Dachstuhlbrand

Gemeldeter Dachstuhlbrand in Kinderwelt – 2. Alarm

Auf dem Dach eines Fitnessstudios war bei unserer Ankunft eine leichte Rauchentwicklung wahrnehmbar. Zivile Personen waren mit Feuerlöschern auf dem Dach zu sehen.

Der Einsatzleiter des LB 23 ging mit dem Angriffstrupp zur Erkundung vor, gleichzeitig wurde ein Löschangriff mit Bereitstellung aufgebaut.
Auf dem Dach angekommen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Gebrannt hatte ein Leuchttransparent, das aber bereits erfolgreich mit einem Feuerlöscher gelöscht wurde. Weitere Maßnahmen waren von unserer Seite nicht zu treffen, Einsatzende.

B: Feuermeldung SHG-Kliniken

Heute Morgen wurde die Feuerwehr Saarbrücken zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Aufgrund paralleler Einsätze wurde die Alarmierung auf unseren Nachbarlöschbezirk 22 Brebach ausgeweitet. Vor Ort hatte die Brandmeldeanlage im Bereich der Tiefental Klinik angeschlagen.

An der Feuerwehrinformationzentrale (FIZ) wurde der genaue Melder ausgelesen und an die vorgehenden Trupps weitergegeben. Der gemeldete Bereich wurde erkundet. Es konnte keine Ursache, die zur Auslösung geführt haben kann, gefunden werden. Es handelte sich glücklicherweise um einen Fehlalarm.

Durch den Einsatzleiter wurde die Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt und die Einsatzkräfte rückten anschließend wieder ein.

Starke Rauchentwicklung in Hochhaus

Auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde uns eine starke Rauchentwicklung im neunten Obergeschoss mitgeteilt. Der Mitteiler machte vor dem Gebäude auf sich Aufmerksam. Von Aussen war zunächst nichts zu erkennen, worauf die Einsatzkräfte dann umgehend ins Gebäude eindrangen.

Als erstes Löschfahrzeug von Ort, gingen wir mit einem Trupp und Equipment zur Lokalisierung der genauen Brandwohnung ins Gebäude vor. Bei m Aufstieg in die oberen Geschosse, gab es einen weiteren Hinweis, dass es vermutlich in der 12. Etage brennen sollte. So wurde ein weiterer Trupp ins Gebäude nachgefordert, der den ersten Trupp unterstützen sollte.

Tatsächlich war auf dieser Etage, Brandgeruch von angebranntem Essen wahr zu nehmen, aber eine genaue Zuordnung einer Wohneinheit nicht möglich. Es mussten zwei Wohnungen geöffnet werden. Diese waren unbewohnt bzw niemand zu Hause.  Eine weitere Erkundung ergab nun, das die Brandwohnung doch auf der neunten Etage liegen würde. Die Einsatzkräfte verlagerten drei Geschosse tiefer, wo bereits ein Trupp der Berufsfeuerwehr mit der Öffnung einer Wohnung beschäftigt war.
Wir kümmerten uns um die andere vorgelagerte Wohneinheit, aus der von Außen ein leichter Rauchaustritt gemeldet wurde. Während ein Trupp die Türöffnung durchführte , machte sich ein anderer Trupp mit Atemschutz und einem C- Rohr einsatzbereit.

Die Wohnung war schnell geöffnet und das angebrannte Essen bestätigte sich. Eine Person wurde vorgefunden und vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben. Eine weitere Behandlung in einem Krankenhaus war nach der Sichtung nicht erforderlich.
Die erhitzte Herdplatte und Kochtopf wurde mit Wasser heruntergekühlt. Durch eine natürliche Belüftung konnten wir auch den Rauch aus dem Gebäude / Wohneinheit heraustreiben.

Glücklicherweise bestätigte sich die zuerst gemeldete Einsatzlage nicht wirklich, was für solch ein Gebäude (Hochhaus) sehr ernsthafte Konsequenzen haben kann. Daher wurde auch, durch die Leitstelle der Feuerwehr Saarbrücken, das Einsatzstichwort hoch angesetzt, um sehr schnell viele Einsatzkräfte vor Ort zu haben.Als weitere Vorsichtsmaßnahme ging die Drehleiter in Anleiterbereitschaft und es wurde über unser Löschfahrzeug ein Verteiler vor dem Gebäude gesetzt.

Die Lage entspannte sich recht schnell und die Einsatzkräfte rückten nach und nach von der Einsatzstelle ab. Wir stellten noch die Verschlusssituation der aufgebrochenen Wohneinheiten sicher und rückten ebenfalls ein.