In den Donnerstag-Morgenstunden wurde unser Löschbezirksführer telefonisch zur Durchführung der Einsatzstellenverpflegung alarmiert. Zügig waren weitere Helfer des Löschbezirks akquiriert und machten sich auf den Weg zum Feuerwehrgerätehaus St. Arnual. Dort bereiteten sie den Gerätewagen „Verpflegung“ für den Einsatz vor. Kurz vor Ausfahrt kam die Rückmeldung von der Einsatzstelle, dass die Einsatzmaßnahmen früher als geplant beendet werden konnten. Wir brachen unseren Einsatz ab.
Hintergrund: Wir unterstützen die Kameraden des Löschbezirk 14 St. Arnual bei der Ausübung der EInsatzstellenverpflegung, sobald sie selbst in den laufenden Einsatz eingebunden sind. Dies war heute Morgen der Fall.
Heute wurden wir erneut zu einem gemeldeten Flächenbrand nach Brebach alarmiert. Die Anrufer berichteten von einer brennenden Fläche in einem zugewucherten Bereich hinter einem LKW-Parkplatz.
Bei unserem Eintreffen stellte sich heraus, dass ein etwa 3 x 3 Meter großer Haufen aus Unrat und Vegetation in Brand geraten war. Mithilfe eines C-Rohrs konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und zügig gelöscht werden.
or Ort wiesen uns die Mitteiler auf eine weitere mögliche Brandstelle in etwa 200 Metern Entfernung hin. Dieser Hinweis wurde umgehend überprüft. Tatsächlich wurde eine zweite Brandstelle festgestellt, die jedoch bereits von selbst erloschen war. Ein Eingreifen der Feuerwehr war hier nicht erforderlich.
In den Abendstunden, meldeten Anrufer einen brennenden Haufen Unrat auf dem Güdinger Schulgelände. Das sich der Haufen an einer größeren Hecke brannte und eigene Löschversuche gescheitert waren, bestand die Gefahr einer möglichen Ausbreitung auf die Hecken und das Schienennetz der Bahn.
Bei unserer Ankunft wurden wir eingewiesen und fanden einen 2 x 2 Meter großen Haufen brennend vor. Mit einem C-Rohr wurden die Flammen rasch niedergeschlagen und das Feuer gelöscht. Nach wenigen Minuten waren auch die Glutnester abgelöscht. Einsatzende.
Am Samstagnachmittag wurden wir zu einem Vegetationsbrand auf das Gelände der ehemaligen Halberger Hütte (Verladehafen) am Saarufer alarmiert. Der Anrufer war ortsunkundig und lotste uns zunächst zur B51 unter der Autobahnbrücke, wo er uns einwies.
Aufgrund der zunächst unklaren Einsatzörtlichkeit gingen die Fahrzeugführer gemeinsam mit zwei Trupps, ausgerüstet mit Löschrucksäcken, zur Erkundung vor. Nach etwa 300 Metern Fußmarsch wurde eine brennende Grasfläche mit Unterholz festgestellt.
Zur Einleitung weiterer Löschmaßnahmen wurden die Einsatzfahrzeuge über ein angrenzendes Betriebsgelände zur Einsatzstelle geführt. Bis zu deren Eintreffen nahmen die beiden Trupps bereits erste Löschmaßnahmen mit den Löschrucksäcken vor und verhinderten so eine weitere Ausbreitung des Feuers. Kurz darauf wurde die bereits abgebrannte Fläche von etwa 50 x 10 Metern mit zwei C-Rohren großzügig bewässert. Abschließend erfolgte eine Kontrolle der Brandstelle mithilfe der Wärmebildkamera.
Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge konnte der Einsatz beendet werden.
Wir wurden durch eine Rettungswagenbesatzung angefordert, um bei einem anstehenden Transport eines Patienten diese zu unterstützen. Die Person befand sich in ihrer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Aufgrund der örtlichen Begebenheiten und eines bevorstehenden schonenden Transportes, wurde die Drehleiter nachalarmiert. Mit diese konnte der Patient schonend aus seiner Wohnung, mit der Drehleiter über den Balkon gerettet werden.
