Carsten & Katja im Eheglück

Heute war in zweierlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Tag. Zuerst weil es die dritte Hochzeit eines Güdinger Feuerwehrangehörigen in 2020 anstand. Leider und das ist ebenso Außergewöhnlich, ohne Beisein seiner 23er Kameradinnen und Kameraden. Denn wir lassen normalerweise nichts anbrennen, wenn sich eine(r) von uns traut sich zu trauen. Aber, alles wie so oft in 2020, der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Regeln geschuldet.

Nichtsdestotrotz ließen sich Katja und Carsten ihren besonderen Tag dadurch nicht vermiesen. Im Gegenteil, pünktlich um 11.30 Uhr bestätigten die Beiden im Beisein des Standesbeamten und dem engsten Familienkreis, mit den berühmt-berüchtigten Worten, „JA ich will“ ihren Bund fürs Leben.

Bild: (BruchJ) Katja und Carsten Harig.

Wir, die Kameraden und Kameradinnen des Löschbezirk 23 Güdingen
gratulieren euch beiden von ganzem Herzen zu eurer Hochzeit.

Wenn die Zeit gekommen ist und eine gewisse Normalität wieder feiern und Klamauk zulassen, werden wir diesen Tag nochmals durchleben, wie es sich für eine 23er Feuerwehrhochzeit unter den Augen des Löschbezirksführers.

Alles Gute und bleibt Gesund,
deine Kameraden und Kameradinnen
des Löschbezirk 23 Güdingen.

Unser „Keule“ geht heiraten

Heute war es endlich soweit, eine von zwei diesjährig stattfindenden Hochzeiten innerhalb unserer Einsatzmannschaft stand auf dem Terminplan.

Heute führte Sven (alias „Keule“) wie wir ihn nennen, seine Sandra zum Standesamt. Seine Familie und Freunde hatten die beiden bereits ins Rathaus begleitet. Eine Fraktion fehlte natürlich noch, seine Kameraden und Kameradinnen.

In geheimer Absprache traf man sich am Feuerwehrgerätehaus, um mit einer Abordnung unseren Kameraden nach der Trauung vor dem Rathaus zu empfangen. Während wir uns jedoch vorbereiteten, kam es wie es für eine Feuerwehrhochzeit kommen muss, die „PIEPSER“ schrillten auf ….“Feuermeldung über BMA, Haus Sonnabend“ lautete die Meldung.
Binnen weniger Sekunden gingen die beiden Löschfahrzeuge auf Alarmfahrt und wir arbeiteten den glücklicherweise „Blinden Alarm“ schnell ab. So kamen wir mit 10 minütiger Verspätung bei unserem ursprünglichen Termin an.

Zwischenzeitlich haben sich die beiden (Sven und Sandra) in liebevoller Marnier das JAWORT gegeben. Ein kleines taktisches Ablenkungsmanöver verschaffte uns noch ein zwei Minuten Zeit, unseren Zeitverzug für die Vorbereitungen wieder aufzuholen.

Sie haben sich das JAWORT gegeben.

Nun traten die beiden durch die Rathaustür, standen nun oben auf der Rathaustreppe und staunten nicht schlecht. Denn, wir hatten uns, wie bei allen unseren Hochzeiten, im Spalier aufgestellt.
Der Löschbezirksführer Jörg Lergon empfing die Beiden und hielt die übliche Feuerwehransprache für werdende Ehepaare mit dem besagten Feuerwehrhintergrund. Beide mussten nacheinander Fragen zur Einsatzbereitschaft für Feuerwehr und Familie mit einem eindeutigen JA beantworten. Als kleine Aufgabe und teambildende Maßnahme, in 23 Sekunden ein Herz aus einem Leinentuch herausschneiden und hindurch treten.

Zum Abschluss und damit wir auch etwas zum Anstossen haben, musste mit viel Feingefühl, Koordination und Absprache der Korken einer Sektflasche mit dem Spreizer abgezogen werden. Auch hier bewiesen Sie eindeutig, dass sie als Paar funktionieren.

In bester „Corona-Manier“ gratulierten alle Kameraden und Kameradinnen den Beiden, ein Strauß Blumen für Sandra und ein weiteres gemeinsames Geschenk für das Brautpaar wurden überreicht.

Als Letztes folgte das gemeinsame Gruppenfoto, als Erinnerung für diesen besonderen Tag. „04.08.2020 -Sven&Sandra – just married“

Wir wünschen den beiden eine glückliche, gemeinsame Zukunft und das Sie diese, bei bester Gesundheit genießen werden.

Shortcode

Bildergalerie zum Beitrag