Zu unserem zweiten Einsatz des heutigen Tages, wurden wir gegen 11 Uhr alarmiert. Die Leitstelle meldete einen Verkehrsunfall auf der BAB 6, wobei ein PKW auf der Seite mit einer eingeklemmten Person, sowie eine weitere Person auf der Fahrbahn liegen würde. Bei NAkunft der ersten Kräfte entspannte sich die Lage recht schnell.
Nach einem Alleinunfall eines PKW blieb dieser tatsächlich auf der Seite liegen. Der Rettungsdienst besorgte bereits eine verletzte Person. Weitere Personen waren nicht unmittelbar betroffen oder gar eingeklemmt.. Die Autobahn wurde von der Polizei voll gesperrt. Wir sicherten den PKW und führten das Batteriemanagement durch. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden mit Bindemittel abgestreut und aufgenommen.
Wir sicherten noch die Polizei und den eintreffenden Abschleppdienst während der Unfallaufnahme ab und rückten kurz danach ebenfalls ein.
In den Nachtstunden zu Dienstag wurden wir zu einem Gasaustritt auf die Bundesstraße 51, Höhe der Einmündung Neumühler Weg alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass an einem mit Flüssiggas (LNG) angetriebenen LKW mit Sattelauflieger der Inhalt des Gastanks abströmte. Der Fahrer hatte sich schon eigenständig und unverletzt aus dem Gefahrenbereich entfernt.
Die Kräfte der Feuerwehr richteten einen Gefahrenbereich ein, welcher mit Messtechnik des CBRN-Erkunders und Gerätewagen Messen+Leiten überwacht wurde. Es wurde in Absprache mit dem Fuhrparkleiter des Logistik-Unternehmens abgestimmt, das Gas kontrolliert abzulassen. Während dieser Maßnahme war die Bundesstraße für den Verkehr voll gesperrt, sodass sich niemand (Zivilisten) dem Gefahrenbereich nähern konnte.
Nach etwa 30 Minuten ließ der Austritt des LNG-Gases (Liquefied Natural Gas) nach, sodass ein Trupp nun unter Atemschutz die Ventile schließen konnte. Es wurden weitere Messungen durchgeführt und der unmittelbare Bereich um den LKW zusätzlich mit einem Lüfter belüftet. Es wurden keine kritischen Messungen festgestellt, sodass de Einsatzstelle der Polizei übergeben werden konnte.
Die Polizei kümmerte sich mit dem Logistikunternehmen (Spediteur) um den Abtransport des LKW. Alle Kräfte rückten nach und nach von der Einsatzstelle ab.
Am frühen Freitagabend wurden wir ereneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort stellten wir bei der Erkundung fest, dass in einem Baustellenbereich ein Staubsaugerbeutel geplatzt war und der austretenden Staub die Brandmeldeanlagwe ausgelöst hatte. Neben einer natürlichen BElüftung waren keine weiteren Maßnahmen zu treffen. Einsatzende.
Am frühen Samstagabend wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine Pflegeeinrichtung alarmiert. Vor Ort wurde der Auslösebereich kontrolliert, kein Feuer oder Rauch. Es konnte kein unmittelbarer Auslösegrund festgestellt werden, sodass von einem technischen Defekt auszugehen war. Die Einsatzstelle wurde an die Betreiber übergeben, Einsatzende.
Am frühen Freitagabend wurden wir zu einem vermeintlichen Kaminbrand alarmiert. Die Mitteilerin teilte der Leitstelle mit, dass ihre Wohnung bereits verraucht sei. Bei unserer Ankunft entspannte sich die Lage relativ schnell.
An einem Kachelofen funktionierte der Rauchabzug über den Kamin nicht so, wie er vorgesehen ist. Hierbei kam es zu einer leichten Verrauchung der Wohnung. Durch eine natürliche Belüftung konnte hier schnell Abhilfe geschaffen werden. Weiterhin wurde der Kachelofen auf weitere Unregelmäßigkeiten überprüft. Da diese nicht ausgeschlossen werden können, wurde bis zur Überprüfung durch den Schornsteinfeger eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen. Einsatzende.
Aufgrund von räumlichen Begebenheiten (Engstellen) in einem Wohnhaus, während einer laufenden Reanimation, wurden wir zur Tragehilfe durch den Rettungsdienst angefordert. Die betroffene Person musste aus der Hochparterre-Wohnung des Gebäudes zum Rettungswagen verbracht werden. Hierfür wurde über das Fenster zur Straße hin, mit eine tragbaren Leiter (Steckleiter) eine sogenannte schiefe Ebene hergestellt und die Person in einer Korbtrage darüber abgelassen. Kurz darauf konnte die Person unter Notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert werden.
