Zeltlager der Jugendfeuerwehr Güdingen

Veröffentlicht am: 26.06.2011

Pünktlich zum Ferienbeginn fand für die Jugendfeuerwehr Güdingen das Löschbezirksinterne Zeltlager statt.
Am Freitag, 24. Juni um 08:30 Uhr war Treffpunkt am Gerätehaus für die 14 Teilnehmer und vier Betreuer. Mit zwei privaten PKW´s und einem gemieteten 9-Sitzer konnte die Reise pünktlich um 09:00 Uhr beginnen.
In diesem Jahr entschlossen sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Güdingen zu dem Max-Braun-Zentrum nach Steinberg-Deckenhardt (Oberthal, Kreis St.Wendel) zu fahren. 
Gegen 10:00 Uhr kamen wir auf dem Zeltplatz an und konnten unser Zelt aufbauen.
Danach wurden die Schlafplätze hergerichtet und die Verpflegung eingeräumt.
Anschließend hatten die Kinder und Jugendlichen Zeit, den Platz und die Umgebung etwas zu erkunden. Um 12:00 Uhr gab es dann aber schnell etwas zu essen, denn um 13:00 Uhr wurden zwei Trainer des Erlebnispädagogischen Zentrums Saar (EPZ Saar) erwartet. Hier wurden so genannte Abenteuer- und Kooperationsübungen gebucht. Genauer gesagt geht es darum, Aufgabenstellungen, die nur mit einem Partner oder in der Gruppe gelöst werden können und die häufig auch persönliche Grenzerfahrungen beinhalten, zu lösen.
Das gemeinsame Lösen der Aufgaben fördert das Gemeinschaftsgefühl, die eigene Identität und wirkt sich nachhaltig auf die Entwicklung der Person aus. In den drei Stunden konnte viel Neues gelernt werden, was Teamarbeit angeht.
Nachdem ein Abschlussgespräch mit den Trainern und eine Bewertung der Übungen durch die Kinder und Jugendlichen statt fand, stand wieder Freizeit an. Während dieser Freizeit konnte Billard, Fußball, Federball und vieles mehr gespielt werden.
Die Betreuer kümmerten sich derweil um das Abendessen. Zur Auswahl gab es Schwenkbraten, sowie rote und weise Bratwürste. Nach jeder Mahlzeit musste jeder sein Geschirr und Besteck selbst abwaschen. So konnten Diskussionen von Anfang an ausgeschlossen werden. Nachdem alle geduscht waren, hatten sie den Rest des Abends für sich, bis es dann um 23:00 Uhr hieß: Nachtruhe!
 
Am nächsten Morgen war um 08:00 Uhr Wecken, mit anschließendem Waschen und Zähne putzen. Gegen 09:00 Uhr wurde dann ausgiebig gefrühstückt. Anschließend musste sich jeder Brötchen belegen, um tagsüber etwas zum Essen zu haben. Frisch gestärkt konnte es zum Erlebnisbad Schaumberg in Tholey gehen. Dort verbrachten wir  etwa sechs Stunden mit viel Spaß.
Gegen 19:00 Uhr gab es wieder Abendessen vom Grill. Auch an diesem Tag hieß es um 23:00 Uhr Nachtruhe, doch die Meisten waren freiwillig schon früher im Bett!
 
Auch am Sonntag wurde wieder um 08:00 Uhr geweckt. Zum Frühstück gab es auch noch Rührei mit Lyoner. Da wir uns an diesem Tag wieder auf die Heimreise machten, musste nach dem Frühstück alles weggeräumt und das Gepäck verstaut werden. Das Zelt blieb stehen, denn dieses wurde mittags von fünf Aktiven abgebaut und verladen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an die Kameraden für die Unterstützung. Den letzten Tag verbrachten wir im Natur-Wildpark in Freisen. Hier gibt es jede Menge Tiere, die man sonst nicht unbedingt zu sehen bekommt. Das Besondere ist, dass sich die Tiere frei bewegen können und überhaupt nicht scheu sind. Sogar Rehe lassen sich streicheln!
Um 15:00 Uhr fand noch eine Falknerschau statt, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Diese dauerte etwa eine halbe Stunde, sodass wir um 16:00 Uhr die Heimreise antreten konnten. Um kurz vor 17:00 Uhr kamen wir im Gerätehaus Güdingen an und ein schönes, aber auch anstrengendes Wochenende ging zu Ende.  

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