Am Samstagmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Simbachstraße, ins Wohngebiet „Güdingen-Unner“ gerufen. Vor Ort ist ein PKW durch das geschlossene Metalltor sowie einer gemauerten Grundstückseinfriedung gefahren und wurde da erheblich beschädigt. Eine Person wurde dabei in seinem Fahrzeug verletzt und augenscheinlich eingeschlossen.
Bei unserer Ankunft war der Fahrer bereits durch Ersthelfer ( zwei Kameraden des LB23 beteiligt ) befreit worden und durch den ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffenen Rettungsdienst erstversorgt. Da sich der PKW in einer abschüssigen Einfaht befand wurde er gegen wegrollen gesichert. Der Brandschutz wurde hergestellt und das Batteriemanagement wurde eingeleitet. Hierfür griffen wir auf den Akku-Spreizer der Kollegen zurück, da der Einsatz unseres Schlauchgebundenen Systems zu aufwendig gewesen wäre. Auslaufende Betriebsmittel wurden noch gebunden. Danach waren die Maßnahmen beendet.
Der Fahrer des PKW kam mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Hunde die ebenfalls im Fahrzeug waren, wurden von Passanten und eintreffenden Angehörigen betreut. DIe Polizei kümmerte sich um die Unfallaufnahme. Weitere Personen waren glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Es entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden.
Bei Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Täuschungsalarm, während Wartungsarbeiten handelte. Die Umstände wurden einmal gegengeprüft und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Einsatzende.
Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, einer angegliederten Klinikbereich der Sonnenberg Klinik. Bei der Erkundung wurde einer leichte Rauchentwicklung im Lüftungsbereich festgestellt. Parallel dazu liefen maschinelle Belüftungsmaßnahmen an. Nach rund 30-minütiger Belüftung ging auch die Brandmeldeanlage in Ruhe. Die Ursache wurde weitreichend erkundet, jedoch konnte keine aktive Quelle gefunden werden. Die Einsatzstelle wurde dem Betreiber übergeben. Einsatzende.
In den Abendstunden wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert. Vor Ort musste ein Patient aus seiner Dachgeschosswohnung zum Rettungswagen transportiert werden. Mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und ausreichend Einsatzkräfte konnte der Transport sicher gestaltet werden. Einsatzende.
An der Einsatzstelle musste der Rettungsdienst beim Transport eines Patienten aus deren Wohnbereich unterstützt werden. Mit einem Rettungstuch und ausreichend Einsatzkräfte konnte dieser schonend über das Treppenhaus zum Rettungswagen verbracht werden. Einsatzende.
Am Montagmittag, 22. Juni 2026, wurden die Feuerwehr Saarbrücken und die Feuerwehr St. Ingbert zu einem Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn A6 alarmiert.
In Fahrtrichtung Saarbrücken war kurz hinter der Grumbachtalbrücke ein Lastwagen (7,5 t) in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Die Flammen griffen zudem auf die angrenzende Vegetation über.
Da sich die Anfahrt der Kräfte aus St. Ingbert aufgrund der Baustellensituation verzögerte, leitete die Feuerwehr Saarbrücken umgehend erste Löschmaßnahmen von der Gegenfahrbahn aus ein. Mehrere Trupps gingen mit Strahlrohren, teilweise unter schwerem Atemschutz, gegen die Flammen vor.
Für die Dauer des Einsatzes sperrte die Polizei die Autobahn in beide Fahrtrichtungen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr St. Ingbert wurde die Brandbekämpfung gemeinsam fortgesetzt und die abschließenden Maßnahmen an der Einsatzstelle durchgeführt. Anschließend konnte die Fahrtrichtung Mannheim wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Saarbrücken mit 22 Kräften und sechs Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr sowie dem Löschbezirk 23 Güdingen, die Feuerwehr St. Ingbert und die Polizei.
Über Notruf wurde auf einem Tankstellengelände in der Großblittersdorfer Straße ein defekt Fahrzeug-Kraftstofftank mitgeteilt. Bei Ankunft konnte ein deutlicher Austritt von Kraftstoff unter dem PKW, der an einer Zapfsäule stand“ festgestellt werden.
Neben dem obligatorischen Brandschutz wurden umgehend Auffangwannen untergestellt und versucht den Kraftstoff aufzufangen, Im Weiteren Verlauf wurde versucht mit Hilfe der pneumatischen Umfüllpumpe des HLF´s, den Tank anzupumpen. Leider missglückte der Versuch. Letztlich entschied man sich das Eintreffen des Abschleppers abzuwarten und die Einsatzstelle hinreichend abzusichern.
Nachdem der PKW durch einen Abschleppunternehmen aufgeladen war, konnten wir den Einsatz beenden.
Am frühen Sonntagmorgen wurden wir zu einem umgestürzten Baum auf den Saarleinpfad gerufen. Jogger und Fahrradtouristen meldeten der Leitstelle das Hindernis. Tatsächlich lag ein circa 12 Meter langer Baum quer über den Leinpfad und blockierte diesen. Mit der Motorkettensäge konnte der Baum zerkleinert und das Hindernis beseitigt werden.
Für die Dauer der Sägearbeiten wurde der Leinpfad gesperrt Danach konnte dieser wieder uneingeschränkt und gefahrlos benutzt werden.
Gemäß Einsatzvorplanung besetzten wir den Gerätewagen Küche des Löschbezirk 14 St. Arnual mit einer Bessatzung von 1/2 Kameraden und verlegten damit an die Einsatzstelle „Brand 5 – Steinstraße“. Dort bauten die Kameraden einen Verpflegungspunkt auf und versorgten die Einsatzkräfte mit Getränken und kleinen Snacks.
Aufgrund eines größeren Einsatz in der Saarbrücker Innenstadt wurden wir auf Bereitschaft in unser Feuerwehrgerätehaus alarmiert. Im Verlauf der Bereitschaft kam es noch zur Besetzung des Gerätewagens Küche , um die Einsatzkräfte vor Ort zu verpflegen.
Bild von der Einsatzstelle in Malstatt
Während der Bereitschaft kam es zu keinen weiteren Einsatzlagen bei denen wir haben müssen eingreifen.