TH – Flächenlage-Unwetter

TH – Flächenlage-Unwetter

Am gestrigen Donnerstag kam zu einer ausgeprägten Gewitterzelle über Güdingen und weiteren Stadtteile von Saarbrücken. Im Bezirk Halberg war das Unwetterereignis besonders in Erscheinung getreten, sodass es ab circa 17.30 Uhr, zu einer Häufung von Notrufen kam. In den meisten Fällen waren Bäume umgestürzt, Straßen und Keller, sowie tiefliegende Wohnräume überflutet. Es wurden auch Dächer teilweise abgedeckt, da es neben Regen- und Hagelschauer auch zu orkanartigen Windböen kam.

In Güdingen mussten unsere Kräfte zu 18 Einsatzstellen ausrücken. Hierbei kamen Motorkettensägen, Tauchpumpen und Wassersauger zum Einsatz. Oftmals haben sich die Güdinger Bürger aber auch gegenseitig geholfen und bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitestgehend die Wasserschäden beseitigt. So war es uns auch möglich, immer wieder rasch für Folgeeinsätze zur Verfügung zu stehen. Dennoch war das Einsatzaufkommen so hoch, dass andere Löschbezirk etliche Einsatzstellen in Güdingen abarbeiten mussten.

Alle eingesetzten Gerätschaften wurden gereinigt und die Fahrzeuge einsatzbereit aufgerüstet. Danach gab es für alle noch eine Stärkung. Gegen 22 Uhr war unsere Einsatz beendet.

TH – VU mit Person / LKW

Am heutigen Freitagmorgen wurden wir gegen 10:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 6 in Höhe der Fechinger Talbrücke alarmiert. Lau t erster Meldung soll ein LKW die Mittelschutzplanke durchbrochen haben und auf die Seite gekippt sein.

Bei Ankunft stellte sich die Lage wie folgt dar. Ein LKW mit einem mit Schutt beladenen Kippsattelauflieger lag seitlich, in sich verwunden auf der Mittelschutzplanke. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und wurde durch den Rettungsdienst gesichtet. Weitere Verkehrsteilnehmer waren am Unfall geschehen glücklicherweise nicht beteiligt. Das Lagegut (Bauschutt) lag in Fahrtrichtung Saarbrücken über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt. Ein Fahrzeugtank lief komplett leer, der andere blieb in Takt.

Der Verkehr kam in beide Fahrtrichtungen zu stehen und wurde durch die Polizei und Autobahnmeisterei voll gesperrt. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr St. Ingbert wurde ein Fahrstreifen in Richtung Saarbrücken vom Bauschutt befreit, um ein Abrücken der Rettungsfahrzeuge zu ermöglichen. Nachdem sich die Lage übersichtlicher gestaltete, wurde der anfänglich hohe Einsatzkräfteansatz der Feuerwehr reduziert. BIs auf die Kräfte aus Güdingen und der Berufsfeuerwehr konnten alle anderen Kräfte einrücken. Aufgrund der noch andauernden Einsatzlage wurden verschiedene Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken in ihre Feuerwehrgerätehäuser in Bereitschaft versetzt.

Im weiteren Verlauf erkundete das HLF 23/46-2 unterhalb der Brücke ob in diesem Bereich durch die ausgetretenen Betriebsmittel zu Umweltgefährdungen gekommen war. Dies stellte sich glücklicherweise als nichtig dar., sodass das HLF auf bereitschaft einrücken konnte.

Auch das HLF 23/46-1 und der GW-M rückten gegen 13 Uhr ein und stellte die Bereitschaft im Feuerwehrgerätehaus her.

Pressemitteilung Feuerwehr Saarbrücken

+++ LKW UNFALL AUF DER A6 IN HÖHE FECHINGER TALBRÜCKE +++

Am heutigen Freitagmorgen 29. Mai 2026 kam es gegen 10.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines LKW auf der BAB 6 in Höhe der Fechinger Talbrücke. Umgehend wurden Einheiten der Feuerwehr Saarbrücken sowie der Feuerwehr St. Ingbert, die Polizei und der Rettungsdienst zu dem Schadensereignis entsandt. 

