Löschbezirk 23 - Jugendfeuerwehr Geschichte
Am 01. Juli 1974 wurde die Jugendfeuerwehr Güdingen beim Deutschen Feuerwehrverband (DFV) in Bad Godesberg angemeldet und damit auch gegründet.

Der erste Jugendfeuerwehrwart (JFW) war Eugen Towae. Monatelang wurde jeden Samstag Werbung auf Spielplätzen und Schulhöfen gemacht. Die ersten Übungen wurden in alter Kleidung und Gummistiefeln an ausgedienten Luftschutzgeräten durchgeführt. Das damalige Löschfahrzeug wurde nur selten mitgenommen.
Im Oktober bekamen wir dann die ersten Uniformen. Die Ausbildung wurde gestrafft und leider musste nun auch den ersten in der Gemeinschaft, welche sich gar nicht anpassen konnten, nahegelegt werden, sich abzumelden. Man erreichte einen Stand von 22 Jugendfeuerwehrmännern und Volker Harig wurde stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.

Ihr umweltbewusstes Denken beweist die Jugendfeuerwehr Güdingen bereits seit 1975. Schon damals und auch heute noch sammelt die Jugendfeuerwehr in Güdingen die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.

Im September 1977 übergab der JFW Eugen Towae sein Amt an seinen Stellvertreter Volker Harig. Eugen Towae wurde Löschbezirksführer.

1978 wurde der Güdinger JFW Volker Harig zum ersten Gemeindejugendfeuerwehrwart der Stadt Saarbrücken gewählt. Erst er hat es wirklich geschafft, die Jugendfeuerwehr der Stadt Saarbrücken durch verschiedene Veranstaltungen und Zeltlager zusammenzuführen. Dieses Amt hielt er 10 Jahre inne. Neuer Jugendfeuerwehrwart wurde somit 1978 Peter Alles. Viele Jugendliche wurden in die aktive Wehr übernommen, hierdurch erlitt die Jugendfeuerwehr Güdingen einen personellen Einbruch. Da das Interesse der Jugendlichen in Güdingen an der Feuerwehr rückläufig war, hatte der neue JFW Peter Alles einen schweren Stand.

Im Jahr 1981 erfolgte ein Wechsel im Amt des Jugendfeuerwehrwartes. Aus den aktiven Reihen traten die Feuerwehrmänner Thomas Trenz und Heinz- Dieter Bruch an die Spitze der Jugendfeuerwehr. Sie versuchten auf ihre Weise, neuen Schwung in die Jugendfeuerwehr zu bekommen. Wegen Unstimmigkeiten in der Jugendfeuerwehr fasste der Löschbezirksführer Eugen Towae im Jahr 1983 den Entschluss, einen neuen Jugendfeuerwehrwart zu ernennen. Er übergab dieses Amt an den Feuerwehrmann Joachim Völckel, welcher selbst einmal Jugendfeuerwehrmann gewesen war.

Genau wie 1982 mussten auch 1984 die aktiven Wehrmänner bei der Aktion Tannenbaum kräftig zugreifen. Den Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr fehlte die Einstellung zum Dienstbetrieb. Die Mannschaft war eine der Schlechtesten in der Geschichte der Jugendfeuerwehr des LB 23. Der JFW Joachim Völckel versuchte zwar alles Mögliche, um die aus den Fugen geratene Jugendfeuerwehr wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Aber das Verhältnis Jugend, Feuerwehr und Vorgesetzte war gestört. Im März entschlossen wir uns daher sechs Jugendfeuerwehrmänner rauszuwerfen. Ein Jugendfeuerwehrmann wurde übernommen.

Wir starteten eine Werbeaktion, welche auch Erfolg hatte. Im August 1984 zählten wir neun Jugendfeuerwehrmänner und begannen nun wieder ganz von vorne. Am 23. Mai 1986 wurde wieder eine Werbeaktion durchgeführt, die sich wieder lohnte. Wir zählten nun 14 Jugendfeuerwehrmänner in unseren Reihen. Zum Stellvertreter des JFW Joachim Völckel ernannte der Löschbezriksführer Eugen Towae den Feuerwehrmann Hansjörg Bruch. Es muss immer wieder erwähnt werden, dass man als Jugendleiter eine gewisse Verantwortung übernimmt. Will man die Aufgabe des JFW gewissenhaft ausführen, so muss eine Menge Freizeit geopfert werden. Hinzu kommt noch der Dienst in der aktiven Wehr.

