Am Sonntagabend wurden wir zu einem Wasserschaden, in einem mehrgeschossigen Wohngebäude alarmiert. Bei Ankunft tropfte Wasser aus einer Deckenlampe, welches voraussichtlich aus der Wohnung darüber seinen Ursprung hatte.
Eine Erkundung ergab einen Defekt am Wasserablauf einer Badewanne in der besagten Wohnung im 2.OG. Für die Feuerwehr waren hier keine Maßnahmen zu treffen und die Einsatzstelle wurde an die anwesende Hausverwaltung übergeben.
Gegen 15.45 Uhr ging bei der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken die Meldung ein, dass in einem Verkaufsraum eines Einkaufsmarktes im Saarbrücker Stadtteil Brebach mehrere Personen über starke Übelkeit und Augenreizung klagen.
Im dortigen Eingangsbereich wäre dazu ein stechender Geruch wahrnehmbar. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Saarbrücken. Vor Ort bestätigte sich ein beißender Geruch im Windfang des Marktes. Mehrere Personen befanden sich bereits in rettungsdienstlicher Versorgung.
Hinter der Absperrgrenze wurde eine Sammelstelle eingerichtet und die Erstversorgung durchgeführt.
Ursache war ein Behältnis mit einer stark riechenden Flüssigkeit, welches durch unbekannte Personen im Eingangsbereich deponiert wurde. Das Behältnis war bereits durch die Mitarbeiter des Marktes ins Freie verbracht worden.
Die Feuerwehr sperrte den Bereich großflächig ab und führte mit einem Trupp unter Atemschutz Messungen zur Ermittlung des Stoffes durch. Verbliebene Restmengen des Stoffes wurden mit Chemikalienbinder aufgenommen und durch die Polizei sichergestellt.
Bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel, unterstützen rettungsdienstlich ausgebildete Einsatzkräfte der Feuerwehr die Versorgung der betroffenen, immer mehr werdenden Personen.
Um welchen Stoff es sich handelt, konnte nicht abschließend bestimmt werden. Im Nachgang wurde der Markt mit Drucklüftern ausgiebig belüftet. Der Kriminaldauerdienst(KDD) der Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf.
Mit mehreren maschinellen Drucklüftern wurde das Gebäude abschließend belüftet.
Insgesamt waren zwölf Personen betroffen und wurden rettungsdienstlich untersucht. Drei davon wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Der Markt blieb für den Rest des Tages geschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz befanden sich Kräfte beider Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, die Löschbezirke 22 Brebach, 23 Güdingen und 25 Fechingen mit dem CBRN-Erkunder. Seitens des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt vor Ort. Darüber hinaus mehrere Kommandos der Polizei die sich um die Absperrung kümmerte.
Auf der dritten Etage, eines Hochhauses kam zu einem Wasserschaden, in Folge eines Schadens im vierten Geschoss. Der vorgefunde Wasserschaden war für Maßnahmen der Feuerwehr zu gering, als das wir tätig werden konnten. Der Verursacher wurde aufgefordert einen Handwerkerservice zu konsultieren und den Schaden zu beheben. Von Seiten der Feuerwehr wurden die Personalien aufgenommen und die betroffenen Personen aufgeklärt.
Im Industriegebiet wurde eine starke Geruchsbelästigung wahrgenommen, welche nach ersten Erkenntnissen auf Gas zurückzuführen wäre. Der unmittelbare Bereich wurde abgesperrt und weitläufig erkundet.
Zeitgleich ereignete sich ein Motorschaden an einem Transporter, der mit dem Austritt von Getriebeöl einherging. Es war zu vermuten, dass die Geruchsbelästigung hierdurch verursacht wurde. Dies bestätigte sich jedoch nicht.
Mit verschiedenen Messgeräten der Feuerwehr sowie der Stadtwerke Saarbrücken konnten keine messtechnische Ergebnisse, die auf einen Gasaustritt hinweisen gemessen werden.
Die Ursache für den Geruch, ist im Nachhinein auf ein in der Nähe produzierendes Asphaltwerk zu vermuten.
