Eine Rettungswagenbesatzung samt Notarzt forderte die Feuerwehr, zwecks Tragehilfe eines intensivmedizinisch versorgten Patienten aus dessen Wohnbereich zum Rettungswagen. Der Patient befand sich in seinem Haus im ersten Obergeschoss und der Transport durch das enge Treppenhaus muss anderweitig gewählt werden.
So wurde der Patient durch uns in eine Korbtrage umgelagert, welche den Vorteil hat, dass die darin befindliche Person, umfangreich gesichert werden kann und zudem wie in einer Schale geschützt ist. Den Helfern bietet die Trage viele Möglichkeiten sicher anzugreifen, um eventuelle Engstellen zu passieren.
Der eigentliche Transport wurde über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr, die zwischenzeitlich im ersten Obergeschoss ein Fenster angeleitert hat, durchgeführt. Schonend und schnell konnte nun der Transport zum Rettungswagen erfolgen. Kurze Zeit später befand sich der Patient auf dem Weg in das nahegelegene Klinikum zur weiteren Versorgung.
Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hauptstraße durch die Polizei und Feuerwehr für den Verkehr gesperrt.
Am Dienstagmittag, 01.06.2021 wurde der Haupteinsatzzentrale der Feuerwehr Saarbrücken eine Rauchentwicklung aus dem 11. Obergeschoss eines Hochhauses auf der Irgenhöhe in Saarbrücken-Güdingen gemeldet. Sofort wurden aufgrund der bis dahin unklaren Lage, beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der örtliche Löschbezirk 23 Güdingen der Freiwilligen Feuerwehr entsandt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass es auf einem Balkon einer Wohnung im 11. OG brannte und die Rauchentwicklung sich auf die Wohnung und den Flurbereich vor der Wohnung ausgebreitet hatte. Die Bewohnerin der Wohnung war glücklicherweise bereits im Freien in Sicherheit.
Durch das schnelle Eingreifen des vor Ort anwesenden Hausmeisters, der erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher einleitete, konnte ein Übergreifen des Brandes auf die Wohnung verhindert werden. Dies hätte unweigerlich den Vollbrand der Wohnung bedeutet, da die Fensterscheiben zum Balkon bereits geborsten waren.
Durch die Feuerwehr wurden unter Atemschutz Nachlöscharbeiten durchgeführt und die verrauchten Bereiche mittels eines Drucklüfters entraucht. Um auszuschließen, dass sich in den Nachbarwohnungen keine Personen oder eine unkontrollierte Rauchausbreitung stattfand, mussten diese zur Kontrolle noch geöffnet werden.
Nach dem „Feuer aus“ gemeldet wurde, konnte die Einsatzstelle an die Hausverwaltung und Polizei zur weiteren Klärung der Umstände übergeben werden. Im Einsatz waren 12 Fahrzeuge der Feuerwehr Saarbrücken, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und die Polizei.
PS: Nur durch das beherzte Eingreifen des Hausmeister , der mit einem Feuerlöscher den Brand eindämmte, wurde eine Brandausbreitung in die Wohnung und somit ein unausweichlicher Vollbrand der Wohnung verhindert. Wir sagen dazu, gut gemacht 👍
Am heutigen Freitagmorgen erreichte die Haupteinsatzzentrale der Feuerwehr Saarbrücken ein Notruf, wonach es in einem Wohnkomplex in der Saarbrücker Straße brennen würde. Bei Ankunft war zuerst, außer einem hörbaren Rauchwarnmelder, nichts festzustellen. Bei der Erkundung im zweiten Obergeschoss konnte ein sichtbarer Rauchaustritt am Türblatt aufgeklärt werden.
Aufgrund der ungeklärten Personenlage, gingen umgehend zwei Trupps unter Atemschutz zu Menschenrettung und Brandbekämpfung, gewaltsam in die Brandwohnung vor. Ein zuvor gesetzter Rauchabschluss verhinderte eine weitere Rauchausbreitung in das Treppenhaus.
Glücklicherweise wurde keine Personen in der Brandwohnung vorgefunden. Es brannte eine Küchenzeile, in der sonst leerstehenden Wohnung. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch den Einsatz eines Lüfters wurde der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt.
Während den beschriebenen Maßnahmen standen zwei weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz als Sicherheitstrupp bereit. Weiterhin ging die Drehleiter vor dem Objekt im Innenhof in Anleiterbereitschaft. Die Saarbrücker Straße wurde durch die Polizei komplett gesperrt. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Viele hatten den Wohnkomplex frühzeitig verlassen können.
Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die eingesetzten Trupps im Innenangriff, ihre kontaminierte Schutzkleidung, gemäß einem Hygienekonzept ablegen und frische Wechselkleidung anlegen.
Abschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Für uns, war es der fünfte Einsatz innerhalb der letzten 36 Stunden. Die Einsatzstellen befanden sich immer im Nachbarlöschbezirk Brebach, denen wir im Zuge einer Parallelalarmierung bei Einsätzen zur Seite stehen. Unsere Kameraden aus dem Löschbezirk 22 Brebach würden sich freuen, wenn sie durch motivierte Brebacher Bürger Verstärkung erhielten. INTERESSE ? Dann klicken Sie weiter !
Die Leitstelle alarmierte uns mit dem Löschzug 1, dem Löschbezirk 22 Brebach zu einem vermeintlichen Küchenbrand nach Brebach.
Mit unserem Eintreffen erreichten die Kameraden aus Brebach und der Löschzug die Einsatzstelle. Der Einsatzleiter ließ eine Erkundung durchführen, da augenscheinlich kein größeres Feuer vorzufinden war.
