B6 – Feuermeldung BMA (bestätigter Brand)

B6 – Feuermeldung BMA (bestätigter Brand)

Am späten Nachmittag wurden wir zur einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Sonnenberg Klinik alarmiert. Auf der Anfahrt kam über Funk die bestätigung, dass eine reales Brandereignis vorliege. Die Haupteinsatzzentrale hat daraufhin weitere Kräfte parallel abfahren lassen.

Bei Ankunft wurden wir durch Mitarbeiter eingewiesen und zur Brandörtlichkeit im Untergeschoss geführt. Es brannte ich der hauseigenen Kapelle, angrenzende Stichflure waren mit dichten Brandrauch gefüllt. Die brandschutztechnischen Einrichtungen erfüllten ihren Zweck und schotteten den Brand in dem geschlossenen Raum ein und verhinderten eine unkontrollierte Ausbreitung. Es bestand die Vermutung, dass sich noch Personen in Gefahr befinden würden.

Über den Innenhof starteten wir einen Innenangriff unter Atemschutz mit einem C-Rohr. Dabei wurden wir durch einen weiteren Trupp der Berufsfeuerwehr unterstützt. Vor dem Objekt machte sich ein Sicherheitstrupp bereit. Die beiden Trupps drangen ein und suchten den Brandraum und Flure nach Personen ab, parallel wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Brandrauch stellte der Einsatzleiter vor eine Herausforderung , diesen gezielt aus dem Gebäude zu belüften. Bis zum Feuer aus, waren acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. In der Kapelle kam es selbst zu einem nicht unerheblichen Schaden.

Seitens des Rettungsdienstes wurde ebenfalls etliche Rettungswagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW)samt Organisatorischen Leiter (OrgL) und dem Leitenden Notarzt (LNA) an die Einsatzstelle entsandt. Glücklicherweise musste niemand behandelt werden oder wurde bei dem Einsatz verletzt.

Nach rund 2,5 Stunden Einsatzdauer konnte „Feuer aus“ gemeldet und der Einsatz beendet werden. An der Einsatzstelle wurde noch die Hygienestufe durchgeführt und unser Einsatzfahrzeug aufgerüstet. So waren wir gegen 20 Uhr wieder einsatzbereit im Standort. Wie es zu dem Brand gekommen ist, werden die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache zeigen, die Feuerwehr kann hierzu keine Auskunft geben.

Unsere Ortskenntnis aus unzähligen Fehlalarmen an diesem speziellen Objekt und die Einsatzerkenntnisse aus vergangenen realen Brandereignissen waren für die Durchführung der Einsatzmaßnahmen sehr hilfreich. Der Einsatz kann rückblickend als sehr professionell betrachtet werden.

Wir danken als örtlicher Löschbezirk allen beteiligten Einsatzkräften, bei der nun zweiten Bewältigung eines realen Brandereignis in diesem Sonderobjekt in kurzer Zeit.

B5 – Feuermeldung BMA – Zimmerbrand

B5 – Feuermeldung BMA – Zimmerbrand

Am gestrigen Freitag, 03. Oktober, wurde die Feuerwehr Saarbrücken gegen 17.30 Uhr zu einem Brand initial über die Brandmeldeanlage in der SHG-Klinik auf dem Güdinger Sonnenberg alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnte ein Brand visuell bestätigt werden, weitere Notrufe gingen bei der Haupteinsatzzentrale ein. In einem der Gebäude brannte es in einem Patientenzimmer im 1.Obergeschoss in voller Ausdehnung. Das Brandereignis drohte durch den austretenden Flammenschlag, sich auf darüber liegende Geschosse auszubreiten.

Wir erreichten die Einsatzstelle gemeinsam mit dem Kameraden der Freiwillige Feuerwehr LB 14 St.Arnual. Bereits auf der Anfahrt konnten wir Höhe der Güdinger Brücke die Brandentwicklung bestätigen. Wir erhielten die Info, dass sich noch eine Person in unmittelbarer Lebensgefahr befindet.

Umgehend drangen aus beiden Löschbezirken je ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung und brandbekämpfung in das stark verrauchte Brandgeschoss ein. Sie wurden im weiteren Verlauf durch einen weiteren Trupp unter PA unterstützt. Der Angriffstrupps konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und die Person konnte parallel von Kräften der Berufsfeuerwehr gerettet werden.

