheim ein Neubau im Gespräch gewesen. Schlussendlich haben sich die Entscheider für den Bau eines modernen Rettungszentrums mit der Feuerwehr Herbolzheim und einer DRK-Rettungswache unter einem Dach entschieden. Die Planungen gingen rasch von statten. Pläne wurden erstellt und die finanziellen Rahmenbedingen von der Stadt Herbolzheim abgesichert.
Am 17. April 2025 war Baubeginn einer ehemaligen Sportanlage, stadteinwärts von Herbolzheim. Baumaschinen, Bauzäune und Kolonnen von Bauarbeitern begannen mit den Vorbereitungen. Am 22. Mai 2025 folgte der offizielle Spatentisch für das Rettungszentrum.
Am Dienstag, 14. April 2026 konnte nun ein weiterer Meilenstein gefeiert werden, das Richtfest. Auf dem Dach des Rettungszentrums, welches die Tage fertiggestellt wurde, thront nun ein buntgeschmückter Richtbaum. Ganz zur Freude der Einsatzmannschaft und den Kommandanten der Feuerwehr Herbolzheim Martin Hämmerle und ihrem Bürgermeister Thomas Gedemer.
Alle Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Güdingen, die komplette Löschbezirksführung gratuliert herzlichst zu diesem besonderen Meilenstein während der Errichtung dieses modernen Feuerwehrhauses.
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei den weiteren Baumaßnahmen und dass die Fertigstellung nicht mehr lange auf sich Warten lässt.
Das auch wir in absehbarer Zeit ein neues Feuerwehrgerätehaus erhalten werden ist längst kein Geheimnis mehr. Auch hier gab es in den vergangenen Monaten Fortschritte. Mal sehen was wir hier demnächst berichten können, seid gespannt.
Am diesjährigen #SaarlandPicobello-Tag 2026 hieß es für die Jugendfeuerwehr des Löschbezirk 23 Güdingen : Anpacken statt Zuschauen!
Mit viel Engagement und Teamgeist haben unsere Jugendlichen den Ortsteil Güdingen IM Verlauf der Brückenstraße, Bahnstraße zurück über den Festhallenvorplatz ans Feuerwehrgerätehaus, von achtlos weggeworfenem Müll befreit. Ob entlang der Straßen, auf Grünflächen oder in versteckten Ecken – überall wurde fleißig gesammelt, sortiert und entsorgt. Am Ende, nach circa zwei Stunden sammeln, kamen vier Müllsäcke zusammen. Diese wurden von den Betreuern im Nachgang der Entsorgung zugeführt.
Dabei ging es nicht nur ums Saubermachen, sondern auch darum, ein Zeichen zu setzen: Für Umweltschutz, Gemeinschaft und Verantwortung!
Ein riesiges Dankeschön an alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr für ihren Einsatz – ihr seid spitze! Und natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer, die diese Aktion unterstützt haben. Gemeinsam machen wir Güdingen ein Stück sauberer und lebenswerter!
Im Rahmen einer Ausbildungsvertiefung im Bereich der technischen Unfallrettung konnten unsere Einsatzkräfte am gestrigen Donnerstagabend den Umgang mit den Hydraulischen Rettungsgeräten üben. Hierfür hatten wir zwei „Schrottfahrzeuge“ organisiert, um den Einsatz der Geräte ausgiebig zu üben.
In zwei Gruppen aufgeteilt wurden neben den technischen Grundlagen in der Verwendung und Bedienung der Rettungsgeräte, auch Rettungsvarianten der Unfallrettung geprobt. Nach zwei Stunden intensiven schneiden, spreizen und drücken von Karosserieblechen in alle erdenklichen Richtungen, war von den beiden Fahrzeugen nicht mehr viel übrig.
Parallel dazu war eine dritte Gruppe intensiv mit der Notfalltüröffnung beschäftigt. Mit speziellem Werkzeugen und maschinellen Unterstützung wurden hier ihre Fähigkeiten vertieft. Mit unserem Türöffnungssimulator haben wir hier hervorragende Voraussetzung für eine Ausbildungsumgebung. An dieser Stelle ein Dankeschön an unseren Förderverein, der uns immer wieder mit solchen Anschaffungen unterstützt.