Wir sicherten die Einsatzstelle ab und warteten auf weitere Instruktionen. bei der Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es brannte eine Heizspirale die durch die Bewohner gelöscht werden konnten. Es wurde noch eine Nachschau durchgeführt und eine natürliche Belüftung eingeleitet.
Wir wurden durch den Einsatzleiter aus dem Einsatz entlassen und rückten ab.
Bei Ankunft stellte der Einsatzleiter aufsteigenden Rauch auf einem Flachdachs eines eingeschossigen Querbaus, der als Verbindung zwischen zwei Schulgebäuden dient, fest. Personen waren nicht in Gefahr. Auf dem Dach brannte die Verkabelung einer Photovoltaikanlage.
Über eine Steckleiter wurde ein Kohlendioxidlöscher von einem Trupp der HLF 23/46 vorgenommen und das Feuer gelöscht. Um den Schaden, der durch das Feuer an der Elektroverkabelung, an der Photovoltaikanlage entstanden ist, wurde eine Fachfirma hinzugezogen. In dieser Zeit wurde mit der Wärmebildkamera immer wieder der Brandbereich kontrolliert.
Nachdem die Firma eingetroffen war, wurde die Einsatzstelle übergeben. Wir rückten wieder ein.
Ein besorgte Nachbarin verständigte die Rettungskräfte, nachdem sie sich um Bewohner in ihrem Anwesen sorgen machte und das ihm etwas zugestossen sein könnte.
Die Rahmenbedingungen die der ersteintreffende Fahrzeugführer des HLF 23/46 vorfand, ließen nichts Gutes erahnen. Die Wohnungstür wurde nach mehrmaligem Klopfen und Klingeln mit Hilfe von Spezialwerkzeug geöffnet. Der Zwischenzeitlich an de Einsatzstelle eingetroffene Notarzt betrat mit der Feuerwehr die Wohnung. Leider kam für den Bewohner jede Hilfe zu spät.
Nachdem die Polizei an der Einsatzstelle eingetroffen war, wurde diese an die Kollegen zu weiteren Aufklärung der Umstände übergeben. Wir rückten ein.
Aufmerksame Nachbarn hörten die Hilferufe eine alleinlebenden älteren Bewohnerin und riefen die Rettungskräfte auf den Plan. Bei unserer Ankunft teilte eine Nachbarin mit, dass die besagte Dame scheinbar gestürzt sei, aber die Haustür nicht mehr eigenständig öffnen könne.
Wir öffneten die Haustür mit speziellem Werkzeug und verschafften dem Rettungsdienst zu der Person, die sich umgehend um diese kümmerten. Der ebenfalls im Haus befindliche Hund, der sichtlich aufgeregt bellte, konnte während den Rettungsmaßnahmen in einem Zimmer gesichert werden.
Die Frau kam nach der Erstversorgung in eine Klinik. Um den Hund wird sich eine Familienangehörige kümmern. Wir übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.
Im Vorfeld unserer Alarmierung wurde der Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall in ein Mehrfamilienhaus gerufen. Die Mitteiler klagten über Kopfschmerzen und Schwindel. Beim Betreten des Wohnbereich schlugen die im Rettungsdienst standardisiert mitgeführten CO-Warner Alarm. (CO=Kohlenmonoxid)
Die Besatzung des Rettungswagen handelte sofort sehr umsichtig und forderte die Feuerwehr nach. Zugleich evakuierten sie das komplette Wohnhaus und öffneten auf dem Weg nach draussen noch Fenster. Zwei von sechs anwesenden Personen wurden notärztlich versorgt und im Anschluss mit dem Verdacht auf eine CO-Vergiftung in eine Saarbrücker Klinik transportiert.
Bei unserem Eintreffen wurden wir vom Rettungsdienst eingewiesen. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Mehrgasmessgerät in das Gebäude vor und stellten so, in verschiedenen Bereichen eine erhöhte Konzentration fest. Eine vermisste Katze wurde ebenfalls gesucht, diese konnte aber nicht gefunden werden. Auch das angrenzende Wohnhaus wurde begangen, jedoch ohne weitere Feststellungen bzw. auffällige Messungen. Es wurden anschließend umfangreiche Belüftungsmaßnahmen eingeleitet und das Gebäude im Anschluss mit der vorhandenen Messtechnik freigemessen.
Die Ursache, weshalb es zu der erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration kam, ist auf den unsachgemäßen Umgang mit einem gasbetriebenen Brenner zurückzuführen.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei und restlichen Bewohner übergeben.
In der Nacht zu Dienstag wurden wir zu einer Türöffnung alarmiert. Die Polizei teilte mit, dass mit einer Notlage eines Bewohners zu rechnen sei.
Nach einer ersten Erkundung konnte durch den Angriffstrupp des HLF die Wohnungstür zerstörungsfrei geöffnet werden. Im Beisein der Polizei wurde die Wohnung begannen und erkundet. Es konnte keine Person angetroffen werden.
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und die Einsatzstelle wurde durch den Einsatzleiter an die Polizei übergeben.
Per Notruf wurde der Leitstelle im Bereich des Bahnhofs Brebach, eine größere Rauchentwicklung mitgeteilt.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte, konnte der Mitteiler vor Ort auf die Umstände sehr Mitteilung befragt werden. Eine leichte Geruchsbelästigung wurden wahrgenommen, jedoch war keine Rauchentwicklung zu sehen. Trotzdem wurde die Meldung ernst genommen.
Es folgte eine umfangreiche Erkundung in den umliegenden Grundstücken und Bereichen rund um den Bahnhof Brebach. Jede dieser Erkundungen blieb ohne weitere Erkenntnisse auf ein etwaiges Schadensfeuer.
Nach rund 30 Minuten wurde der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte rückten alle wieder ein.