Feuerwehr sichert Martinsumzüge

Veröffentlicht am: 11.11.2013

SL. Nachdem es Stunden zuvor reichlich geregnet hatte sah Petrus pünktlich zu Beginn der Veranstaltung davon ab, die Himmelsschleusen weiter zu öffnen. So konnten die Besucher der Veranstaltung in einer Regenpause zu ihrem Martinsumzug aufbrechen, der von den Kameraden des LB 23 begleitet wurde.
Die Regenpause kam sowohl den liebevoll gebastelten Laternen als auch den Feuerwehrkameraden gelegen, die bis zum Ende der Veranstaltung im Freien ausharrten um für die nötige Sicherheit zu sorgen.
Während sich einige Kameraden zu Fuß mit dem Zug in Bewegung setzten, richtete die restliche Mannschaft den Feuerplatz ein und bereitete das Martinsfeuer vor. Dann warteten wir auf das Wiedereintreffen des Umzuges, der sich durch den kräftigen Gesang der kleinen Laternenträger bereits an der Hauptstraße ankündigte.

Das entzündete Feuer, welches durch vereinzelte kräftige Windböen immer wieder angefacht wurde, erfreute alle Besucher der Veranstaltung. Strahlende Kinderaugen näherten sich dem Feuer, das so lange loderte, bis die Martinslieder verklungen waren und die Kinder mit ihrer Begleitung die Einrichtung betraten. Dann wurde das Feuer gelöscht und die Mannschaft kehrte an das Feuerwehrgerätehaus zurück. Mit im Gepäck befanden sich Martinsbrezeln und Kaltgetränke für die aktiven Kameraden, welche den Umzug begleiteten. Nochmals vielen Dank an die Veranstalter für die Verpflegung.
 

Am Sonntagabend galt es, den großen Martinsumzug abzusichern. Hier nehmen in der Regel über 500 Menschen und Kinder teil.
Der große Martinszug setzt sich dann von der katholischen Kirche in der Ortsmitte, über die Güdinger Brücke auf den Festplatz in Bewegung. Zahlreiche Straßen, Einmündungen und Kreuzungsbereiche werden in Zusammenarbeit mit der Polizei abgesichert.

Natürlich darf das Martinsfeuer auf dem Festgelände nicht ausser Acht gelassen werden. Dies ist letztendlich der Grund warum wir als Feuerwehr tätig werden.

Die Kinder mit ihren Laternen und die Erwachsenen sammeln sich um das lodernde Feuer herum. An andere Stelle wurde Glühwein ausgeschenkt und die ebenfalls begehrten Brezeln wurden ausgeteilt. Es war für ein paar Stunden ein besinnlicher geselliger Treffpunkt der Ortsgemeinschaft und über deren Grenzen hinaus.

Nach zwei Stunden war der jährliche Martinszug zu Ende, das Feuer brannte bis auf einen großen Gluthaufen nieder. Dann wurde der Rest abgelöscht bis nur eine kalter Haufen Asche übrig blieb.
Erst jetzt hatte auch die Feuerwehr Feierabend und rückte ins Gerätehaus ein. Hier wurden noch die Gerätschaften gerichtet und anschließend zog man sich auch hier zu einem kameradschaftlichen Beisammensein zurück.

Bild: Kleiner Umzug des Kindergartens.


Auf dem Festplatz erinnerte am nächsten Tag lediglich ein großer Fleck in der Festwiese an den vorangegangen Abend. Der Bauhof Brebach hatte sich bereits in der Frühe um den Abtransport der Asche gekümmert. Hand in Hand haben die Kirche, die Vereine und die Behörden für einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Martinsfeuers gesorgt.








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