 

So kam es am 21. Mai 1987 zu einem Führungswechsel. Neuer JFW wurde OFM Hansjörg Bruch,welcher schon als Stellvertreter gute Arbeit geleistet hatte. Bis ein neuer Stellvertreter für ihn gefunden wurde, unterstützten ihn verschiedene aktive Feuerwehrmänner bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr.
Ihnen sei an dieser Stelle Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit ausgesprochen.
Im Jahre 1988 ernannte der Löschbezirksführer Eugen Towae den Oberfeuerwehrmann Stefan Buri zum stellvertretenden JFW in Güdingen.
Das Jahr 1989 brachte eine Bereicherung für die saarländische Jugendfeuerwehr. Das Gesetz ermöglicht es nun, dass auch Mädchen in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden dürfen. Wir sind sehr stolz, dass sich bereits vier Mädchen bei uns angemeldet haben.
Am 04. Mai 1989 war die Güdinger Jugendfeuerwehr Ausrichter der "1. Dioramen - Ausstellung" auf Stadtverbandsebene. Es sind Nachbildungen von Feuerwehreinsätzen oder sonstige Nachbauten im Maßstab 1:87. 23 Exponate konnten ausgestellt werden.
Am 05. Mai 1989 feierten wir 15 Jahre Jugendfeuerwehr Güdingen und der neu im Amt gewählte Bandinspekteur Werner Kläs hatte bei uns in Güdingen einen seiner ersten Auftritte.
Im Dezember 1990 teilte der stellv. JFW Stefan Buri dem Löschbezirksführer mit, dass er sein Amt niederlegt. Da die Jugendfeuerwehr Güdingen in den letzten Jahren ständig fast 20 Jugendfeuerwehrmitglieder stark war, wurde die Ausbildung und Betreuung für den Jugendfeuerwehrwart Hansjörg Bruch immer schwieriger, sodass der Löschbezirksführer sich Anfang 1993 dazu entschloss, ihm einen Stellvertreter zur Seite zu stellen. Er ernannte den HFM Wolfgang Zintel zum stellv. JFW.

Am 13.05.1994 führten wir einen Festkommers für geladene Gäste anläßlich unseres 20- jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr des Löschbezirk 23 durch.

1999 wurde mit dem Jahresprogramm begonnen. Schwerpunkt des Jahres 1999 war das 25- jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Güdingen.

Zum 10. und letzen Mal führten wir am 17. und 18. April 1999 eine Dioramen-Ausstellung durch. Dies war ein Ansporn für andere Jugendfeuerwehren, die 10 Mal in Güdingen durchgeführte Dioramen- Ausstellung zu übernehmen. Der Höhepunkt des 25- jährigen Jubiläums stellte der Festkommers am 16. April 1999 im evangelischen Gemeindezentrum für geladene Gäste dar. Alle Güdinger Bürger sowie die aktiven Kameraden des Löschbezirk 23 Güdingen können stolz sein, dass sie auf 25 Jahre Jugendarbeit zurückblicken können. Von den zu der Zeit 46 aktiven Mitgliedern des Löschbezirks haben 32 ihren Feuerwehrdienst in der Jugendfeuerwehr begonnen. Am 15.02.2000 wird der stellv. JFW des Löschbezirks 23 Güdingen von den Jugendwarten der Stadt Saarbrücken zum stellv. Stadtjugendwart auf unbestimmte Zeit gewählt.
Am 14.09.2000 wird OFM Sven Schiffler zum stellv. JFW des Löschbezirk 23 Güdingen ernannt. Am 01.04.2001 teilte der stellv. JFW Wolfgang Zintel dem Löschbezirksführer mit, dass er sein Amt niederlegt. Beruflich und privat geht er neue Wege. Durch seinen Weggang hinterlässt er eine Lücke, die aus den eigenen Reihen zu kompensieren ist. Noch im selben Monat wird der OFM Markus Ettelbrück zum stellv. JFW ernannt. Somit unterstützt er nun gemeinsam mit Sven Schiffler den Jugendwart Hansjörg Bruch. Im Januar 2003 wird das Team der Jugendwarte weiter verstärkt. Gaetano Vella steht nun als dritter Mann an Bruch´s Seite.

Am 26.03.2004 fand unser Heringsessen unter dem Motto "30 Jahre Jugendfeuerwehr Güdingen" statt. Hansjörg Bruch gab nach 19 Jahren Jugendarbeit das Amt des Jugendwartes ab. Zum neuen Jugendwart des Löschbezirks 23 Güdingen wurde Gaetano Vella ernannt.
27.08.2004: Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren der Stadt Saarbrücken in Güdingen. Eine Aktion, die so schnell wohl nicht überboten wird. Links und rechts der Saar wurden insgesamt 100 Strahlrohre aufgebaut und von Jugendfeuerwehrmitgliedern gehalten. Unsere eigene Jugendfeuerwehr mit Unterstützung des LB 25 Fechingen standen auf einem Boot und nahmen 12 weitere Strahlrohre vor, um auf die Gesamtzahl "112" zu kommen. Unterstützt wurde diese Aktion durch die Kameraden aus Frankreich und aus Herbolzheim, die extra mit ihrem Löschfahrzeug angereist waren. Es waren zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehr geladen, die sich das Spektakel von einem Schiff aus ansehen konnten. Diese Aktion war ein voller Erfolg und kam bei den zahlreichen Zuschauern sehr gut an.

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