Durch einen technischen Defekt an einen hydraulischen Papiercontainerpresse, kam es zum Austritt von Hydrauliköl. Auf einer Fläche von circa 5 m² verteilte sich die Flüssigkeit.
Die Anlage wurde durch uns spannungsfrei geschaltet und die Fläche mit Bindemittel abgestreut.
Weitere Maßnahmen wurden mit dem Eigentümer abgestimmt und die Einsatzstelle kurz darauf an diesen übergeben. Einsatzende.
Am Abend wurden wir zum dritten Einsatz des Tages alarmiert. Die Brandmeldeanlage der Sonnenberg Klinik hatte ausgelöst und die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Bereits auf der Anfahrt kam nach eine Rückruf der Klinik in der Leitstelle der Feuerwehr die Meldung, dass es wohl in einem Patientenzimmer gebrannt hätte, Feuer sein soweit gelöscht worden.
Nach Ankunft wurde der Meldebereich lokalisiert. Der C-Dienst und die HLF Besatzung der 23/46-1 gingen zur Erkundung vor. Die Lage wurde vor Ort bestätigt; es brannte ein Mülleimer im Bad eines Patientenzimmers. Die beiden Bewohner des Zimmers, wurden für die Zeit der natürlichen Belüftung, vorläufig in einem anderem Zimmer untergebracht und durch das Personal betreut. Die restlichen Raucherscheinungen verflüchtigten sich rasch aus dem Gebäude, sodass die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben werden konnte.
Anschließend rückten wir wieder ein.
INFO: Alle anlagentechnischen Brandschutzeinrichtungen haben neben dem Personal so funktioniert, wie es der vorbeugende Brandschutz einfordert. Dank diesem hohen sicherheitstechnischen Standard kam es zur frühen Branderkennung, keiner größeren Ausbreitung von Feuer und Rauch.
Gegen 23.23 Uhr wurde wir zu einem unklaren Feuerschein in die Straße „Hartmanns Au“ alarmiert. Während das HLF die ursprünglich gemeldete Einsatzstelle anfuhr, konnte das TLF bereits mit einer Lage auf Sicht, über den Saarleinpfad anfahren. Nachdem sich eindeutig herausstellte, dass sich in der Straße Hartmanns Au keine weitere Einsatzstelle befand, steuerte auch das HLF den Saarleinpfad an.
Dort brannte ein aufgeschütteter Haufen von Treibgut, Äste und Baumstämmen mit einer Größe von circa 10 x 5 x3 Meter, unmittelbar an Ufer der Saar. Die TLF Besatzung nahm bis zum Eintreffen des HLF ein C-Rohr unter Zumischung von Netzmittel zur Brandbekämpfung vor. Mit erreichen des HLF wurde die Taktik geändert. Das TLF 23/23, sowie ein weitere angefordertes TLF der Berufsfeuerwehr richteten einen Pendelverkehr ein. Später wurde dieser durch eine Wasserentnahme aus der Saar, durch den Löschbezirk 13 St. Johann abgelöst. Dieser kam zum Einsatz, da er zudem den Wechsellader mit dem Teleskoplader zur Einsatzstelle brachte.
Mit Hilfe des Laders konnte das Brandgut auseinander gezogen werden und unter Vornahme von einem C- Rohr sowie einem B-Rohr abgelöscht werden. Der Einsatz zog sich über drei Stunden hin. Gegen 2.00 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Es folgte eine gründliche Reinigung der Einsatzmittel sowie das Aufrüsten der Einsatzfahrzeuge im Feuerwehrgerätehaus.
Ein Dank an die Kollegen und Kameraden der Berufsfeuerwehr und des Löschbezirk 13 St. Johann für die reibungslose Zusammenarbeit.
Die wohlverdiente Nachtruhe wurde am Samstagmorgen durch einen umgestürzten Baum beendet. Auf der Zufahrtsstraße zum Saarländischen Rundfunk kam es zum Fall einer 20 Meter hohen Buche. Diese blockierte mit ihrem 60 cm dicken Stamm die komplette Zufahrt.
Die Einsatzstelle wurde komplett gesperrt. Zur Unterstützung wurde der Rüstwagen und der Führungsdienst nachgefordert, um übergreifende Maßnahmen abzustimmen.
