Im Rahmen unserer Sonderaufgabe, bei der Unterstützung des Löschbezirk 14 St. Arnual bei der Einsatzstellenverpflegung, wurden wir heute Mittag zur dieser alarmiert. Während eines laufenden Kellerbrandereignisses mussten die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und kleinen Snacks versorgt werden. Hierzu waren drei Güdinger Kräfte mit dem GW-Küche zur Einsatzstelle ausgerückt.
Die Leitstelle alarmierte uns zu einer Türöffnung, nachdem ein Patient in seinem Wohnbereich gestürzt war und sich in der Situation nicht mehr alleine weiterhelfen konnte. Wir bereiteten eine gewaltsame Türöffnung vor, während parallel nach zerstörungsfreien Optionen erkundet wurde. Schließlich konnte auf Nachfrage in der Nachbarschaft ein Zweitschlüssel gefunden werden, sodass der Rettungsdienst schadenfrei zur Patienten gelangte. Dieser wiurde versorgt. WIr konnten den Einsatz beenden.
An einem Pritschenwagen, der mit einem Wassertank zur Vegetationsbewässerung beladen war, kam es zu einem technischen Defekt. In der Folge traten circa fünf Liter Hydrauliköl aus und verteilten sich unter dem Fahrzeug. Unsere Maßnahmen beschränkten sich auf das Abstreuen der kontaminierten Fläche mit Bindemittel. Danach war der Einsatz beendet.
Im Auffahrtsbereich zur BAB 6 an der Anschlussstelle Fechingen kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Bei unserer Ankunft waren alle Beteiligten ausserhalb der Fahrzeuge. Wir leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten gegen den fließenden Verkehr ab. im Verlauf der Erkundungsmaßnahmen meldete sich ein Unfallbeteiligter und klagte über Schmerzen. Einsatzkräfte kümmerten sich um die Person und wir forderten noch einen Rettungswagen nach. Dieser übernahm die weitere Behandlung. Weitere Maßnahmen waren von der Feuerwehr nicht zu treffen. Einsatzende.
Am Samstagmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Simbachstraße, ins Wohngebiet „Güdingen-Unner“ gerufen. Vor Ort ist ein PKW durch das geschlossene Metalltor sowie einer gemauerten Grundstückseinfriedung gefahren und wurde da erheblich beschädigt. Eine Person wurde dabei in seinem Fahrzeug verletzt und augenscheinlich eingeschlossen.
Bei unserer Ankunft war der Fahrer bereits durch Ersthelfer ( zwei Kameraden des LB23 beteiligt ) befreit worden und durch den ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffenen Rettungsdienst erstversorgt. Da sich der PKW in einer abschüssigen Einfaht befand wurde er gegen wegrollen gesichert. Der Brandschutz wurde hergestellt und das Batteriemanagement wurde eingeleitet. Hierfür griffen wir auf den Akku-Spreizer der Kollegen zurück, da der Einsatz unseres Schlauchgebundenen Systems zu aufwendig gewesen wäre. Auslaufende Betriebsmittel wurden noch gebunden. Danach waren die Maßnahmen beendet.
Der Fahrer des PKW kam mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Hunde die ebenfalls im Fahrzeug waren, wurden von Passanten und eintreffenden Angehörigen betreut. DIe Polizei kümmerte sich um die Unfallaufnahme. Weitere Personen waren glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Es entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden.
In den Abendstunden wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert. Vor Ort musste ein Patient aus seiner Dachgeschosswohnung zum Rettungswagen transportiert werden. Mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und ausreichend Einsatzkräfte konnte der Transport sicher gestaltet werden. Einsatzende.
An der Einsatzstelle musste der Rettungsdienst beim Transport eines Patienten aus deren Wohnbereich unterstützt werden. Mit einem Rettungstuch und ausreichend Einsatzkräfte konnte dieser schonend über das Treppenhaus zum Rettungswagen verbracht werden. Einsatzende.
Über Notruf wurde auf einem Tankstellengelände in der Großblittersdorfer Straße ein defekt Fahrzeug-Kraftstofftank mitgeteilt. Bei Ankunft konnte ein deutlicher Austritt von Kraftstoff unter dem PKW, der an einer Zapfsäule stand“ festgestellt werden.
Neben dem obligatorischen Brandschutz wurden umgehend Auffangwannen untergestellt und versucht den Kraftstoff aufzufangen, Im Weiteren Verlauf wurde versucht mit Hilfe der pneumatischen Umfüllpumpe des HLF´s, den Tank anzupumpen. Leider missglückte der Versuch. Letztlich entschied man sich das Eintreffen des Abschleppers abzuwarten und die Einsatzstelle hinreichend abzusichern.
