Erneut wurden wir zu einer Einsatzstellenverpflegung alarmiert. Drei Angehörige des unterwiesenen Personal des LB 23 übernahmen im Löschbezirk 14 den LKW und rückten in Richtung Einsatzstelle – Halberstraße aus. Dort brannten Holzpaletten und die Einsatzdauer machte eine Verpflegung notwendig. Gegen 4.00 Uhr war der Einsatz für unsere Kräfte beendet.
In den Donnerstag-Morgenstunden wurde unser Löschbezirksführer telefonisch zur Durchführung der Einsatzstellenverpflegung alarmiert. Zügig waren weitere Helfer des Löschbezirks akquiriert und machten sich auf den Weg zum Feuerwehrgerätehaus St. Arnual. Dort bereiteten sie den Gerätewagen „Verpflegung“ für den Einsatz vor. Kurz vor Ausfahrt kam die Rückmeldung von der Einsatzstelle, dass die Einsatzmaßnahmen früher als geplant beendet werden konnten. Wir brachen unseren Einsatz ab.
Hintergrund: Wir unterstützen die Kameraden des Löschbezirk 14 St. Arnual bei der Ausübung der EInsatzstellenverpflegung, sobald sie selbst in den laufenden Einsatz eingebunden sind. Dies war heute Morgen der Fall.
Am späten Nachmittag wurden wir zur einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Sonnenberg Klinik alarmiert. Auf der Anfahrt kam über Funk die Bestätigung, dass ein reales Brandereignis vorliege. Die Haupteinsatzzentrale hat daraufhin weitere Kräfte parallel anfahren lassen.
Bei Ankunft wurden wir durch Mitarbeiter eingewiesen und zur Brandörtlichkeit im Untergeschoss geführt. Es brannte ich der hauseigenen Kapelle, angrenzende Stichflure waren mit Brandrauch gefüllt. Die brandschutztechnischen Einrichtungen erfüllten ihren Zweck und schotteten den Brand im Raum ein und verhinderten eine unkontrollierte Ausbreitung. Es bestand die Vermutung, dass sich noch Personen in Gefahr befinden würden.
Über den Innenhof starteten wir einen Innenangriff unter Atemschutz mit einem C-Rohr. Dabei wurden wir durch einen weiteren Trupp der Berufsfeuerwehr unterstützt. Vor dem Objekt machte sich ein Sicherheitstrupp bereit. Die beiden Trupps drangen ein und suchten den Brandraum und Flure nach Personen ab, parallel wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Brandrauch stellte den Einsatzleiter vor die Herausforderung, diesen gezielt aus dem Gebäude zu belüften. Mit mehreren Belüftungsgeräten konnte die betroffenen Bereiche vom Rauch befreit werden. Acht Trupps unter Atemschutz waren nötig um das Feuer zu löschen und alle Bereiche abzusuchen. In der Kapelle kam es zu einem nicht unerheblichen Sachschaden.
Seitens des Rettungsdienstes waren etliche Rettungswagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW) sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und dem Leitenden Notarzt (LNA) an die Einsatzstelle. Glücklicherweise musste niemand behandelt werden oder wurde bei dem Einsatz verletzt.
Nach rund 2,5 Stunden Einsatzdauer konnte „Feuer aus“ gemeldet und der Einsatz beendet werden. An der Einsatzstelle wurde noch die Hygienestufe durchgeführt und unser Einsatzfahrzeug aufgerüstet. Gegen 20 Uhr waren wir wieder einsatzbereit im Standort.
Wie es zu dem Brand gekommen ist, werden die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache zeigen, die Feuerwehr kann hierzu keine Auskunft geben.
Unsere Ortskenntnis aus unzähligen Einsätzen an diesem speziellen Objekt und die Einsatzerkenntnisse aus vergangenen realen Brandereignissen waren für die Durchführung der Einsatzmaßnahmen sehr hilfreich. Der Einsatz kann rückblickend als sehr professionell betrachtet werden.
Wir danken als örtlicher Löschbezirk allen beteiligten Einsatzkräften, bei der Bewältigung dieses Brandereignisses.
Am gestrigen Freitag, 03. Oktober, wurde die Feuerwehr Saarbrücken gegen 17.30 Uhr zu einem Brand initial über die Brandmeldeanlage in der SHG-Klinik auf dem Güdinger Sonnenberg alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnte ein Brand visuell bestätigt werden, weitere Notrufe gingen bei der Haupteinsatzzentrale ein. In einem der Gebäude brannte es in einem Patientenzimmer im 1.Obergeschoss in voller Ausdehnung. Das Brandereignis drohte durch den austretenden Flammenschlag, sich auf darüber liegende Geschosse auszubreiten.
