Veröffentlicht am: 31.07.2010
Seit langer Zeit traut sich ein 23er Junggeselle den Schritt in Richtung Hochzeit zu wagen. David Nagel und seine Verlobte Kathrin Müller luden zum traditionellen Polterabend ins Clubheim des SV Güdingen ein. Natürlich ließen sich seine Kameraden des Löschbezirk 23 es sich nicht nehmen, auch Ihren Anteil dazu beizutragen. Denn schon lange, so berichteten einige , wird altes Geschirr in den Kellern Güdinger Feuerwehrkameraden für solch einen Anlass gesammelt.
Und er hatte für großes geplant, ein Spanferkel wurde in klassischer Manier von den beiden angehenden Schwiegervätern gegrillt und an einem Rundstand wurde frisches Bier gezapft. Also für Essen und Trinken hatten Sie mehr als ausreichend gesorgt. Um 18 Uhr trafen wir uns am Gerätehaus und fuhren mit unseren Fahrzeugen zum Clubheim. Im "Löschzug" dabei, eine kleine 2400 Liter über Monitor abzugebene Wasserkuh, das TLF 16/24 Tr. aus Herrensohr. Als kleine Überraschung fragten wir die Kameraden aus dem Löschbezirk Dudweiler Löschzug Herrensohr ob Sie für diesem Spaß bereit wären ? Das JA kam sofort !!
So kam es das der Löschbezirksführer Eugen Towae mit samt der Mannschaft dem Paar für das Vorhaben gratulierte. Nur da war noch eine Kleinigkeit. David musste gegen dem LBF im Kübelspritzenduell antreten. Was David nicht wusste das Eugen Towae mit gezinkten Karten spielte. Er hatte statt der D-Rohr Düse ein TLF mit Monitor in der Hinterhand. Aber so Unfair waren wir dann doch nicht und so ergoß sich die Wasserwand des TLF über die Köpfe des Paares und sie hatten somit den "Segen" des Löschbezirks. Zum Abschluss überreichten wir der Verlobten noch einen Strauß Blumen. Das Paar bedankte sich für unser Erscheinen und freudig ging es in den fast Ruhigen und Polternden Teil über.
Denn die Feuerwehr ist immer einsatzbereit und so kam es wie es kommen musste. Über Handy bekam ein Kamerad die Mitteilung das es bei ihm zu Hause brennen würde bzw. das Rauch in der Küchenzeile aufsteigen würde. Über Funk wurde die HEZ verständigt und es ging zum Einsatz.

Zurück vom Ort des Geschehens nahmen wir am weiteren geselligen Verlauf des Abends teil und feierten kräftig mit. zu späteren Stunde kam es wie es kommen musste, der Container wurde Opfer geballter Feuerwehrkraft, d.h. das Paar hatte plötzlich alle Hände voll zu "Schaufeln". Aber auch hier bewiesen wir Kameradschaft und halfen wieder beim befüllen.
Gegen 23 Uhr verabschiedete sich der Löschbezirk offiziell vom Paar und rückte ab. Einige Kameraden kamen aber wieder zurück und gingen in den privaten Teil über. Wie lange dieser dauerte...........!
Wir wünschen dem angehenden Brautpaar alles nur erdenklich Gute,
Glück und immer die Richtigen Entscheidungen für ihr weiteres Zusammenleben zu treffen.
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