Technische Hilfe Ausbildung LB 23

Veröffentlicht am: 28.09.2018

Der Monat September stand ganz im Zeichen der Technischen Hilfeleistung mit dem Schwerpunkt der Unfallrettung von Personen aus PKW´s und LKW´s nach einem Verkehrsunfall. Die Thematik wurde bereits im Frühjahr in der Theorie besprochen und in einem praktischen Teil auf die Bedienung und die Einsatzgrundsätze hingewiesen.

In den letzten Wochen wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. An zwei Donnerstagen stand die Rettung aus PKW´s an. Es wurden sämtliche Geräte eingesetzt, verwzickte Lagen mit Schrottautos hergestellt, die Einsatzkräfte im vorgehen angeleitet und im nachgang wurde alles vertieft und geübt.

Ein Donnerstagabend galt der LKW-Rettung. Auch hier wurden die speziellen Taktiken und Techniken angesprochen und bis zur eigentlichen technischen Rettung mit hydraulischen Rettunsgeräten, alle Maßnahmen ebenfalls in die Praxis umgesetzt. Leider ist es schwierig LKW Kabinen zum zerschneiden zu bekommen, daher müssen wir uns bei der Ausbidung viel einfallen lassen, damit trotzdem die Lehrinhalte so nah als möglich an die Einsatzpraxis herangeführt werden.

Glücklicherweise haben wir mit einer örtlichen Spedition einen verlässlichen und immer hilfsbereiten Partner an der Hand, damit solche Übungen generell stattfinden können. in dieser Richtung geht ein großes Dankeschön.

Die Ausbilder waren diese Jahr durch "neue" Kameraden besetzt worden, die ihr Wissen bzw. das notwendige Wissen zum Thema den Kameraden vermitteln wollten. Auch das ist eine Form von Ausbildung, neue Kameraden(innen) in bestimmte Position zu bringen, damit sie sich dort wiederfinden und verwirklichen können.

Am vorerst letzten Tag der Ausbildungsreihe sollte eine Einsatzübung unter realistischen Bedingungen den Lernerfolg abfragen. Wie für unseren Löschbezirk bekannt, wurde da einiges geboten, um die Übung sehr realistsich darzustellen. Verletztendarsteller wurden aus Familien- und Jugendfeuerwehrmitglieder rekrutiert, Schrottautos demoliert und auch die Entsorgung organisisert. Für eine vernünftige Dokumentation übernahm ein Drohnenpilot mit seinem Fluggerät sowie ein Fotograf die Kameraführung. 

Bei der Übung musste je eine Person aus einem PKW befreit, sowie weitere verletzte und unfallbeteiligte Personen medizinisch erstversorgt werden. All das war in diesem Jahr bereits Bestandteil von Übung und Ausbildung. Ein PKW lag unterhalb einer Betonplatte auf dem Dach, der Zweite stand teilweise oben auf. Die einsetztende Dunkelheit machte das Arbeiten nicht gerade einfacher, so musste der Einsatzleiter auch darauf achten, dass die Kräfte ausreichend Licht bekamen um sicher die Maßnahmen zur Rettung der Personen durchführen zu können.

Alles in Allem zeigten die Kameraden und Kameradinnen, dass Sie ihr Handwerk beherrschen und retteten alle Personen in angemessener Zeit aus den Fahrzeugen. In konstruktiven Einzelgesprächen wurden Mängel bzw. falsches Verhalten angesprochen und erörtert. Konstruktive Aufarbeiten der geleisteten Maßnahmen ist ebenso Wichtig, wie notwendiges Lob und Anerkennung von gezeigter Leistung.

Wie wichtig diese Art der Ausbildung ist, zeigte erneut ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen am 18.09.2018 auf der B51 in Güdingen, wo die Feuerwehr Saarbrücken samt ihrem KnowHow gefordert wurden. Wir danken den Ausbildern, die keine Mühen gescheut haben, damit auch die Ausbildungsumgebung stimmte.


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