Einsatz am 23.11.2015 um 16:09 Uhr

Einsatzdaten: Brand

Einsatznummer: 72
Einsatzstichwort: Brand Keller
Zusatz: Brennt Heizöltanks im Keller
Einsatzort: Güdingen, Im Königsfeld
Wochentag: Montag
Einsatzkräfte:

Fahrzeuge LB23: HLF 20/16TLF 16/25GW-M
Berufsfeuerwehr: ELW (C-Dienst), Kdow ( B-Dienst), HLF 1, TLF 1, DLK 1, RW 2
Sonstige: LB 24: LF 8/6, Wehrführer FFSB HBM Wagner, Löschabschnittsführer Ost HBM Hartz
Rettungsdienst: 2 RTW
Polizei: 1 Streifenwagen
Einsatzberichte:

Lage beim Eintreffen: Bei Ankunft an der Einsatzstelle drang dichter Qualm aus mehrere Öffnungen und Fenstern des Anwesens. Das Gebäude, ein 3 geschossiger Flachbau in einer Hanglage, wird aktuell umgebaut und ist eine Baustelle. Die Arbeiter, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude aufhielten, konnten dieses alle verlassen.  Zwei Arbeiter hatten Rauchgase eingeatmet. Nach ersten Erkenntnissen, wurde der Brand im 2. UG im dortigen Heizöllager vermutet. Die Arbeiter berichteten, dass Sie dort mit einem Brenngasschneidgerät am Heizöltank gearbeitet hatten, als es zum Brandausbruch kam. 
Massnahmen: Die beiden Arbeiter wurden dem eintreffenden Rettungsdienst übergeben. Parallel wurde ein Einsatz mit Bereitstellung aufgebaut.
Zwei Trupps unter Atemschutz drangen, nachdem klar war, dass Heizöl im Kellerraum brannte, über den Haupteingangsbereich des Erdgeschosses, mit einem Schaumrohr ins Gebäude ein. Die massive Verrauchung erschwerte ein zügiges Vorankommen.
Es wurden zwei Abschnitte gebildet, sodass ein weiterer Trupp unter Atemschutz von der Berufsfeuerwehr, ebenfalls einen Innenangriff mit Schaum, über die Nebeneingangstür im 1.UG von der Hofseite aus startete.

An beiden Zugängen wurde je ein Sicherheitstrupp gestellt. Die Atemschutzüberwachung wurde zentral vom HLF 23/46 übernommen. Mit mehreren Lüftern wurde versucht eine bessere Sicht für die vorgehenden Trupps zu erreichen.

Nach circa 20 Minuten konnten die Trupps im Innenangriff das Feuer finden und mit Schaum erfolgreich bekämpfen. Im weiteren Verlauf wurden die Acetylen/Sauerstoffdruckgasflaschen aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich geborgen und in einer wassergefüllten Radladerschaufel gekühlt. Mit Hilfe eines Be- und Entlüftungsgerät vom RW 2 konnte endlich auch der Brandrauch aus dem Gebäude gesaugt werden.

Zur Sicherstellung von Atemschutzgeräteträgern wurde der Löschbezirk 24 Bübingen nachalarmiert. Die Einsatzstelle wurde, im und um das Gebäude, weiträumig ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde zum einen über ein Unterflurhydrant und über den Löschmitteltank der anwesenden Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.

Nach Rund 2 Stunden Einsatzdauer konnten wir den Einsatz, mit „Feuer aus“, beenden.

Im Gerätehaus mussten dann die Fahrzeuge und Geräte einsatzbereit gemacht werden, was wiederum 90 Minuten Zeit in Anspruch nahm, bis auch der letzte Feuerwehrangehörige nach Hause durfte. Der Löschbezirk 23 Güdingen bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die professionelle Zusammenarbeit.

Materialeinsatz:
  • 14 Atemschutzgeräteträger
  • 2 Sicherheitstrupps
  • 2 B-Kombischaumrohre ( davon 1 in Bereitstellung)
  • 2 C-Rohre in Bereitstellung
  • 2 Lüfter
  • 1 Be-und Entlüftungsgerät
Einsatzbilder:

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Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr! Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder.
Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft.
Als einziges, amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.




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