Wir erreichten die Einsatzstelle gemeinsam mit dem Kameraden der Freiwillige Feuerwehr LB 14 St.Arnual. Bereits auf der Anfahrt konnten wir Höhe der Güdinger Brücke die Brandentwicklung bestätigen. Wir erhielten die Info, dass sich noch eine Person in unmittelbarer Lebensgefahr befindet.
Umgehend drangen aus beiden Löschbezirken je ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung und brandbekämpfung in das stark verrauchte Brandgeschoss ein. Sie wurden im weiteren Verlauf durch einen weiteren Trupp unter PA unterstützt. Der Angriffstrupps konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und die Person konnte parallel von Kräften der Berufsfeuerwehr gerettet werden.
Zwischenzeitlich begann eine Evakuierung aus den angegliederten Stationen, bei der wir viele Patienten über unseren Angriffsweg evakuieren konnten. Dabei mussten die Personen aufgrund ihrer körperlichen Verfassung größtenteils getragen werden. Bei zwei Personen wurde weiterhin Erste-Hilfe geleistet, bis es zur Übergabe an den Rettungsdienst kam. Die Maßnahmen wurden massiv durch Kräfte der Polizei und den Pfleger:innen unterstützt.
Mit einem Lüfter konnten wir das Treppenhaus weitestgehend rauchfrei halten.
Wir danken allen beteiligten HiOrgs, der Polizei Saarland und deren Polizeibereitschaften für die hervorragende Unterstützung.
Die Einsatzkräfte waren unmittelbar nach der Alarmierung vor Ort und leiteten die Menschenrettung und Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein. In Folge der massiven Rauchentwicklung mussten Teile der angrenzenden Station geräumt werden. Hier arbeiteten Feuerwehr und das Klinikpersonal und alle anderen Hilfsorganisationen professionell zusammen.
Davon betroffen waren rund 100 Personen, die vor Ort betreut wurden. Rund 20 Personen wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt, teilweise in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch eine Einsatzkraft wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, konnte jedoch ebenfalls vor Ort behandelt werden. Der Brand konnte gegen 18.10 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.
Nach den Löscharbeiten konnte die Rückführung der Evakuierten größtenteils hausintern erfolgen. Da Teile des Gebäudes nicht nutzbar waren, wurden die evakuierten Personen vereinzelt in andere Einrichtungen verlegt.
Vor Ort im Einsatz waren insgesamt rund 130 Kräfte der Feuerwehren aus Saarbrücken, Püttlingen und Heusweiler, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes – u. a. der Medizinischen Task Force 41, die zu diesem Zeitraum eine Übung im Raum Saarbrücken durchführte – sowie ein Großaufgebot der Polizei. Zudem wurden aufgrund der zunächst hohen Anzahl betroffener Personen bei dem Brandereignis und der mit dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken stattfindenden Großveranstaltung weitere Einheiten der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Regionalverband Saarbrücken und dem Landkreis Saarlouis nach Saarbrücken beordert. Hierzu übernahm der operative-taktische Führungsstab die Koordination.
Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Ich danke allen Einsatzkräften ganz herzlich, die heute Abend schnell, professionell und mit großem Engagement gehandelt haben. Mit ihrem Einsatz haben sie einmal mehr gezeigt, dass wir auf unsere Einsatzkräfte zählen können. Für ihre unverzichtbare Arbeit in unserer Stadt spreche ich allen Beteiligten meine Anerkennung aus.“
In Folge eines eingeschlagenen Handdruck-Feuermelders, löste heute Morgen die Brandmeldeanlage der Sonnenberg Klinik aus. Es wurde eine Nachschau durchgeführt. Es konnten keine Anzeichen für ein Feuer oder Rauchentwicklung festgestellt werden. Der Einsatz konnte schnell beendet werden.
Wir wurden gegen Mittag gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zum Wohngebiet Irgenhöhe alarmiert. Hier kam es zu einer Polizeilage wonach auch mit dem Absturz einer Person zu rechnen war. Wir bereiteten sämtliche Maßnahmen vor um dies zu verhindern.
Parallel ermittelte die Polizei sämtliche Umstände des Notrufes. Am Ende klärte sich die Lage auf, wonach keine Menschengefährdung mehr gegeben war. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben und wir rückten wieder ein.