Zwischenzeitlich begann eine Evakuierung aus den angegliederten Stationen, bei der wir viele Patienten über unseren Angriffsweg evakuieren konnten. Dabei mussten die Personen aufgrund ihrer körperlichen Verfassung größtenteils getragen werden. Bei zwei Personen wurde weiterhin Erste-Hilfe geleistet, bis es zur Übergabe an den Rettungsdienst kam. Die Maßnahmen wurden massiv durch Kräfte der Polizei und den Pfleger:innen unterstützt.

Mit einem Lüfter konnten wir das Treppenhaus weitestgehend rauchfrei halten.

Wir danken allen beteiligten HiOrgs, der Polizei Saarland und deren Polizeibereitschaften für die hervorragende Unterstützung.

Die Einsatzkräfte waren unmittelbar nach der Alarmierung vor Ort und leiteten die Menschenrettung und Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein. In Folge der massiven Rauchentwicklung mussten Teile der angrenzenden Station geräumt werden. Hier arbeiteten Feuerwehr und das Klinikpersonal und alle anderen Hilfsorganisationen professionell  zusammen.


Davon betroffen waren rund 100 Personen, die vor Ort betreut wurden. Rund 20 Personen wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt, teilweise in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch eine Einsatzkraft wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, konnte jedoch ebenfalls vor Ort behandelt werden. Der Brand konnte gegen 18.10 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Nach den Löscharbeiten konnte die Rückführung der Evakuierten größtenteils hausintern erfolgen. Da Teile des Gebäudes nicht nutzbar waren, wurden die evakuierten Personen vereinzelt in andere Einrichtungen verlegt.

Vor Ort im Einsatz waren insgesamt rund 130 Kräfte der Feuerwehren aus Saarbrücken, Püttlingen und Heusweiler, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes – u. a. der Medizinischen Task Force 41, die zu diesem Zeitraum eine Übung im Raum Saarbrücken durchführte – sowie ein Großaufgebot der Polizei. Zudem wurden aufgrund der zunächst hohen Anzahl betroffener Personen bei dem Brandereignis und der mit dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken stattfindenden Großveranstaltung weitere Einheiten der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Regionalverband Saarbrücken und dem Landkreis Saarlouis nach Saarbrücken beordert. Hierzu übernahm der operative-taktische Führungsstab die Koordination.

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Ich danke allen Einsatzkräften ganz herzlich, die heute Abend schnell, professionell und mit großem Engagement gehandelt haben. Mit ihrem Einsatz haben sie einmal mehr gezeigt, dass wir auf unsere Einsatzkräfte zählen können. Für ihre unverzichtbare Arbeit in unserer Stadt spreche ich allen Beteiligten meine Anerkennung aus.“

Der Einsatz endete kurz nach Mitternacht.

B5 – Feuermeldung BMA

B5 – Feuermeldung BMA

Am heutigen Nachmittag wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Sonnenberg Klinik alarmiert. Bereits auf Anfahrt kam die Mitteilung, dass vermutlich Zigarettenrauch zur Auslösung führte. Vor Ort wurde der gemeldete Bereich erkundet und die Meldung konnte bestätigt werden. Eine natürliche Belüftung war ausreichend, die Anlage wurde zurück gestellt und die Kräfte rückten ein.

TH – Person in Notlage

Die Feuerwehr wurde am heutigen Freitagmorgen, 14. Februar gegen 11 Uhr zu einem Arbeitsunfall auf das Gelände eines baustoffverarbeitenden Betriebes in Güdingen alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen sollte ein Arbeiter Auf einer Industrieanlage in circa 15 Meter Höhe, nach einem Arbeitsunfall eingeklemmt sein. Kurz vor Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte stellte sich heraus, dass dieser mittlerweile durch den Rettungsdienst versorgt und befreit wäre.

Um nun eine schonende und sichere Rettung aus der Höhe zu gewährleisten, kamen die Höhenretter der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Hierzu wurde der Schleifkorb samt einem Höhenretter unter den Korb der Drehleiter angeschlagen und auf die Hochebene gebracht. Dort wurde der Patient in der Trage umgelagert, gesichert und für den Transport vorbereitet. Nun konnte der Patient schonend über die Drehleiter, in Begleitung eines Höhenretters, zu Boden gebracht werden. Dort wurde er der wartenden Rettungswagenbesatzung übergeben.

Damit endete der Einsatz für die Feuerwehr. Wir rückten ein.