Auf der B51 in Fahrtrichtung Brebach verunfallte in Höhe der Ausfahrt Güdinger Brücke ein Motorradfahrer. Durch den stockenden Verkehr kollidierte das Motorrad mit dem vorausfahrenden PKW. Durch den Unfall wurde der Motorradfahrer leichtverletzt und Betriebsstoffe liefen aus. Bei unserer Ankunft war ein Rettungswagen vor Ort und behandelte der Motorradfahrer. Die Polizei sicherte die Unfallstelle.
Wir streuten mit Bindemittel die Betriebsmittelspur ab und nahmen das verunreinigte Material auf. Während den Maßnahmen war die Auffahrt zur B51 sowie die Fahrtrichtung Brebach voll gesperrt. Wir übergaben die EInsatzstellle an die Polizei und rückten kurz danach wieder ein.
Wir wurden zu einer Wohnungsöffnung alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass hinter der verschlossenen Wohnungstür im 3. OG des Hochhaus eindeutig Fließgeräusche von Wasser zu hören und bereits welches unter der Tür herauslief. Aufgrund dieser Erkenntnis, wurde die Tür durch uns mit dem Türöffnungswerkzeug geöffnet.
Ein Person war in der Wohnung nicht anzutreffen, dafür aber ein abgerissener Wasseranschluss, aus dem unkontrolliert Wasser abströmte und die Wohnung circa 2-3 cm überflutete. Auch die Wohnung darunter wurde von dem Wasser beaufschlagt. Mittels Wassersauger wurde begonnen den Wasserschaden zu beseitigten, parallel dazu wurde die Wasserzufuhr abgestellt und die Elektroversorgung abgestellt um weitere Schäden zu vermeiden. Nach Eintreffen einer beauftragten Fachfirma und den Stadtwerken „Elektro“ konnte die EInsatzstellle im Beisein der Polizei übergeben werden.
In den frühen Morgenstunden wurden wir zu einem Notfalltüröffnung alarmiert. Es wurde eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür vermutet.Mit uns traf der ambulante Pflegedienst an der Einsatzstelle ein, der glücklicherweise über einen Schlüssel verfügte. Die Person wohlauf vorgefunden werden. Einsatzende.
Aufgrund von räumlichen Begebenheiten (Engstellen) in einem Wohnhaus, während einer laufenden Reanimation, wurden wir zur Tragehilfe durch den Rettungsdienst angefordert. Die betroffene Person musste aus der Hochparterre-Wohnung des Gebäudes zum Rettungswagen verbracht werden. Hierfür wurde über das Fenster zur Straße hin, mit eine tragbaren Leiter (Steckleiter) eine sogenannte schiefe Ebene hergestellt und die Person in einer Korbtrage darüber abgelassen. Kurz darauf konnte die Person unter Notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert werden.
Bereits kurz vor unserer Alarmierung wurde eine unserer Einsatzkräfte über die „SAAR-RETTER-APP“ zu diesem medizinischen Notfall, zur Unterstützung einer schnell beginnenden Herz-Lungen Wiederbelebung alarmiert. Wenn Sie weitere Informationen bezüglich diesem etablierten und erweiterten Helfersystems erfahren möchten, schauen Sie bitte unter diesem Link: www.saarretter.de
Aus einer Dachgeschosswohnung lief Wasser durch die Decke in eine darunter liegende Wohnung. Die bis dato verschlossene Dachgeschosswohnung wurde nach Eintreffen der Polizei durch uns geöffnet und gemeinsam betreten. Zuvor wurde die Hauptwasserzufuhr abgestellt. Es handelte sich um eine defekte Wasserleitung. Ein weiterer Wasserschaden konnte gestoppt werden. Weitere Maßnahmen waren durch uns nicht erforderlich. Die EInsatzstellle wurde der Polizei übergeben.
Beim Abrücken von der Einsatzstelle „BMA Sonnenberg Klinik“ kam über die Leitstelle die Mitteilung, dass über Notruf ein abgestürzter Hund im Bereich der Tiefental-Klinik mitgeteilt wurde. Neben uns wurden noch der C-Dienst und ein HLF der Berufsfeuerwehr in diesen Bereich entsendet.
Vor Ort konnten die Mitteiler die zugleich die Herrchen des Hundes waren angetroffen werden, die uns dann in die Lage eingewiesen hatten. Die Absturzstelle befand sich circa 1,5 km im Waldgebiet. Der Hund hatte sich beim Gassi gehen losgerissen und ist dabei einen Hang abgerutscht.
