Löschbezirk 23 - Sicherheit im Feuerwehreinsatz


Retten ist die oberste Aufgabe der Feuerwehr bei all ihren Aufgabenbereichen. Daher sind alle Feuerwehrangehörige im Bereich der Ersten Hilfe ausgebildet. Einige sind zudem ausgebildete Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten.
Auch begleiten uns Feuerwehrdienstvorschriften und eigens ausgearbeitete Notfallpläne bei unseren Einsätzen und helfen uns unsere Gesundheit zu schützen.
 



AED / Auto - Externer - Defibrilator

Der Automatisierte externe Defibrillator (AED, ugs.: "Laiendefibrillator" ) ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung des Kreislaufstillstandes durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder der Klinik sind AED durch ihre Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.
2011 stand neben dem Ersatz des Rettungsrucksacks auch der Wunsch nach einem Automatisierten Externen Defibrilator auf der Liste.
Nach ausgiebiger Recherche und einer leerreichen Ausbildung im Januar zu diesem Thema, wurde diese Gerät nun beschafft. Es wird auf der HLF 20/16 mitgeführt und soll in erster Linie unserer eigenen Sicherheit im Einsatz- und Übungsdienst dienen. Da das Gerät auf dem HLF mitgeführt wird, kommt es natürlich auch bei regulären Einsätzen zum Einsatz.
  AED und Rettungsrucksck HLF 20/16
NEU !!
Rettungsgeräte und Erstversorgung

In der Regel helfen unser Feuerwehrleute Menschen, die in Not geraten sind oder durch ein Ereignis Verletzungen davon getragen haben.

Auf beiden Löschfahrzeugen sind Notfallrucksäcke verladen. Diese sind entsprechend bestückt um dem allgemeinen medizinischen Zustand eines Patienten zu untersuchen und Verletzungen zu begegnen. Verbände, Infusionen und Materialien zur Immobilisation sind Teil unserer umfangreichen Ausrüstung.
Mit dem Spineboard oder auch Rettungsbrett genannt können Patienten achsengerecht, d.h. ohne die Wirbelsäule weiter zu verkrümmen, aus einer Zwangslage gerettet werden und anschließend auf eine bereitstehende Fahrtrage des Rettungswagens umgelagert werden.

Zum Transport von Patienten werden zudem Rettungstücher vorgehalten.
 
Atemschutz und Eigenschutz

Mit dem Atemschutzgerät schützen wir uns gegen sämtliche giftige Gase - oder Umgebungen im Feuerwehreinsatz. Für ca. 20 -30 min reicht die Luft in den Flaschen aus, um eine Person aus einem verrauchten Bereich zu retten, ohne selbst Gase dabei einzuatmen. Da diese Arbeit zu den gefährlichsten im Feuerwehrdienst zählt, müssen unsere Feuerwehrleute gut ausgebildet und  auch körperlich fit sein.

Für alle Fälle, die hoffentlich nie eintreten werden, gibt es ein Konzept zur Sicherung der Atemschutzgeräteträger. Hier steht bei Atemschutzeinsätzen immer ein weiterer Trupp bereit, um den vorgehenden Kameraden im Notfall zu helfen. Für diese Notsituationen steht desweiteren eine Notfalltasche bereit. Sie ist gefüllt mit einem weiteren Atemschutzgerät und diversen Hilfesmitteln, um eine schnelle Hilfeleistung vor Ort zu gewährleisten.
 
Einsatzhygiene

Das neue Einsatzfahrzeug brachte uns einen Fortschritt in Bezug auf die Hygiene im Einsatz:

Mit dem integrierten Hygieneboard können wir neben Wasser auch Druckluft zur Reinigung von Stiefeln- und Geräten benutzen. Ein Seifen- und ein Handtuchspender zur Handreinigung vollenden unsere mobile Waschmöglichkeit.

Das Wasser kommt über eine Leitung direkt vom Löschwasserbehälter. Am Wasserhahn kann zudem noch eine Waschbürste zur Stiefelreinigung angeschlossen werden.
 

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