Bereits kurz vor unserer Alarmierung wurde eine unserer Einsatzkräfte über die „SAAR-RETTER-APP“ zu diesem medizinischen Notfall, zur Unterstützung einer schnell beginnenden Herz-Lungen Wiederbelebung alarmiert. Wenn Sie weitere Informationen bezüglich diesem etablierten und erweiterten Helfersystems erfahren möchten, schauen Sie bitte unter diesem Link: www.saarretter.de
Am Mittwochabend wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Mehrparteienhaus alarmiert. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle kam über Funk, dass wohl das Treppenhaus verqualmt wäre und die Bewohner das Gebäude nicht mehr sicher verlassen könnten.
Bei Ankunft bestätigte sich die gemeldete Lage glücklicherweise nicht. Jedoch klagten die Bewohner über Gesundheitliche Beschwerden. Der Rettungsdienst sichtete entsprechend fünf Personen. Eine weitere Behandlung war nicht notwendig.
Das Gebäude wurde komplett begangen und erkundet. Schlussendlich wurde ein Defekt an der Heizung in Betracht gezogen und eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen, bis eine Fachfirma die Heizung kontrolliert hat.
Am gestrigen Sonntagmittag wurden wir in die Squashhalle des Tenniscenters in Güdingen alarmiert. Laut Mitteiler sollte ein Heizstrahler innerhalb des Gebäudes brennen. Das betroffene Spielfeld war bei unserer Ankunft geräumt, ein Brandgeruch war wahrnehmbar, Es konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden. Es hatte lediglich ein Squashball auf dem Heizstrahler unter der Hallendecke gelegen der zu schmoren begann. NAch einer Kontrolle und natürlichen Belüftung konnte der Einsatz beendet werden. Der Betrieb konnte wieder aufgenommen werden. .
Am frühen Samstagnachmittag wurden wir zu einer deutlich sichtbaren Rauchentwicklung nach Brebach i im Bereich des dortigen Edeka-Markes mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr alarmiert.
Bei unserer Ankunft brannte der Anbau eines freistehenden 2-geschossigen Wohnhauses in voller Ausdehnung. Das Gebäude befand sich auf einem angrenzenden Gewerbeareal, hinter dem Edeka Markt.
Es bestand die Gefahr, dass sich die Flammen auf das Gebäude ausbreiten könnten. Mit mehreren CRohren konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebar sacht werden. Ein Trupp unter Atemschutz drang in das Gebäude ein und durchsuchten es nach etwaigen Personen. Glücklicherweise konnte niemand angetroffen werden. Das Gebäude wurde bei dem Brandereignis leicht verraucht, weshalb Belüftungsgeräte zum Einsatz kamen.
Versteckte Glutnester wurden noch aufgedeckt und restlos abgelöscht. Zum Abschluss der Maßnahmen führten wir für die eingesetzten Kräfte noch die Hygienestufe durch und ließen die kontaminierte Schutzkleidung abholen und frische ausgeben. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungsmittel vor Ort.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei für die Brandursachenermittlung übergeben.
Beim Abrücken von der Einsatzstelle „BMA Sonnenberg Klinik“ kam über die Leitstelle die Mitteilung, dass über Notruf ein abgestürzter Hund im Bereich der Tiefental-Klinik mitgeteilt wurde. Neben uns wurden noch der C-Dienst und ein HLF der Berufsfeuerwehr in diesen Bereich entsendet.
Vor Ort konnten die Mitteiler die zugleich die Herrchen des Hundes waren angetroffen werden, die uns dann in die Lage eingewiesen hatten. Die Absturzstelle befand sich circa 1,5 km im Waldgebiet. Der Hund hatte sich beim Gassi gehen losgerissen und ist dabei einen Hang abgerutscht.
Mehrere Trupps, unter anderem auch Teile der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr, machten sich mit Equipment auf den Weg. Nach einem rund 20-minütigen Anmarsch zur Unglücksstelle, konnte der Hund circa 8 Meter unterhalb eines befestigten Waldweg vorgefunden werden. Augenscheinlich hat er keine Verletzungen erlitten, sodass wir uns uns auf die sichere Rettung des Hundes einleiten konnten. Mittlerweile wurde es dunkel und die Absturzstelle musste mit mobilen Beleuchtungsgeräte ausgeleuchtet werden.
Zwei Einsatzkräfte konnten zu dem Hund herabsteigen. Es wurde versucht den Hund in der mitgeführten Schleifkorbtage, eine spezielle Trage zur Rettung imn unwegsamen Gelände, zu bewegen. Leider war „Kaeley“ sind sonders begeistert darüber. Nach mehrmaligen Versuchen wurde den Hund durch eine Einsatzkraft gepackt worden und beide an einer Leine gesichert den Hang hinaufgeführt werden.Oben angekommen konnte der Hund seinen glücklichen Herrchen, zwar etwas aufgeregt, aber unverletzt übergeben werden.
In der Zwischenzeit haben die wartenden Einsatzfahrzeuge vom Parklatz der Tiefental-Klinik auf den Sonnenberg verlegt, da hier der kürzere Weg aus dem mittlerweile in Dunkelheit versunkenden Wald bestand. Es wurden die Einsatzmittel noch gereinigt , danach war der Einsatz für alle beendet.
Ende gut, dem Hund geht´s gut, niemand wurde verletzt.