Wir wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Sonnenberg Klinik alarmiert. Gemeinsam mit dem Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr und weiteren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Löschbezirke 14 St. Arnual und die Drehleiter aus Dudweiler machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Letztere bezogen einen Bereitstellungsraum, da durch den Rückruf der Leitstelle ein eingeschlagener Handdruckmelder mitgeteilt wurde.
Vor Ort wurde der Bereich um den Melder erkundet und ein „Blinder Alarm“ bestätigt. Keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich. Einsatzabbruch für alle Kräfte.
Vom ersten Einsatz des Tages gerade wieder zu Hause angekommen, schrillten die Funkmelder erneut und riefen uns zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder zum Hochhaus auf die Irgenhöhe. Auf Anfahrt konnte eine deutliche Rauchentwicklung in der oberen Geschossen festgestellt werden, wonach das Einsatzstichwort auf Brand 5 erhöht wurde.
Vor Ort wurden Bewohner befragt, welche jedoch zum Teil abweichende Aussagen zur Brandörtlichkeit machten. Im weiteren drangen mehrere Trupps unter Atemschutz in die oberen Geschosse vor und konnten ab dem 11.-12. Stockwerk eine Verrauchung und offenes Feuer im Treppenraum feststellen. Etliche Personen machten sich bemerkbar, flüchteten auf die Balkone um sich vor dem Rauch in Sicherheit zu bringen.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich als schwierig, da die baulichen Wasserentnahmestellen, welche für die Feuerwehr bei mehrgeschossigen Gebäuden vorgehalten werden müssen, beschädigt waren. Erst eine lange Wegstrecke über die Flure aus dem Nachbartreppenhaus, brachte das notwendige Löschwasser zu den vorgehenden Trupp. Das Feuer war rasch gelöscht.
Mehrere Personen wurden von den Einsatzkräften entweder auf der Etage in sicheren Bereichen betreut oder aus dem Gebäude geführt und dem Rettungsdienst zur Sichtung vorgestellt. Glücklicherweise musste niemand behandelt werden.
Schwieriger gestaltete sich die maschinelle Belüftung der verruchten Geschosse und Wohnungen. Hierfür musste etliche überprüft werden. Mit zwei Akku-Lüftern und einem weiteren Lüftern vor dem Gebäude, konnte nach länger Maßnahme der Brandrauch entfernt werden. Nach rund 2,5 Stunden Einsatzdauer konnte dieser beendet werden.
Die EInsatzstellle wurde der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben.
Mehrere Notrufteilnehmer meldeten der Leitstelle eine starke schwarze Rauchsäule im Industriegebiet „Kirchwies“. Bereits auf der Anfahrt unsere HLF 23/46-1 konnte der Fahrzeugführer dies bestätigen. Bei Ankunft brannte Dämmstoffe und Baumaterialien an einer Fassade, eines sich im Bau befindlichen Wohnkomplexes.
Es wurden umgehend zwei C-Rohre durch zwei Trupps unter Atemschutz vorgenommen und eine gezielte Brandbekämpfung eingeleitet- Ein weiterer Trupp der FW1 verschaffte sich einen Zugang in den Rohbau und nahm ein weiteres Rohr vor und durchsuchte es nach Personen. Die Wasserversorgung konnte über einen Unterflurhydranten sichergestellt werden. Über die Drehleiter wurde die Fassade und das Dach nach einer möglichen verdeckten Brandausbreitung überprüft.
Die Löschmaßnahmen zeigten schnell ihre Wirkung, sodass die Flammen eingedämmt und das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Das Gebäude wurde maschinell belüftet. Für die Nachlöscharbeiten wurden die Brandstelle mit Mittelschaum abgedeckt um auch die letzten Glutnester zu löschen. Kurz danahc konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden.
Durch die Kameraden des Löschbezirk 18 Dudweiler wurde mir deren GW-Logistik, dass Einsatzstellenhygiene Stufe 2 an die EST gebracht und umgesetzt. Insgesamt mussten vier Trupps unter Atemschutz , etliches Schlauchmaterial und Atemschutztechnik abtransportiert werden. Verletzt wurde bei dem EInsatz niemand. An dem Gebäude entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Wir rückten von der Einsatzstellen ab und begannen mit dem wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.
Ausgelöst hatte eine Meldergruppe im Hauptgebäude, durch unachtsamen Umgang mit einem Deospray. Wir führten einer Erkundung durch und bestätigten den „Fehlalarm“.