Symbolfoto

TH1: Gasgeruch

Wir wurden in den Abendstunden erneut zu einem vermeintlichen Gasgeruch aus einer Baugrube in die Saarbrücker Straße nach Brebach alarmiert.

Wir trafen gemeinsam mit dem Führungsdienst (C-Dienst) an der Einsatzstelle ein. Die Nachfolgende Erkundung brachte keine Ergebnisse hinsichtlich einer messtechnischen durchgeführten Maßnahme, als auch einer Wahrnehmung über die Sinnesorgane. Die Messungen der Stadtwerke blieben ebenfalls ohne Befund.

Der Einsatz wurde abgebrochen, wir rückten wieder ein.

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Gasgeruch

Es wurde in einem Baustellenbereich in der Saarbrücker Straße ein Gasgeruch mitgeteilt. Als ersteintreffende Einheit blieben wir mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand stehen und begaben uns fußläufig auf Erkundung.

Es konnte ein leichter Geruch festgestellt werden, der messtechnisch einer Gaskonzentration nicht zugeordnet werden konnte. Auch die Messtechnik der hinzu gerufenen Stadtwerke Saarbrücken/ Gas konnten keine gefährliche Konzentrationen nachweisen.

Es verdichteten sich die Hinweise, dass es sich auch um einen Verwesungsgeruch eines Tierkadavers handeln könnte.

Nachdem das nähere Umfeld, mit der vorhandenen Messtechnik, als auch mit mehreren Fußtrupps ohne weitere Ergebnisse erkundet war, wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Dachstuhlbrand

Brand 2. Alarm nach Explosion

Am gestrigen Montagnachmittag 03.08.2020 wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in die Saargemünder Straße alarmiert. Aufgrund der vielen Notrufe wurde direkt auf Brand 2. Alarm erhöht, da in den Meldungen von einer vorangegangenen Explosion die Rede war.

Bei Ankunft unseres HLF 23/46 dang aus mehreren Fensteröffnungen dichter Rauch aus, auf der Gebäuderückseite wurde das Dach eines als Badezimmer genutzter Anbau total zerstört. Die Menschenlage war unklar, ein Hund wurde vermisst.

Umgehend nahm der Angriffstrupp des HLF 23/46 das erste Rohr unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Parallel drang ein weiterer Trupp vom Löschzug 1 durch die Vordertüre ins Gebäude ein und machte sich auf die Suche nach etwaigen Personen und dem vermissten Hund. Weitere Trupps unter Atemschutz wurden im weiteren Verlauf eingesetzt.

Das Feuer welches sich zwischenzeitlich über sämtliche Etagen ausgebreitet hatte, konnte von den Einsatzkräften rasch unter Kontrolle gebracht werden. Das Nachbargebäude wurde ebenfalls kontrolliert. Es konnten keine Personen gefunden werden, auch der Aufenthaltsort des Hundes konnte ermittelt werden, sodass keine Personen als Verletzte zu beklagen waren. Eine Einsatzkraft zog sich im Zuge der Löschmaßnahmen eine kleinere Verletzung zu und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Mit Lüftern wurde der Brandrauch aus dem Gebäude geblasen und mit Wärmebildkameras sämtliche Glutnester aufgedeckt und abgelöscht.

Nach rund einer Stunde Löscharbeiten konnte durch den Einsatzleiter „FEUER AUS“ gemeldet werden. Die eingesetzten Atemschutztrupps wurden vor Ort mit frischer Einsatzkleidung ausgestattet und die kontaminierte Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für die Reinigung eingetütet.

Im Einsatz waren rund 75 Einsatzkräfte aus den Löschbezirken 23 Güdingen, 22 Brebach, 24 Bübingen und 11 Alt-Saarbrücken mit dem Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr unmittelbar beschäftigt. Weitere Einheiten ( 13 St. Johann, 14 St. Arnual, 25 Fechingen und 26 Eschringen) wurden in ihre Feuerwehrgerätehäuser in Bereitschaft gesetzt.

Die Polizei übernahm im Anschluss die Aufnahme der Ermittlungsarbeit zur Brandursache. Als Feuerwehr können wir keine Auskunft geben, das werden die Ergebnisse der Polizei in Kürze aufdecken.

Als Güdinger Feuerwehr möchten wir uns für die überaus professionelle Zusammenarbeit und Unterstützung aller eingesetzten und bereitgestellten Kameradinnen und Kameraden herzlich bedanken.

Einsatzbilder Dachstuhlbrand – 03.08.2020

TH: Baum droht

Die Einsatzstelle befand sich nicht, wie gemeldet, im Grenzweg, sondern in einem Privatweg, in dem sich Gartenanlagen befinden. In dem betroffenen Garten hing eine, ca. 15m hohe, Tanne mit einem Stammdurchmesser von ca. 30cm in einer Stromleitung. Es handelte sich um eine isolierte Niederspannungs-Stromleitung.

Da von dem Baum keine weitere Gefahr mehr ausging und die Stromleitung auch nicht beschädigt war, wurde in gemeinsamer Absprache zwischen Feuerwehr und Stadtwerke Saarbrücken entschieden, dass von Seiten der Feuerwehr keine Maßnahmen ergriffen werden. Die Stadtwerke Saarbrücken haben die betroffene Stromleitung abgeschaltet und die Pächterin des Grundstücks wurde darauf hingewiesen, dass der Baum schnellstmöglich zurück geschnitten, bzw. komplett entfernt werden muss.

TH1 – Wasserschaden klein

Hinweis: Wasser droht in Gebäude zu laufen

Bein Ankunft an der Einsatzstelle konnten wir deutlichen Wasseraustritt aus dem Deckel eines Unterflurhydranten feststellen. Die Gefahr eines Wassereintritts in die nahegelegene Garage konnte ausgeschlossen werden.

Wir öffneten den Hydrantendeckel und versuchten den Hydranten abzuschiebern. Dies gelang uns nicht, da dieser bereits fest verschlossen war.
Somit war ein Wasserrohrbruch unterhalb des Hydranten sehr wahrscheinlich. Auch die Fahrbahndecke reagierte sehr instabil auf Belastung.

Nach Eintreffen der verständigten Stadtwerke Wasser, wurde die Einsatzstelle übergeben und wir beendeten den Einsatz.

Die Stadtwerke kümmerte sich um die weiteren Maßnahmen.

Gasgeruch

Das Firmengebäude war bei Ankunft an der Einsatzstelle. bereits geräumt, einige Fenster des Geäudes waren geöffnet. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke war ebenfalls schon vor Ort und hat das Gebäude mit Messtechnik kontrolliert. Im Eingangsbereich war ein nicht naher definierbarer Geruch wahrnehmbar.

Das gesamte Gebäude wurde nochmals von der Feuerwehr und den Stadtwerken begangen, dabei konnten keinerlei Messwerte erfasst werden, die auf Gasgeruch hinweisen konnten. 

Die Einsatzstelle wurde an die Stadtwerke übergeben. Alle Kräfte rückten wieder ein.