Zwei Kameraden nehmen an den Weber Rescue-Days teil

Veröffentlicht am: 03.10.2018

Am Wochenende vom 28.09. - 30.09.2018 fanden am saarländischen Bostalsee die diesjährigen Weber Rescue Days statt. Dabei handelt es sich um eine der größten Ausbildungsveranstaltungen zum Thema Unfallrettung auf der Welt. Veranstalter ist der Hersteller von Hydraulischen Rettungsgeräten, die Firma Weber Hydraulik aus Heilbronn, die im Zusammenspiel mit den Feuerwehren des Landkreises St. Wendel ein imposantes Programm auf die Beine gestellt hatten.

Insgesamt mussten die Kameraden drei Stationen durchlaufen.

Als erste Station stand das Thema "Neue Fahrzeugtechnologien" an. An neuen, sogenannten "Nullserien" Fahrzeugen wurde sämtliche Neuerung moderner Fahrzeugtechnik erklärt, technische Schwierigkeiten für Feuerwehren erörtert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Weiter ging es an Station 2 des Tages, "Cross Ramming" , dabei handelt es sich um eine Unfallsituation, bei der ein PKW seitlich gegen ein Hindernis prallt und dabei erheblich verformt wird und die Insassen dabei eingeklemmt werden. Hier wurde neben den einsatztaktischen Vorgehen der Einsatz von Rettungszylindern favorisiert und wie man sich dabei die minimalen Freiräume zu nutze macht, Extremitäten oder gar die Insassen selbst schnellstmöglich zu befreien. Im Vordergrund standen dabei neben den Personen, der richtige Einsatz der Rettungsgeräte unter Beachtung deren Einsatzgrenzen sowie die richtige Planung und Vorgehensweise.

Als letzte Station und umfangreichsten zugleich, war die Situation "PKW auf Barriere" zu meistern. Dabei lag ein PKW mit einem eingedrückten Dach schräg auf einer circa 80 cm hohen Betonbarriere, wie sie bei Baustellenabsicherungen auf Autobahnen zum Einsatz kommt. Eine nicht alltägliche Lage. Aber auch hier hatte die Ausbilder von Weber viele Tricks und Kniffe parat, um diese Situation erfolgreich meistern zu können. Dazu kommen natürlich die modernen Einsatzgeräte dazu, um den notwendigen Platz technisch zu schaffen.

Gegen 17 Uhr endete für unsere beiden Teilnehmer Jörg und Alexander der überaus lernintensiven Tag mit dem üblichen Gruppenfoto aller Teilnehmer und Ausbilder des Rescue Days 2018. Weit über 200 Feuerwehrleute aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Weiterhin wurden über 140 Schrottfahrzeuge "verarbeitet" , mehrere LKW Kabinen und sogar ein Linienbus musste sozusagen unter die Messer der Feuerwehrleute.

Auf dem angrenzenden Ausstellergelände zeigte mehrere Hersteller von Feuerwehrtechnik was es aktuell für die Rettungskräfte auf dem Markt gibt. Aber auch die Mitfahrt im Korb einer Drehleiter oder die Teilnahme als Atemschutzgeräteträger im Innern der mobilen Brandsimulationsanlage durfte nicht fehlen.

Wir bedanken uns nochmals bei unserem "Förderverein Güdinger Feuerwehr e.V." für die finanzielle Unterstützung.




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