TH2: Gasgeruch

Heute Morgen alarmierte ein Technischer Mitarbeiter eines Güdinger Einkaufsmarktes die Feuerwehr, über einen ausgelösten CO2 Warneinrichtung. Dieser überwacht vor Ort die zentrale Kohlendioxid-Versorgung eines Schnellrestaurants.

Bei Ankunft waren keine Personen in einem gefährdeten Bereich. Ein Mitarbeiter der Haustechnik empfing uns am Haupteingang, Die Hauptzufuhr war bereits durch Techniker verschlossen worden.

Mit Hilfe der Messtechnik aus dem GW-MessLeit. wurde der betroffene Raum bzw. der Überwachungsbereich auf Vorhandensein schadhafter Gaskonzentrationen überprüft. Es konnten keine gefährlichen Messwerte festgestellt werden.

Da ein technischer Defekt der Anlage nicht auszuschließen war, blieb diese bis auf weiteres außer Betrieb.

Für die Feuerwehr war der Einsatzbeendet und die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. Dieser verständigte eine Fachfirma zur Überprüfung der Anlagentechnik.

Gasgeruch

Das Firmengebäude war bei Ankunft an der Einsatzstelle. bereits geräumt, einige Fenster des Geäudes waren geöffnet. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke war ebenfalls schon vor Ort und hat das Gebäude mit Messtechnik kontrolliert. Im Eingangsbereich war ein nicht naher definierbarer Geruch wahrnehmbar.

Das gesamte Gebäude wurde nochmals von der Feuerwehr und den Stadtwerken begangen, dabei konnten keinerlei Messwerte erfasst werden, die auf Gasgeruch hinweisen konnten. 

Die Einsatzstelle wurde an die Stadtwerke übergeben. Alle Kräfte rückten wieder ein.

Gefahrgutunfall – Chemisch klein

In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Gefahrgutunfall in eine Güdinger Spedition gerufen. Vor Ort berichteten Mitarbeiter, dass ein sogenannter Cryptobehälter (Transportmittel für tiefgekühlte Produkte) umgefallen wäre. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.

Während der weiteren Erkundung stellte sich schnell heraus, dass es bis auf den tiefgekühlten Aggregatzustand kein Gefahrstoff ausgetreten ist. Dennoch stand ein Trupp unter Atemschutz bereit, um unter Umständen eingreifen zu können. Bei dem Behälter handelte es sich um ein tiefgekühltes Tierprodukt (Rindersperma), was für die industrielle Weiterverarbeitung gebraucht wird. Der Behälter wurde letztlich aufgerichtet und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Es waren keine Maßnahmen für die Feuerwehr zu treffen.

Einsatzende, wir rückten wieder ein.