Mit zwei Motorsägen konnte das Baumhindernis in einem zweistündigen Feuerwehreinsatz beseitigt werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle gesichert und für den Verkehrs wieder freigegeben.
Im Gerätehaus wurde dann die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrgeräte wieder hergestellt.
Am Freitagabend wurden wir zu einem „Wasserschaden“ nach Bübingen alarmiert. Zwischenzeitlich hatte sich in Saarbrücken und dem gesamten Saarland eine Flächenlage entwickelt, die sich durch den anhaltenden Regen und dem darauf einsetzenden Schneefall ausbreitete.
Zahlreiche Löschbezirke der Feuerwehr Saarbrücken waren zu diesem Zeitpunkt bereits vielfach im Einsatz.
Das TLF und der GW-M rückten nach Bübingen aus, während das HLF vorerst den Grundschutz sicherstellte. Hinzu kam, dass unsere Technische Einsatzleitung (TEL OST) aktiviert wurde und sämtliche Einsatzstellen im Löschabschnitt Ost darüber abgearbeitet wurden.
#Einsatzstelle Bübingen: Hier drang Oberflächenwasser, welches über eine Hanglage gegen ein Gebäude lief, durch die Kellerschächte in den Keller / Souterrainwohnung ein. Die Anwohner waren mit Hilfe der Nachbarn schon dabei den Schaden gering zu halten und schoben das Wasser über den Gebäudeeingang wieder raus.
Wir sicherten im Garten, den Zulauf akut mit einem gefüllten Wasserschlauch als Barriere. Dieser wurde nachdem die Logistik für den Transport von Sandsäcken stand, mit einem Damm aus diesen ergänzt. So konnte wirksam ein weiterer Zufluss verhindert werden. Mit unserem Wassersauger wurde eingedrungenes Wasser abgepumpt.
#Einsatzstelle B51 – Baum droht Es wurde ein abgeknickter Baum entlang der B51 von Güdingen kommend in Richtung Bübingen gemeldet. Es konnte nach der Erkundung keine Gefahrenstele vorgefunden werden.
#Einsatzstelle Scheidt – Baum umgestürzt Zum Zeitpunkt des Alarms waren wir einsatzbereit und erhielten den Auftrag von der TEL OST nach Scheidt zu fahren, wo auf dem Höhenweg ein Baum umgestürzt sei. Durch den einsetzenden Schneefall war hier eine circa 15 Meter hohe Weide umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Wir sicherten die Einsatzstelle in beide Richtungen und leuchteten diese umfangreich aus, um den bevorstehende Motorsägeneinsatz sicher durchführen zu können. Das Hindernis wurde entfernt. Da noch weitere Bäume auf diesem Teilstück umfielen, kam de LB 19 Scheidt von der andere Seite angefahren und beseitigte weitere Hindernisse.
#Einsatz TEL OST Wir bereits erwähnt übernahmen vier Einsatzkräfte des LB 23 die Arbeit in der Technischen Einsatzleitung. Die Wehrführung und die Löschabschnittsführung war für die Leitung ebenfalls in die Räumlichkeiten gekommen. Insgesamt wurden bis 1 Uhr nachts 17 Einsatzstelle disponiert.
Die letzten Einsatzkräfte sind um 3 Uhr eingerückt und konnten in eine wohlverdiente Nachtruhe übergehen.
Am späten Nachmittag wurden wir in die Fechinger Straße alarmiert. Dort würde Öl auf die Straße laufen und zu Verunreinigungen führen. An der Einsatzstelle konnte auf einem Anwesen ein ausgebauter Öltank festgestellt werden, dessen Inhalt in kleinen Mengen ausgetreten war und durch die nasse Witterung sichtbare Schlieren hinterließ.
Der Eigentümer wurde entsprechend belehrt und die Öllachen mit Terraperl gebunden. Das gesättigte Ölbindemittel wurde aufgenommen und der Entsorgung zugeführt.
Keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Ausgetretenes Öl wurde mit Terraperl aufgenommen und der Entsorgung zugeführt.