Wir wurden durch die Polizei zu einer Türöffnung angefordert, da sich hinter einer verschlossenen Wohnungstür unkontrolliert Wasser austrat und bereits in der Wohnung darunter zu Schäden führte. MIt speziellem Werkzeug konnten wir den Zugang zur Wohnung zügig herstellen. Bei der Erkundung wurde ein defekter Durchlauferhitzer festgestellt, der zudem Spuren eines Brandes aufzeigte, welche vermutlich durch den Wasseraustritt erloschen war.
Mit dem Wassersauger wurden noch geringe Mengen der Wasserlache entfernt, die Wohnung stromlos geschaltet und die Einsatzstellle an die Polizei übergeben.
Aufgrund einer Einstufung eines heranziehenden Unwetter der Stufe 3 durch den Deutschen-Wetterdienst wurden alle Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Saarbrücken vorsorglich auf Bereitschaft alarmiert. Das TEL-Ost Personal nahm den Betrieb auf. Die Unwetterzelle zog anders als den Tag zuvor am Bezirk Halberg ohne Schäden vorbei, sodass wir keine Einsätze disponieren mussten.
Am gestrigen Donnerstag kam zu einer ausgeprägten Gewitterzelle über Güdingen und weiteren Stadtteile von Saarbrücken. Im Bezirk Halberg war das Unwetterereignis besonders in Erscheinung getreten, sodass es ab circa 17.30 Uhr, zu einer Häufung von Notrufen kam. In den meisten Fällen waren Bäume umgestürzt, Straßen und Keller, sowie tiefliegende Wohnräume überflutet. Es wurden auch Dächer teilweise abgedeckt, da es neben Regen- und Hagelschauer auch zu orkanartigen Windböen kam.
In Güdingen mussten unsere Kräfte zu 18 Einsatzstellen ausrücken. Hierbei kamen Motorkettensägen, Tauchpumpen und Wassersauger zum Einsatz. Oftmals haben sich die Güdinger Bürger aber auch gegenseitig geholfen und bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitestgehend die Wasserschäden beseitigt. So war es uns auch möglich, immer wieder rasch für Folgeeinsätze zur Verfügung zu stehen. Dennoch war das Einsatzaufkommen so hoch, dass andere Löschbezirk etliche Einsatzstellen in Güdingen abarbeiten mussten.
Alle eingesetzten Gerätschaften wurden gereinigt und die Fahrzeuge einsatzbereit aufgerüstet. Danach gab es für alle noch eine Stärkung. Gegen 22 Uhr war unsere Einsatz beendet.
Im Rahmen unserer Sonderaufgabe, bei der Unterstützung des Löschbezirk 14 St. Arnual bei der Einsatzstellenverpflegung, wurden wir heute Mittag zur dieser alarmiert. Während eines laufenden Kellerbrandereignisses mussten die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und kleinen Snacks versorgt werden. Hierzu waren drei Güdinger Kräfte mit dem GW-Küche zur Einsatzstelle ausgerückt.
Die Leitstelle alarmierte uns zu einer Türöffnung, nachdem ein Patient in seinem Wohnbereich gestürzt war und sich in der Situation nicht mehr alleine weiterhelfen konnte. Wir bereiteten eine gewaltsame Türöffnung vor, während parallel nach zerstörungsfreien Optionen erkundet wurde. Schließlich konnte auf Nachfrage in der Nachbarschaft ein Zweitschlüssel gefunden werden, sodass der Rettungsdienst schadenfrei zur Patienten gelangte. Dieser wiurde versorgt. WIr konnten den Einsatz beenden.
An einem Pritschenwagen, der mit einem Wassertank zur Vegetationsbewässerung beladen war, kam es zu einem technischen Defekt. In der Folge traten circa fünf Liter Hydrauliköl aus und verteilten sich unter dem Fahrzeug. Unsere Maßnahmen beschränkten sich auf das Abstreuen der kontaminierten Fläche mit Bindemittel. Danach war der Einsatz beendet.
Im Auffahrtsbereich zur BAB 6 an der Anschlussstelle Fechingen kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Bei unserer Ankunft waren alle Beteiligten ausserhalb der Fahrzeuge. Wir leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten gegen den fließenden Verkehr ab. im Verlauf der Erkundungsmaßnahmen meldete sich ein Unfallbeteiligter und klagte über Schmerzen. Einsatzkräfte kümmerten sich um die Person und wir forderten noch einen Rettungswagen nach. Dieser übernahm die weitere Behandlung. Weitere Maßnahmen waren von der Feuerwehr nicht zu treffen. Einsatzende.
Am Samstagmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Simbachstraße, ins Wohngebiet „Güdingen-Unner“ gerufen. Vor Ort ist ein PKW durch das geschlossene Metalltor sowie einer gemauerten Grundstückseinfriedung gefahren und wurde da erheblich beschädigt. Eine Person wurde dabei in seinem Fahrzeug verletzt und augenscheinlich eingeschlossen.
Bei unserer Ankunft war der Fahrer bereits durch Ersthelfer ( zwei Kameraden des LB23 beteiligt ) befreit worden und durch den ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffenen Rettungsdienst erstversorgt. Da sich der PKW in einer abschüssigen Einfaht befand wurde er gegen wegrollen gesichert. Der Brandschutz wurde hergestellt und das Batteriemanagement wurde eingeleitet. Hierfür griffen wir auf den Akku-Spreizer der Kollegen zurück, da der Einsatz unseres Schlauchgebundenen Systems zu aufwendig gewesen wäre. Auslaufende Betriebsmittel wurden noch gebunden. Danach waren die Maßnahmen beendet.
Der Fahrer des PKW kam mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Hunde die ebenfalls im Fahrzeug waren, wurden von Passanten und eintreffenden Angehörigen betreut. DIe Polizei kümmerte sich um die Unfallaufnahme. Weitere Personen waren glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Es entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden.
In den Abendstunden wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert. Vor Ort musste ein Patient aus seiner Dachgeschosswohnung zum Rettungswagen transportiert werden. Mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und ausreichend Einsatzkräfte konnte der Transport sicher gestaltet werden. Einsatzende.
An der Einsatzstelle musste der Rettungsdienst beim Transport eines Patienten aus deren Wohnbereich unterstützt werden. Mit einem Rettungstuch und ausreichend Einsatzkräfte konnte dieser schonend über das Treppenhaus zum Rettungswagen verbracht werden. Einsatzende.