Nachdem der PKW durch einen Abschleppunternehmen aufgeladen war, konnten wir den Einsatz beenden.
Am frühen Sonntagmorgen wurden wir zu einem umgestürzten Baum auf den Saarleinpfad gerufen. Jogger und Fahrradtouristen meldeten der Leitstelle das Hindernis. Tatsächlich lag ein circa 12 Meter langer Baum quer über den Leinpfad und blockierte diesen. Mit der Motorkettensäge konnte der Baum zerkleinert und das Hindernis beseitigt werden.
Für die Dauer der Sägearbeiten wurde der Leinpfad gesperrt Danach konnte dieser wieder uneingeschränkt und gefahrlos benutzt werden.
Am heutigen Freitagmorgen wurden wir gegen 10:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 6 in Höhe der Fechinger Talbrücke alarmiert. Lau t erster Meldung soll ein LKW die Mittelschutzplanke durchbrochen haben und auf die Seite gekippt sein.
Bei Ankunft stellte sich die Lage wie folgt dar. Ein LKW mit einem mit Schutt beladenen Kippsattelauflieger lag seitlich, in sich verwunden auf der Mittelschutzplanke. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und wurde durch den Rettungsdienst gesichtet. Weitere Verkehrsteilnehmer waren am Unfall geschehen glücklicherweise nicht beteiligt. Das Lagegut (Bauschutt) lag in Fahrtrichtung Saarbrücken über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt. Ein Fahrzeugtank lief komplett leer, der andere blieb in Takt.
Der Verkehr kam in beide Fahrtrichtungen zu stehen und wurde durch die Polizei und Autobahnmeisterei voll gesperrt. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr St. Ingbert wurde ein Fahrstreifen in Richtung Saarbrücken vom Bauschutt befreit, um ein Abrücken der Rettungsfahrzeuge zu ermöglichen. Nachdem sich die Lage übersichtlicher gestaltete, wurde der anfänglich hohe Einsatzkräfteansatz der Feuerwehr reduziert. BIs auf die Kräfte aus Güdingen und der Berufsfeuerwehr konnten alle anderen Kräfte einrücken. Aufgrund der noch andauernden Einsatzlage wurden verschiedene Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken in ihre Feuerwehrgerätehäuser in Bereitschaft versetzt.
Im weiteren Verlauf erkundete das HLF 23/46-2 unterhalb der Brücke ob in diesem Bereich durch die ausgetretenen Betriebsmittel zu Umweltgefährdungen gekommen war. Dies stellte sich glücklicherweise als nichtig dar., sodass das HLF auf bereitschaft einrücken konnte.
Auch das HLF 23/46-1 und der GW-M rückten gegen 13 Uhr ein und stellte die Bereitschaft im Feuerwehrgerätehaus her.
Am heutigen Freitagmorgen 29. Mai 2026 kam es gegen 10.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines LKW auf der BAB 6 in Höhe der Fechinger Talbrücke. Umgehend wurden Einheiten der Feuerwehr Saarbrücken sowie der Feuerwehr St. Ingbert, die Polizei und der Rettungsdienst zu dem Schadensereignis entsandt.
Vor Ort wurde festgestellt, dass aus ungeklärter Ursache der LKW mit Kippsattel-Anhänger mit der Mittelleitplanke der Autobahn in Fahrtrichtung Saarbrücken, aus St. Ingbert kommend, kollidierte. Infolge dessen kippte der LKW zur Seite um und die Ladung in Form von Bauschutt verteilte sich großflächig über die Fahrspuren.
Der Fahrer konnte sich vor Ankunft der Feuerwehr bereits eigenständig aus dem LKW befreien und befand sich in Betreuung bei der Polizei. Zur weiteren Kontrolle wurde der Fahrer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Initial wurde die Autobahn durch die Polizei vollgesperrt.
Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich der Brandschutz sichergestellt und Maßnahmen zur Eindämmung auslaufender Betriebsstoffe getroffen. Zudem wurde die Einsatzstelle abgesichert.
Parallel hierzu wurde durch die Einsatzkräfte jeweils eine Fahrspur der beiden Fahrtrichtungen händisch freigeräumt, sodass der Verkehr wieder teilweise fließen konnte.
Zum weiteren Freiräumen der Fahrbahn und notwendigen Folgearbeiten an dem LKW wurden ein Abschleppunternehmen sowie ein Autokran beauftragt.
Im Einsatz waren ca. 50 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, die Feuerwehr St. Ingbert sowie mehrere Kommandos der Polizei und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken waren in ihren Gerätehäuser auf Bereitschaft.