Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehr Güdingen

Veröffentlicht am: 02.07.2019

Pünktlich zum letzten Schultag startete die Jugendfeuerwehr Güdingen ihre diesjährige Ferienfreizeit. Da in diesem Jahr kein Zeltlager stattfindet, haben wir uns für die Jugendfeuerwehr etwas eigenes einfallen lassen.


Die Reise ging nach Rheinland-Pfalz, genauer gesagt in das Rosendorf Schmitshausen, eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz, mit nur ca. 400 Einwohnern. Diese Ortsgemeinde hat ein Gemeinschaftshaus, das u.a. über 40 Betten, einen großen Aufenthaltsraum, eine Küche inklusive Inventar, eine schöne Außenanlage und vielem mehr verfügt. Dieses Gemeinschaftshaus hatten wir für das komplette Wochenende angemietet, um mit unserer Jugendfeuerwehr eine schöne Ferienfreizeit zu verbringen.

Nachdem wir uns am Freitag um 13 Uhr am Gerätehaus getroffen hatten, ging die Fahrt bereits um 13:15 Uhr los. Mit zwei angemieteten 9-Sitzer-Bussen und einem Privat-PKW fuhren die 16 Jugendfeuerwehrmitglieder (13 männlich und 3 weiblich) mit ihren 4 Betreuern (3 männlich und 1 weiblich) los. Nach einer kurzweiligen und lustigen Fahrt kamen wir um 14 Uhr bereits an. Dort wurden wir vom einzigen Gemeindemitarbeiter für die Außenbereiche ampfangen. Dieser übergab uns den Schlüssel und wies uns in die Räumlichkeiten ein. Danach wurden durch die Betreuer die Zimmer aufgeteilt und die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Betten beziehen. Nach getaner Arbeit erkundeten wir die Außenanlage und begannen mit Gruppenspielen. Auf dem Außengelände befindet sich auch ein Spielplatz, mit Rutsche, Karussell, Wippe und Schaukeln, was ebenfalls von vielen genutzt wurde. Währenddessen wurde ein Spielfeld aufgebaut, um später ein Völkerballturnier durchführen zu können.

Zwei Betreuer fuhren in ein nahegelegenes Geschäft, um dort die Verpflegung zu kaufen. Als dies erledigt war, gab es einen erfrischenden Nachmittagssnack, mit Wassermelonen und Trauben. Bei Temperaturen um 30°C, eine willkomenen Erfrischung! Nun wurden vier Mannschaften eingeteilt und das Völkerballturnier konnte beginnen. Dass die Mannschaften sehr fair aufgeteilt waren, erkannte man an der Tatsache, dass alle Spiele bis zum zeitlichen Ende gespielt und nicht vorher durch KO beendet wurden. Nach dem Turnier hatte jeder wieder Zeit für sich, so spielten einige wieder auf dem Spielplatz, andere nutzten das Spielfeld, um Federball zu spielen und wieder andere vergnügten sich an der Tischtennisplatte mit Rundlauf, allerdings nicht mit Tischtennisschlägern, sondern mit einem Fussball. Dieses Spiel wurde von vielen sehr gerne genutzt und die Platte war ständig besetzt.

In der Zwischenzeit wurde die Grillstelle eingerichtet, denn am Abend wurde gegrillt. In der Küche wurde fleißig Salat gewaschen und zubereitet, die Tische wurden gedeckt und Getränke zubereitet. Nach dem Essen gab es natürlich auch wieder Arbeit zu erledigen, Küchendienst und Tischdienst, wie bei einem Zeltlager auch, wurden hier die Kinder und Jugendlichen in die Arbeiten eingebunden. Als alles sauber war, konnten alle wieder ins Freie gehen, um den ersten Abend ausklingen zu lassen. Da es im ganzen Haus nur vier Duschen gab, gingen wir immer gruppenweise duschen, bis alle durch waren. Gegen 22:30 Uhr waren dann alle so weit, dass sie ins Bett konnten und teilweise sogar wollten! Auch die Betreuer hielten nicht viel länger durch, nach einer kurzen Besprechung über den nächsten Tag, gingen auch diese gegen 23:15 Uhr auf die Zimmer.


Am nächsten Morgen waren die Betreuer schon früh wach, sodass diese sich schon vor dem Wecken der Gruppe frisch machen konnten. In der Küche wurde Kaffee gekocht, das Vorbereiten des Frühstücks war ebenfalls ein Dienst, den Teile der Gruppe verrichten wollten. Ein Betreuer fuhr in eine Bäckerei, in der bereits Brötchen und Brezeln für das Frühstück und für Lunchpakete vorbestellt waren.

Um 8 Uhr konnten wir gemeinsam frühstücken. Nach dem Frühstück konnte sich jeder sein Lunchpaket zusammen stellen. Ganz wichtig war natürlich genügend Getränke mitzuholen. So konnten wir gegen 9:30 Uhr nach Freisen fahren, um dort den Naturwildpark zu besuchen. Da es auch den Tieren offensichtlich zu warm war, konnten diese teilweise nur schwer gesehen werden. Aber dennoch hatten alle genug zu sehen und auch genügend Spaß. Bei der Flugschau der Greifvögel waren wir fast die einzigen Besucher! Als wir den Wildpark komplett durchlaufen hatten, entschlossen wir uns spontan noch in eine nahegelegene Eisdiele zu gehen, um dort ein Eis zu uns zu nehmen.

Nach dieser wohltuenden Erfrischung fuhren wir wieder nach Schmitshausen in das Gemeinschaftshaus. Hier wurden wieder Spiele im Freien durchgeführt, das Abendessen wurde etwas später als am Vortag zubereitet. Zwei freiwillige Helfer aus der Gruppe erklärten sich bereit beim Kochen zu helfen, es gab Nudeln mit Tomatensoße.

Als die Nudeln "al dente" waren, wurden alle zu Tisch gerufen, um gemeinsam zu Abend zu essen. Die Nudeln waren wirklich lecker und es war auch genügend da, um alle zu sättigen. Nachdem alle gesättigt waren, ging es wieder an den Abwasch. Auch dieses Mal wurde sowohl der Abwasch des Geschirrs und Besteck, als auch die anschließende Reinigung der Küche vorbildlich durchgeführt. 

Nachdem das alles erledigt war, gingen wir wieder duschen, um anschließend noch einen gemütlichen Abend bei Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows zu verbringen. Um 23:30 Uhr ging es dann für die Gruppe in Richtung Zimmer.

Der Sonntag begann etwas später, nicht zuletzt wegen der Bäckerei, die erst um 8, statt 7 Uhr öffnete. Zum Frühstück gab es zusätzlich auch Rührei. Nach dem Frühstück durfte sich jeder wieder ein Lunchpaket zusammenstellen und danach mussten alle Zimmer geräumt, Taschen gepackt und verstaut und das komplette Haus gereinigt werden. Dazu teilten wir uns in Gruppen auf, für Küche, Bäder, Toiletten, Aufenthaltsraum und Außenanlage. Der Bürgermeister war gegen 10 Uhr bereits da, um die Übergabe des Hauses mit uns durchzuführen. Als alles erledigt war, fuhren wir in das Freibad Contwig. Hier verbrachten wir dann bei herrlichem Wetter den Rest des Tages und hatten viel Spaß.

Gegen 17 Uhr traten wir dann die Heimreise an und viele der Kinder und Jugendlichen hatten von der Fahrt nicht viel mitbekommen, denn diese schliefen fast die komplette Fahrt durch. 


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