Nachdem die Übergabe zum Rettungsdienst stattgefunden hat, wurde der Einsatz beendet,
Die Leitstelle alarmierte uns zu einer Türöffnung ins Hochhaus auf der Irgenhöhe. Vor Ort meldete der Hausmeister Wasseraustritt aus einer verschlossenen Wohnung. Der Zutritt konnte nach kurzer Erkundung, mit Hilfe von speziellem Werkzeug geschaffen werden. Beim gemeinsamen Betreten der Wohnung mit der Polizei, konnte ein defektes Heizungsventil festgestellt werden. Weiterhin hatte sich das austretende Wasser bereits auf dem Geschoss, sowie ein Geschoss darunter verteilt.
Es wurde versucht, den Wasseraustritt zu stoppen, was nur bedingt gelang. Parallel wurde der Wassersauger eingesetzt, um weiteren Schaden zu vermeiden. Zusätzlich wurde die zuständige Wartungsfirma der Heizung informiert. Nach rund 1,5 h Einsatz konnten wir wieder einrücken. Die Wohnung wurde verschlossen und die Einsatzstelle an Hausmeister und Polizei übergeben.
Gegen 22.30 Uhr wurden wir mit dem Stichwort „B3 Brand einer Gartenlaube“ alarmiert. Aufgrund einer falschen Angabe zur Brandörtlichkeit („Rosengarten“) verzögerte sich die Anfahrt, die sich insofern änderte, dass die brennende Gartenlaube in der Schrebergartenanlage am Saarleinpfad in Richtung Frankreich liegt. Vom Rosengarten aus, hat man einen guten Blick.
Vor Ort stand eine 4 x 4 Meter große Gartenlaube in Vollbrand und war größtenteils bereits niedergebrannt. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit dem ersten Rohr zur Brandbekämpfung vor. Die Einsatzstelle wurde großflächig ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde über die beiden Fahrzeugtanks unserer Hilfeleistungslöschfahrzeug sichergestellt. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnten wir bei den Nachlöscharbeiten Glutnester aufdecken und im weiteren Verlauf mit Schaum abgelöscht.
Nach rund einer Stunde Einsatz konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Für den eingesetzten Trupp unter Atemschutz wurde noch die Einsatzstellenhygiene durchgeführt. Danach ging es zurück in den Standort. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
Am Sonntagmittag wurden wir von einer Rettungswagenbesatzung zu einer Notfalltüröffnung gerufen. Der Kontakt zur Patientin bestand zwar, jedoch war die Zugangstür verschlossen. Auch die Nachbarschaft welche über einen Zweitschlüssel verfügt, war zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht zu Hause. Wir konnten die Tür mit speziellem Werkzeug zerstörungsfrei öffnen und dem Rettungsdienst den Zugang ermöglichen. Die Patientin wurde entsprechend versorgt, wir übergaben die EInsatzstellle der Polizei. Einsatzende.
Heute Morgen wurden wir zur einem entgleisten Saarbahnzug im Bahnhof Brebach alarmiert. Das Drehgestell eines Wagens ist beim rangieren / der Überfahrt einer Weiche, aus dem Gleiskörper gesprungen. Verletzt wurde dabei niemand.
Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Feuerwehr Saarbrücken bei solchen Szenarien den Verkehrsbetrieb der Saarbahn GmbH beim Wiedereingleisen. Solche Einsatzlagen wurden im Vorfeld bereits trainiert, sodass die Maßnahmen Hand in Hand mit der Berufsfeuerwehr vorgetragen werden konnten. Hierzu kamen hydraulische Hebegeräte zum Einsatz.
Nach circa 1,5 Stunden konnte das Drehgestell wieder ins Gleis eingesetzt werden.