Vor Ort wurde festgestellt, dass aus ungeklärter Ursache der LKW mit Kippsattel-Anhänger mit der Mittelleitplanke der Autobahn in Fahrtrichtung Saarbrücken, aus St. Ingbert kommend, kollidierte. Infolge dessen kippte der LKW zur Seite um und die Ladung in Form von Bauschutt verteilte sich großflächig über die Fahrspuren.

Der Fahrer konnte sich vor Ankunft der Feuerwehr bereits eigenständig aus dem LKW befreien und befand sich in Betreuung bei der Polizei. Zur weiteren Kontrolle wurde der Fahrer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Initial wurde die Autobahn durch die Polizei vollgesperrt.

Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich der Brandschutz sichergestellt und Maßnahmen zur Eindämmung auslaufender Betriebsstoffe getroffen. Zudem wurde die Einsatzstelle abgesichert.

Parallel hierzu wurde durch die Einsatzkräfte jeweils eine Fahrspur der beiden Fahrtrichtungen händisch freigeräumt, sodass der Verkehr wieder teilweise fließen konnte.

Zum weiteren Freiräumen der Fahrbahn und notwendigen Folgearbeiten an dem LKW wurden ein Abschleppunternehmen sowie ein Autokran beauftragt.

Im Einsatz waren ca. 50 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, die Feuerwehr St. Ingbert sowie mehrere Kommandos der Polizei und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.​ Weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken waren in ihren Gerätehäuser auf Bereitschaft.

B6 – Feuermeldung BMA (bestätigter Brand)

B6 – Feuermeldung BMA (bestätigter Brand)

Am späten Nachmittag wurden wir zur einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Sonnenberg Klinik alarmiert. Auf der Anfahrt kam über Funk die Bestätigung, dass ein reales Brandereignis vorliege. Die Haupteinsatzzentrale hat daraufhin weitere Kräfte parallel anfahren lassen.

Bei Ankunft wurden wir durch Mitarbeiter eingewiesen und zur Brandörtlichkeit im Untergeschoss geführt. Es brannte ich der hauseigenen Kapelle, angrenzende Stichflure waren mit Brandrauch gefüllt. Die brandschutztechnischen Einrichtungen erfüllten ihren Zweck und schotteten den Brand im Raum ein und verhinderten eine unkontrollierte Ausbreitung. Es bestand die Vermutung, dass sich noch Personen in Gefahr befinden würden.

Über den Innenhof starteten wir einen Innenangriff unter Atemschutz mit einem C-Rohr. Dabei wurden wir durch einen weiteren Trupp der Berufsfeuerwehr unterstützt. Vor dem Objekt machte sich ein Sicherheitstrupp bereit. Die beiden Trupps drangen ein und suchten den Brandraum und Flure nach Personen ab, parallel wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Brandrauch stellte den Einsatzleiter vor die Herausforderung, diesen gezielt aus dem Gebäude zu belüften. Mit mehreren Belüftungsgeräten konnte die betroffenen Bereiche vom Rauch befreit werden. Acht Trupps unter Atemschutz waren nötig um das Feuer zu löschen und alle Bereiche abzusuchen. In der Kapelle kam es zu einem nicht unerheblichen Sachschaden.

Seitens des Rettungsdienstes waren etliche Rettungswagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW) sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und dem Leitenden Notarzt (LNA) an die Einsatzstelle. Glücklicherweise musste niemand behandelt werden oder wurde bei dem Einsatz verletzt.

Nach rund 2,5 Stunden Einsatzdauer konnte „Feuer aus“ gemeldet und der Einsatz beendet werden. An der Einsatzstelle wurde noch die Hygienestufe durchgeführt und unser Einsatzfahrzeug aufgerüstet. Gegen 20 Uhr waren wir wieder einsatzbereit im Standort.

Wie es zu dem Brand gekommen ist, werden die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache zeigen, die Feuerwehr kann hierzu keine Auskunft geben.

Unsere Ortskenntnis aus unzähligen Einsätzen an diesem speziellen Objekt und die Einsatzerkenntnisse aus vergangenen realen Brandereignissen waren für die Durchführung der Einsatzmaßnahmen sehr hilfreich. Der Einsatz kann rückblickend als sehr professionell betrachtet werden.

Wir danken als örtlicher Löschbezirk allen beteiligten Einsatzkräften, bei der Bewältigung dieses Brandereignisses.