Mehrere Trupps, unter anderem auch Teile der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr, machten sich mit Equipment auf den Weg. Nach einem rund 20-minütigen Anmarsch zur Unglücksstelle, konnte der Hund circa 8 Meter unterhalb eines befestigten Waldweg vorgefunden werden. Augenscheinlich hat er keine Verletzungen erlitten, sodass wir uns uns auf die sichere Rettung des Hundes einleiten konnten. Mittlerweile wurde es dunkel und die Absturzstelle musste mit mobilen Beleuchtungsgeräte ausgeleuchtet werden.
Zwei Einsatzkräfte konnten zu dem Hund herabsteigen. Es wurde versucht den Hund in der mitgeführten Schleifkorbtage, eine spezielle Trage zur Rettung imn unwegsamen Gelände, zu bewegen. Leider war „Kaeley“ sind sonders begeistert darüber. Nach mehrmaligen Versuchen wurde den Hund durch eine Einsatzkraft gepackt worden und beide an einer Leine gesichert den Hang hinaufgeführt werden.Oben angekommen konnte der Hund seinen glücklichen Herrchen, zwar etwas aufgeregt, aber unverletzt übergeben werden.
In der Zwischenzeit haben die wartenden Einsatzfahrzeuge vom Parklatz der Tiefental-Klinik auf den Sonnenberg verlegt, da hier der kürzere Weg aus dem mittlerweile in Dunkelheit versunkenden Wald bestand. Es wurden die Einsatzmittel noch gereinigt , danach war der Einsatz für alle beendet.
Ende gut, dem Hund geht´s gut, niemand wurde verletzt.
Heute Morgen wurden wir auf die BAB 6 in Richtung Mannheim, Höhe der Bischmisheimer Talbrücke zu einem Verkehrsunfall gerufen. Bei einer Kollision zwischen einem PKW (E-Fahrzeug) und einem LKW (Muldenabsetzkipper) sollten Betriebsstoffe bzw. Kraftstoff austreten.
An der Einsatzstelle sicherten wir zuerst den Verkehrsraum gemeinsam mit der Polizei gegen den Verkehr ab. Bei der Erkundung wurde keine Leckage am Kraftstofftank des LKW´s festgestellt. Wir sicherten den Brandschutz und schalteten die Fahrzeug Stromlos. Bis zum Eintreffen der Abschleppdienste unterstützten wir die Polizei bei der Absicherung. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Nachdem die Unfallstelle geräumt war, rückten wir wieder ein.
Da es von Sonntag auf Montag ein Wetterwarnung vor Glatteis, durch den Deutscher Wetterdienst festgestellt wurde, kam es zu einer angeordneten Einsatzbereitschaft im Feuerwehrgerätehaus Güdingen. In weiteren vier Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr wurden gleiche Maßnahmen getroffen.
Hintergrund war in erster Linie, dass unsere Einsatzkräfte bei einem Alarm selbst nicht in Gefahr geraten, wenn Sie auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus bei Glatteis sind. Somit wäre im Fall eines Falles der Einsatzbetrieb flächendeckend unter gewohnten Rahmenbedingungen gewährleistet gewesen.
Glücklicherweise kam es nicht so, wie es ursprünglich gemeldet war. Vielen Dank 👍an unsere Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.
Es wurde ein Wasserschaden im 13. Obergeschoss des Hochhauses auf der Irgenhöhe gemeldet. Wir verschafften uns den Zugang um vor das Objekt zu fahren und konnten bei einer parallelen Erkundung ein im Estrich geborstene Heizungsleitung feststellen. Während wir uns den Zugang zum Heizungsraum verschafften, versuchten andere die Leckage mit Mitteln der Feuerwehr zu schliessen. Dies gelang uns einigermaßen. Mit dem Wassersauger wurde bereits ausgetretenes Wasser aufgenommen und der Schaden reduziert. Mit Eintreffen einer angeforderten Fachfirma wurde dieser die Einsatzstelle übergeben. Einsatzende.
IN den Abendstunden des 1. Weihnachtsfeiertages wurden wir zu einer Tierrettung alarmiert. Laut Mitteilung saß eine Katze seit mehreren Stunden in einem Baum fest, wonach sich die Eigentümer der Katze Gedanken machten. Eine Erkundung vor Ort ergab, dass aufgrund der räumlichen Situation mit den mitgeführten Mitteln kein sicheres Herankommen an die Katze möglich war. Zudem befand sich das Grundstück auf französischer Seite. Die Halter der Katze wurden über den Sachverhalt aufgeklärt und um Geduld mit der Katze gebeten. Zudem war die Dunkelheit an der Stelle eine erhebliche Gefährdung für die Einsatzkräfte.
„Grundsätzlich kommen Katzen auch wieder von alleine aus den Bäumen wieder unversehrt zurück “ Sollte sich jedoch der Sachverhalt sich nicht ändern, dann muss man sich nochmal verständigen.