Tag der offenen Tür 2018 - 110 Jahre Feuerwehr Güdingen

Veröffentlicht am: 12.08.2018

Seit Jahrzehnten ist unser Tag der offenen Tür fester Bestandteil des Güdinger-Ortsleben. Normalerweise findet unsere Veranstaltung parallel zur Kirmes statt, diese ist nun erneut zum zweiten Mal abgesagt worden. Dennoch werden wir unserer Veranstaltung treu bleiben und versuchen den Bürgern und Bürgerinnen einen interessanten Tag der offenen Tür präsentieren. Aber auch bei uns musste eine Veränderung her und organisatorische Anpassungen getätigt werden, sodass wir dieses Jahr erstmals auf 2 Tage reduziert haben. Den Sonntag ließen wir wegfallen.

 

Wie gewohnt starteten wir Freitagabend mit unserem TLF-Pulling für jedermann. Fünf Teams stellten sich der 12 to Feuerwehrfahrzeug entgegen und zogen es über die Distanz von 112 Dezimeter. Immer wieder ein riesen Gaudi. So belegten die Teams der Sapeur -Pompiers Alsting den dritten Platz, die Kameraden aus dem LB 11 Alt-Saarbrücken den Zweiten Platz und der Löschbezirk 13 St. Johann zog sich mit der schnellsten Zeit auf Platz 1.

Nach der Siegerehrung übernahm DJ Munz mit seinem Mischpult die Bühne und sorgte für gute Unterhaltung unter den zahlreichen Gästen. Die Cocktailbar lud mit leckeren Cocktails den herrlichen Sonnenuntergang zu genießen, die Grillmannschaft zauberte schmackhaftes Grillgut und das Team im Rundstand sorgte für den stetigen Löscherfolg durstiger Kehlen. Alle Kameraden und Kameradinnen waren hochmotivierte zu Gange.

 

Am Samstag ging es mittags mit einer Schauübung los. Um 15.15 Uhr heulten die Sirenen und alarmierten die Einsatzkräfte aus Güdingen, Alt-Saarbrücken, St. Johann, Quierschied und eine Einheit des Arbeiter-Samariter Bundes der Rettungswache Brebach zu einer Schauübung die es in sich hatte. Gleich zwei Drehleitern kamen zum Einsatz und stellten die Leistungsfähigkeit moderner Rettungstechnik dar. Aber auch viele Einsatzkräfte unter Atemschutz drangen, bei dem angenommenen Kellerbrand mit einer Rauchausbreitung in die oberen Geschosse des Gebäudes, ein und retteten zahlreiche Personen in einem sogenannten Innenangriff. Auch der eventuell lebensrettende Sprung aus dem Fenster in einen Sprungretter, wurde mit einem Dummy gezeigt. Diese Art der Rettung ist wohl einer der letzten Wege, den die Feuerwehr hilfeersuchenden Personen ermöglichen kann. Der Sprungretter oder auch Sprungpolster genannt, ist ein mit Luft aufgeblasenes „Polster“ mit einer Grundfläche von 5 x 5 Meter. Bis zu einer Höhe von 16 Meter (5 OG) ist ein lebensrettender Sprung theoretisch möglich.

Alles in allem konnte mit der Übung, die vielfachen Möglichkeiten einer Rettung von Personen bei Bränden aus Gebäuden und die spannende Feuerwehrarbeit vorgeführt werden.

 

Im Anschluss an die Übung wurden drei französische Feuerwehrkollegen des SDIS 57 für ihren unterstützenden Einsatz, bei einem Verkehrsunfall Anfang April (wir berichteten) dieses Jahres, gedankt.  Aufgrund ihrer feuerwehrtechnischen und medizinischen Ausbildung leisteten die drei hervorragende Arbeit als Ersthelfer, bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte und zum Teil auch während den Rettungsarbeiten. Durch den Löschbezirksführer Jörg Lergon, den Brandinspekteur Tony Bender und den Wehrführer Marc Denzer wurde eine Dankesurkunde, sowie ein kleines Präsent überreicht. Wie es bereits in den Ausführungen aller drei Redner bekundet wurde, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Rettungskräften ein wichtiger und zu fördernder Bestandteil unseres Rettungssystems. Es ist nicht nur Arbeit die zusammen wächst, es sind vielmehr noch Freundschaften entstanden.

 

Die Jugendfeuerwehr organisierte Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto, Luftballone wurden aufgeblasen und mit der Unterstützung der Elternteile gab es noch Popcorn und Waffeln. Der Reingewinn geht selbstverständlich in die Kasse der Jugendfeuerwehr.

Gegen 19 Uhr hieß dann endlich „Bühne frei“ für unseren Liveact, der „Modern Times Coverband“. Mit einem fetzigen und rocklastigem Repertoire heizten sie dem Publikum ordentlich ein. Bei milden Abendtemperaturen und einem klaren Himmel waren es beste Voraussetzungen für einen gelungenen Ausklang bis spät in die Nacht hinein.  

 

Das optimalen sonnigen und nicht zu heißen Temperaturen, spielte das Wetter über die beiden Tage mit. Wir bedanken uns bei allen Gästen, Besuchern aus Nah und Fern, dass sie den Weg zu uns gefunden haben und wir hoffen zugleich, dass wir Ihnen ein paar schöne Stunden als Gastgeber bieten konnten.

Ihre Feuerwehr Güdingen
#lb23








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