Gegen 21 Uhr endete unsere Übung am Donnerstagabend.
Am vergangenen Samstag, dem 10. Januar 2025, trafen sich die Jugendfeuerwehr und aktiven Mitglieder des Löschbezirks 23 Güdingen am Feuerwehrgerätehaus zur 50. Aktion Tannenbaum. Der Löschbezirksführer Jörg Lergon und die Jugendwartin Jessica Bruch begrüßten alle und teilten die Laufgruppen ein
Mit neun Laufgruppen bestehend aus 38 Aktiven und 11 Jugendfeuerwehrmitgliedern wurde der komplette Stadtteil Güdingen von 10 bis 15 Uhr abgelaufen. Durch die lange Tradition der Aktion Tannenbaum in Güdingen (seit 1974) hat sich mittlerweile eine Routine eingestellt. Viele Kameradinnen und Kameraden laufen „ihre“ Straßen seit vielen Jahren und freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Strecke. In diesem Jahr stellten wir zudem eine Einsatzmannschaft, die sich neben Einsatzbereitschaft auch um den Rückbau der beiden im ort befindlichen Weihnachtsbäume kümmerten und im weiteren Verlauf die Bäume in den Sackgassen von Güdingen einsammelten. Weiterhin verteilten unsere Laufgruppen über 1000 Informationsbroschüren des Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz an die Haushalte. Die Hefte informieren wie man sich auf mögliche Notlagen vorbereiten kann.
Die Jugendfeuerwehrmitglieder klingelten an den Häusern und boten unsere Aktion an. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarteten uns bereits mit einer kleinen Spende oder auch mit ein paar Süßigkeiten. Den ausgedienten Tannenbaum nahmen wir natürlich ebenfalls mit.
Bei der Entsorgung der Tannenbäume unterstützte uns ein Mitarbeiter der ZKE mit einem Müllpresswagen. Auch er unterstützt unsere Aktion seit Jahren. Mit zwei Helfern aus unserem Löschbezirk wurden die festgelegten Sammelpunkte angefahren und die Bäume mitgenommen.
Auf der Laufstrecke wurden die Gruppen durch die Jugendwartin und den Löschbezirksführer besucht und mit heißem Tee und Snacks versorgt. Ab der Mittagszeit wurde aus der 23er Feuerwehrküche ein warmes Mittagessen „Chili con Carne“ und „Kartoffelsuppe“ im Feuerwehrgerätehaus gereicht.
Zum Abschluss machte sich der Aufräumtrupp auf den Weg, der die Sammelstellen von liegengebliebenen Nadeln und Ästen entfernte. Gegen 16.30 Uhr waren dann auch die letzten wieder im Gerätehaus.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Güdinger Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung, die uns zu Teil wurde.
Mit den Spenden werden wir unserer Jugendfeuerwehr viele Aktivitäten ermöglichen können. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt … „Die Jugendfeuerwehr Güdingen sammelt ihren alten Weihnachtsbaum ein…. J“
Am Freitagabend, 19.12.2025 besuchte uns im Auftrag der Geschäftsleitung des Globus Marktes Güdingen, die Sekretärin der Geschäftsleitung Frau Hoffmann und der Teamleiter Non Food Herr Vinzent die Löschbezirksführung im Feuerwehrgerätehaus. Als Überraschung überreichten sie uns ein üppigen „Fresskorb“ mit vielen süßen Leckereien und einem Wertgutschein, als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unser Arbeit.
Die Löschbezirksführung mit Jörg Lergon an der Spitze und seinem Stellvertreter Markus Towae waren sichtlich überrascht und nahmen die Spende im Namen der Kameradinnen und Kameraden dankend entgegen. Es ist kein Geheimnis, dass wir seit Jahrzehnten einen guten Kontakt mit dem ortsansässigen Globus Einkaufsmarkt pflegen. Es kam schon öfters vor, dass wir mitten in der Nacht anriefen und unbürokratisch unsere Einsatzkräfte mit Essen und Getränke verpflegen konnten. Man kennt sich und weiß sich gegenseitig zu helfen.